EAB-userInstallation der Schnittstellenkomponenten
Installation der Schnittstellenkomponenten
Konfigurationen in ORBIS
Allgemeine Information zur Konfiguration
Im Folgenden ein Überblick, worauf bei der Konfiguration geachtet werden muss:
1.) Arztbriefsubformulare, Parameter für KIM-Export
a. cbxKIMExport (Ankreuzkästchen, Parameternummer 45) – dieses Ankreuzkästchen muss auf TRUE gesetzt werden, wenn das Formular per KIM übermittelt werden soll. Dies geschieht am besten, wie gewohnt, mittels Vorbelegungsart ‘immer‘ – prinzipiell könnten Sie hier auch eine „Entscheidungslogik“ – die den KIM-Versand von formularspezifischen Inhalten abhängig macht, parametrieren. Unter Verwendung des Parameters 45 können beispielsweise Logiken implementiert werden, dass nur endgültige Entlassungsbriefe für einen Versand per KIM in Frage kommen.
HINWEIS: Es muss mindestens der Parameter 45 gesetzt werden.
Ab ORBIS Version 84.43.06 steht alternativ in der Systemverwaltung BDOK > Arztbrief > Allgemeines > Elektronische Versendung / Export > KIM-Export (Deutschland) die zusätzliche Option Export grundsätzlich für alle Subformulare zur Verfügung. Insofern diese Einstellung aktiviert ist, entfällt die Notwendigkeit den Parameter 45 zu setzen.
A screenshot of a computer AI-generated content may be incorrect.
b. CDATitle (Text, Parameternummer 43) - Bezeichung des Arztbriefs für CDA (KIM). Bleibt dieses Feld leer, wird die Bezeichnung des Subformulars aus dem SVF BDOK verwendet. Dies ermöglicht es Ihnen gleichzeitig den Betreff für die Nachricht, die per KIM verschickt wird, festzulegen
2.) CDAFilename (Text, Parameternummer 61) – Bezeichnung des Dateinamens der PDF-Datei des eArztbriefes, welcher in der Anlage einer versendeten KIM-Nachricht zu finden ist
3.) CDADescription (Text, Parameternummer 62) – Text, der für den E-Mail Body der versendeten KIM-Nachricht verwendet wurde.
4.) Systemverwaltung BDOK
a. Systemverwaltung BDOK > Arztbrief > Allgemeines > Elektronische Versendung / Export > Kontrollkästchen KIM- -Export (Deutschland): diese Option steuern zentral den Export des Arztbriefs per KIM. Kreuzen Sie dieses Kontrollkästchen jedenfalls an.
Wenn Sie die Option Als E-Mail versendete Arztbriefe trotzdem in Druckliste stellen (KIM) wählen, wird der Arztbrief für alle elektronischen Empfänger auch weiterhin zusätzlich zu seiner elektronischen Versendung gedruckt. Dies kann generell gewünscht sein oder in einer Testphase genützt werden um den Umstellungsprozess zu überwachen. Hinweis: der Arztbrief ‘merkt‘ sich bei seiner Anlage die Einstellungen aus der Systemverwaltung BDOK, sodass Änderungen an den Einstellungen nur danach neu angelegten Arztbriefen wirksam werden!
b. Systemverwaltung BDOK > Arztbrief > [Fachabteilung] > Kontrollkästchen KIM-Export (Deutschland): zusätzlich zur zentralen Einstellung ist pro Fachabteilung anzugeben, ob deren Arztbriefe per KIM exportiert werden sollen.
Hinweis: dies ermöglicht es Ihnen, Fachabteilung der Reihe nach, d.h. wenn erforderlich zeitlich in beliebigem Abstand voneinander in Betrieb zu nehmen. Hinweis: Die Einstellung im Reiter Allgemein greift nur bei Formularen, die auf Orgaeinheiten erstellt werden, die keine fachabteilungsspezifischen Reiter aufweisen.
c. Systemverwaltung BDOK > Arztbrief > Allgemeines > Elektronische Versendung / Export > KIM-Export (Deutschland) > Kontrollkästchen Export grundsätzlich für alle Subformulare: Insofern der Versand von eArztbriefen grundsätzlich für alle Subformulare erfolgen soll, kann diese Einstellung aktiviert werden. Die Notwendigkeit den Parameter 45 auf Subformularebene zu hinterlegen entfällt.
d. Systemverwaltung BDOK > Druckverhalten bei elektronischer Versendung
Auswirkung des Kontrollkästchens „Bei Vidierung in AL Druck“
Der Arztbrief wird nach der Vidierung nur dann in die Druckliste eingestellt, wenn mindestens ein Empfänger nicht elektronisch erreichbar ist.
In diesem Fall gilt: Der Ausdruck erfolgt ausschließlich für die nicht elektronisch erreichbaren Empfänger.
