DRGCH-userPrüfungen bzgl. der Beatmungsstationen
Prüfungen bzgl. der Beatmungsstationen
Werden Beatmungszeiten in ORBIS nicht abgeschlossen, wird der Anwender vor der DRG Freigabe gewarnt und kann eine Freigabe nicht setzen, bis das Beatmungsprotokoll abgeschlossen wurde. Bei dieser Logik handelt es sich ausschließlich um die Abfrage der Fallbeatmung und nicht um die „Orgaebene Station“, auf welcher der Fall eventuell beatmet wurde.
Werden die Beatmungszeiten nicht dokumentiert, kann ORBIS keine Abfrage starten
bezüglich der fehlenden Zeiten oder Orgaebenen.
Ein Controlling auf der medizinischen Seite soll stattfinden. Grundsätzlich muss der Anwender vor der DRG Freigabe manuell bestätigen, dass auf der Station xyz der Fall NICHT beatmet wurde.
Das Formular Beatmungsdauer“, welches aus dem DRG-WP aus aufgerufen werden kann, bietet die Möglichkeit, für jede Station, die das Kennzeichen beatmungspflichtig“ führt, manuell zu hinterlegen, ob eine Beatmung stattgefunden hat oder nicht stattgefunden hat.
Hinweis
Konfigurationen werden im Administrationshandbuch DRG/LKF Workplace beschrieben.
Wurden die Stammdaten angepasst, stellt sich das Feature wie folgt bei
ENTLASSENEN FÄLLEN im Beatmungsformular dar:
Im oberen Bereich (Von /Bis/Dauer) wurden keine Änderungen vorgenommen. Hier handelt es sich weiterhin um die Fall Fachabteilungsdaten und Angabe der Beatmungszeiten auf Fachabteilungsebene.
Die Auswirkungen während der Freigabe wurden nicht geändert, heißt: wurde ein Beatmungsintervall nicht abgeschlossen, kann der Fall nicht freigegeben werden. Der Anwender wird auf das nicht abgeschlossene Beatmungsprotokoll hingewiesen.
 
Überprüfung der Beatmungsstationen
Wurde dieses Feature per orbis.cnf (bzw. Platzeinstellung) aktiviert, führt der DRG Workplace vor einer Signierung/Freigabe eine zusätzliche Prüfung durch. Der Fall kann ausschließlich dann freigegeben werden, sofern es keine Stationsaufenthalte (ausgenommen geplante Aufenthalte) gibt, welche zum Aufenthaltsstartdatum das Kennzeichen „beatmungspflichtig“ tragen.
Sobald aus allen derzeit im Beatmungsformular angegebenen Stations- Aufenthalten noch eine oder einige auf „unbekannt“ stehen, wird eine ORBIS Meldung ausgegeben, sobald der Benutzer versucht, den Fall im DRG-WP zu signieren und/oder freizugeben.
Sobald die Stationsaufenthalte im Beatmungsformular bestätigt wurden, kann der Fall signiert/freigegeben werden.