GWG-Ermittlung bei MAWI-Eingangsrechnungen
Folgende Konstellationen werden bei der Buchung von Anlagezugängen im Zusammenhang mit GWG oder GG geprüft:
Artikel hat keine zugeordnete GWG-Klasse:
Liegt der Betrag über der hinterlegten GWG-Grenze, wird das Bestandskonto des Artikels kontiert. Ist dies nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Liegt der Betrag unter der GWG-Grenze, wird unterschieden:
Die zugeordnete Warengruppe hat keine GWG-Klasse zugeordnet:
Es wird gefragt, ob das Bestandskonto des Artikels kontiert werden soll.
Wenn ja, wird dieses kontiert. Ist das Konto nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Die zugeordnete Warengruppe hat eine GWG-Klasse zugeordnet:
Hat diese Klasse ein GWG-Konto zugeordnet, wird dieses kontiert.
Ist kein GWG-Konto an der Klasse verfügbar, wird gefragt, ob das Bestandskonto des Artikels verwendet werden soll.
Wenn ja, wird dieses kontiert. Ist das Konto nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Der Artikel hat eine GWG-Klasse zugeordnet:
Liegt der Betrag über der GWG-Grenze, wird das Bestandskonto des Artikels kontiert. Ist dieses nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Liegt der Betrag unterhalb der GWG-Grenze, wird das GWG-Konto der GWG-Klasse kontiert. Ist dieses Konto nicht vorhanden, kommt die Frage, ob das Bestandskonto des Artikels verwendet werden soll.
Wenn ja, wird dieses Konto kontiert. Ist es nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Der Artikel hat eine GG-Klasse zugeordnet:
Liegt der Betrag oberhalb der GWGG-Betragsgrenze, wird das Bestandskonto der GG-Klasse kontiert. Ist dieses nicht vorhanden, kommt die Frage, ob das Bestandskonto des Artikels verwendet werden soll.
Wenn ja, wird dieses Konto kontiert. Ist es nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Liegt der Betrag unterhalb der GWGG-Betragsgrenze, wird auf das fehlende GWG-Konto hingewiesen und es kommt die Frage, ob das Bestandskonto der GG-Klasse verwendet werden soll.
Wenn ja, wird dieses Konto kontiert. Ist es nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Der Artikel hat eine GWGG-Klasse im Feld GWG-Klasse sowie eine passende GG-Klasse im Feld GG-Klasse zugeordnet:
Liegt der Artikel oberhalb der GWGG-Grenze, wird das Bestandskonto der GG-Klasse kontiert. Ist das nicht vorhanden, kommt eine Frage, ob das Bestandskonto des Artikels verwendet werden soll.
Wenn ja, wird dieses kontiert. Ist es dann nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Liegt der Artikel unterhalb der GWGG-Grenze, wird das GWG-Konto der GWGG-Klasse kontiert. Ist dies nicht vorhanden, kommt die Frage, ob das Bestandskonto der GG-Klasse verwendet werden soll.
Wenn ja, wird dieses Konto kontiert. Ist das Konto dann nicht vorhanden, kommt ein Fehler.
Wenn nein, soll der Vorgang abgebrochen werden, damit die Stammdaten korrigiert werden können.
Der Artikel hat eine GWGG-Klasse im Feld GWG-Klasse zugeordnet, aber keine GG-Klasse im Feld GG-Klasse:
Diese Stammdatenkonstellation ist ungültig und daher kommt eine entsprechende Fehlermeldung, dass die GG-Klasse noch zugeordnet werden muss.