Zentrales klinisches Diagnosen- und Problem-Management in ORBIS
Das Produkt ORBIS U Problemliste (ORBIS Clinical Problems) ermöglicht die zentrale Dokumentation von Beschreibungen über den klinischen Patientenzustand wie beispielsweise (Differential-)Diagnosen, Allergien, Risikofaktoren, soziale Situation etc. Die Funktion schlägt dabei parallel zur Dokumentation strukturierte Kodierungen auf Basis von Regelwerken wie beispielsweise ICD-10, SNOMED CT etc. vor, die vom Anwender manuell ausgewählt und im Kontext des einzelnen Problems dokumentiert werden können.
Probleme können in klinische Beziehungen zueinander gesetzt werden (z.b. „COVID-19 verursacht Myokarditis“) und als relevant für die aktuelle Behandlung markiert und priorisiert werden.
Auf diese Weise stellt das Produkt ORBIS U Problemliste für den Anwender eine klinische Problemliste bzw. eine klinisch priorisierte problemorientierte Ansicht der Patientenakte bereit.
Ein einzelner Eintrag der Problemliste wird durch Metadaten wie Schweregrad, Konfidenz, Status (Verdacht, aktiv, inaktiv) etc. näher beschrieben. Ein ORBIS CAVE-Alert-Eintrag kann bei der Speicherung eines klinischen Problems automatisch erstellt werden.
Die Funktionalität inkludiert auch die zentrale Allergie-Dokumentation. Die Eingabe des Auslösers/Allergens kann entweder als Freitext oder kodiert/strukturiert in Verbindung mit einem System zur Unterstützung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) oder einem ORBIS-Katalog heraus, eingegeben werden.