Einstellungen Datenübergabe
Verzeichnisse
Über den Menüpunkt Datenübertragung > Einstellungen Datenübergabe können im Aktenreiter Verzeichnisse die nachfolgend beschriebenen Verzeichnisse für den Prozess „Elektronischer Datenaustausch" hinterlegt werden.
Eingangsverzeichnis KKS (jobin):
Die vom Prozess „Elektronischer Datenaustausch" erzeugten Dateipaare (Nutzdatendatei und Auftragssatz) werden in dieses Verzeichnis abgelegt. In den Stammdaten der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware müssen diese Verzeichnisse ebenfalls eingestellt werden, damit die Dateien aus diesem Verzeichnis verschlüsselt und versendet werden können.
Dieses Verzeichnis bildet die Schnittstelle zwischen der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware und ORBIS.
Ausgangsverzeichnis KKS (jobout):
Nach dem Versand der Daten stellt die Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware das Ergebnis der Verschlüsselung und Übertragung zur physikalischen Datenannahmestelle in einem bestimmten Verzeichnis zur Verfügung. Der vom Prozess „Elektronischer Datenaustausch" erzeugte Auftragssatz wird um dieses Ergebnis ergänzt.
Dieses Verzeichnis wird ebenfalls in den Stammdaten der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware eingestellt. Genau dieses Verzeichnis muss In diesen Parameter eingestellt werden.
Der Prozess „Elektronischer Datenaustausch" liest die Auftragssätze aus und kann so den Status der Datei von Datei erstellt auf Datei versendet oder auf Datei fehlerhaft versendet abändern.
Dieses Verzeichnis bildet die Schnittstelle zwischen der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware und ORBIS.
Lokales Ausgangsverzeichnis temporär:
Während der automatischen Bearbeitung werden die zu versendenden Dateien zunächst in diesem temporären Verzeichnis erstellt und erst nachdem die Datei komplett geschrieben wurde, wird diese ins Eingangsverzeichnis KKS-LE (jobin) kopiert. Diese Maßnahme soll verhindern, dass bei Netzwerkfehlern Dateien verloren gehen, sofern das Eingangsverzeichnis KKS-LE (jobin) auf einem Netzwerkpfad verweist. Außerdem soll das Versenden von unvollständigen oder fehlerhaften Dateien verhindert werden. Die Dateien im temporären Pfad stehen, wenn gewünscht, für eine Wiederherstellung zur Verfügung.
Bitte geben Sie als temporäres Ausgangsverzeichnis einen Pfad auf dem lokalen Datenträger (gewöhnlich „C:\") an!
Ebenso werden hier auch die Log-Dateien des Prozesses „Elektronischer Datenaustausch" abgespeichert.
Empfangene Dateien vom KKS (vfs):
Dies ist das Eingangsverzeichnis für Dateien von den Kostenübernehmern. Die Dateien von den Krankenkassen werden von der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware, abhängig von dem eingehenden Dateityp (EKRH0 / TKRH0 / EPKH0 / TPKH0), in entsprechende Unterverzeichnisse von VFS abgelegt.
Die dort enthaltenen Dateien werden wiederum vom Prozess „Elektronischer Datenaustausch" verarbeitet.
Auch hier müssen die Einstellungen der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware und diese Einstellung korrespondieren.
Dieses Verzeichnis bildet die Schnittstelle zwischen der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware und ORBIS.
Archiv empfangene Dateien (jobinarchiv):
Das hier hinterlegte Verzeichnis ist ein Archivverzeichnis für die eingehenden Nachrichten/ Dateien von dem Kostenübernehmer.
Archiv erstellte Dateien (joboutarchiv):
Das hier hinterlegte Verzeichnis ist ein Archivverzeichnis für die vom Krankenhaus versandten Dateien.
Hier werden sowohl die noch nicht verschlüsselten Nutzdatendateien als auch die von der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware ergänzten Auftragssätze abgespeichert.
Sollte sich im Archiv bereits eine Datei mit gleichem Namen befinden, wird diese zuerst aus dem Archiv gelöscht, bevor die neue Datei in das Archiv kopiert wird.
Alle 1000 Dateien wird es zu einem Überlauf der Dateien kommen, da der Dateiname festgeschrieben wurde: EKRH0nnn oder ESOL0nnn (nnn = fortlaufende Nummer).
Aus diesem Grund sollte dieses Archivverzeichnis regelmäßig gesichert werden, damit im Notfall auch auf ältere, bereits übertragene Dateien zurückgegriffen werden kann.
Siehe hierzu die Beschreibung der Checkbox „Tageweise Archivierung des „joboutarchiv“ (Unterverzeichnisse pro Tag)“
Ausgabeverzeichnis der CSV-Fehlerlisten
Das hier hinterlegte Verzeichnis ist ein Archivverzeichnis für alle Fehlerlisten, die sie als CSV-Dateien erstellen.
In den beiden Fehlerlisten Gesamt-Nachrichtenfehler und Fehlernachrichten haben sie die Möglichkeit sich den Inhalt auch als CSV-Datei ausgeben zu lassen, um diese mit Excel weiter zu verarbeiten.
Den Dateien haben wir feste Dateinamen verpasst:
+ Gesamtnachrichtenfehler_JJMMTT-hhmmss.csv
+ Fehlernachrichten_JJMMTT-hhmmss.csv
Die Verzeichnisse müssen auf der Festplatte oder dem Netzlaufwerk vorhanden sein.
Sie werden während des Starts des Prozesses „Elektronischer Datenaustausch" auf Vorhandensein überprüft und falls sie nicht vorhanden sind automatisch angelegt. Die Verzeichnisse Eingangsverzeichnis KKS-LE (jobin), Ausgangsverzeichnis KKS-LE (jobout) und Empfangene Dateien von Fremdsystem (vfs) müssen mit den Einstellungen in der Verschlüsselungs- und Kommunikationssoftware übereinstimmen.
Mit der Checkbox „Tageweise Archivierung des „joboutarchiv“ (Unterverzeichnisse pro Tag)“ werden dem unter „Archiv erstellte Dateien (joboutarchiv)“ angegebenen Pfad zusätzlich Unterordner für Jahr, Monat und Tag angehängt.
Die Checkbox Automatische Erzeugung des Auftragssatzes für die Kommunikationssoftware sollte immer aktiviert sein. Ohne Auftragssatz kann die Kommunikationssoftware die zu versendende Nutzdatendatei mit den Falldaten nicht verarbeiten. Über die Systemeinstellung §301-Checkbox Auftragsdatei erstellen aktiv kann verhindert werden das diese Checkbox verändert werden darf.
Siehe hierzu auch Kapitel: Systemeinstellungen in der Systemadministration (ISYS)