Elektronisch erreichbare Empfänger erhalten den Arztbrief bereits mit der Vidierung auf elektronischem Weg.
Wird ein Arztbrief vollständig elektronisch versendet, erfolgt keine Einstellung in die Druckliste.
Ausnahme:
Ist das Kontrollkästchen „Elektronisch versendete Arztbriefe trotzdem in Druckliste stellen (KIM)“ aktiviert, wird der eArztbrief zusätzlich auch für elektronisch erreichbare Empfänger in die Druckliste eingestellt.
Dies ermöglicht beispielsweise den zusätzlichen Papierausdruck.
5.) Arztbrief
a. Die Arztbriefe – genauer die Subformulare – die per KIM versendet werden sollen, müssen ‘PDF-isiert‘ bzw. ‘PDF-isierbar‘ sein! Stellen Sie dies für die betreffenden Subformulare in Ihrem System sicher!
Hinweis: dies erfolgt in der Systemverwaltung PDF – Details zum Thema PDF entnehmen Sie bitte den entsprechenden Handbüchern.
b. Verteiler: auf dieser Registerkarte des Arztbriefs wählen Sie die Empfänger bzw. Zusatzempfänger Ihres Arztbriefs aus. Für jeden Empfänger, der eine KIM-Adresse hat, wird dies durch ein KIM-Icon angezeigt. Wenn Sie den Mauszeiger auf dieses Bildchen stellen, erscheint ein Hinweis der Form: „Der Empfänger hat: eine KIM-Adresse.“
Hinweis: ohne KIM-Adresse erfolgt kein elektronischer Versand (eine KIM-Adresse allein ohne die anderen hier beschriebenen Bedingungen bewirkt auch keinen Versand!)
c. Anlage: auf dieser Registerkarte des Arztbriefs wählen Sie Dokumente aus, die als Anlage mit dem Arztbrief mitversendet werden. Für den postalischen Versand geschieht dies, indem bei bzw. nach Vidierung zusammen mit dem Arztbriefdruck auch ein Ausdruck dieser Dokumente stattfindet, sodass alles zusammen verschickt werden kann. Für die elektronische Versendung ist es notwendig, dass die betreffenden Dokumente (zum Zeitpunkt der Auswahl im Arztbrief!) bereits als PDF vorliegen.
Dies bedeutet, dass eine Einschränkung in der Systemverwaltung BDOK > Arztbrief > Allgemeines > Standardanlagen bzw. Arztbriefsubformularspezifische Anlagen auf vidierte Dokumente gegeben sein sollte. D.h. das Kontrollkästchen ‘auch nicht vidierte‘ (= auch nicht vidierte Formulare auswählbar) sollte nicht angekreuzt sein. Oder anders ausgedrückt: wenn Sie die Auswahl nicht vidierte Dokumente als Anlage zum Arztbrief erlauben und der Arztbriefschreibende dies tut, dann können derartige Dokumente ggf. nicht mitversendet werden, da für sie zum Zeitpunkt der Auswahl (noch) keine PDF-Datei existiert.
Natürlich müssen die als Anlagen ausgewählten Formulare in Ihrem System auch – ebenso wie der Arztbrief selbst – ‘PDF-isierbar‘ sein. Details dazu siehe unter 3.a)
Im Arztbrief selbst sehen Sie dann hinter jedem ausgewählten Dokument ggf. ein PDF-Symbol. Auch hier bekommen Sie, wenn Sie den Mauszeiger auf dieses Bildchen stellen, einen erläuternden Hinweis: „Dieses Formular ist auch als PDF verfügbar und kann daher im Rahmen einer elektronischen Versendung des Hauptformulars ggf. als PDF mitgesendet werden.“
d. Hilfe und Information: wenn Sie in der Systemverwaltung BDOK die zentrale Option ‘KIM-Export (Deutschland)‘ eingeschaltet haben (siehe 2.a) haben und Sie gleichzeitig in der Systemverwaltung BDOK > Test als Testbenutzer hinterlegt sind, finden Sie im Arztbrief im Menü Extra den Punkt ‘Exportinfo (KIM)‘. Wenn Sie diesen Menüpunkt anklicken, öffnet sich ein Dialogfenster mit Informationen zum KIM-Export. Dieser beschreibt die aktuelle Situation des betreffenden Arztbriefs. Dem untenstehenden Screenshot kann man beispielsweise entnehmen, dass der KIM-Export grundsätzlich aktiviert ist, im Arztbriefsubformular das Kontrollkästchen cbxKIMExport auf TRUE gesetzt ist und mind. ein Empfänger vom Typ Arzt eine KIM E-Mail-Adresse hat – somit erfolgt beim Signieren der Versand per KIM.
A screenshot of a computer AI-generated content may be incorrect.