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Katalog SSST Leistungsbaum
Der SSST Leistungsbaum wird verwendet, um Krankenhausleistungen im Eingabeformular in einer hierarchischen Struktur darzustellen. Er wird kundenspezifisch aufgebaut. Nur im Leistungsbaum enthaltene Untersuchungen können mittels SSST-Anforderung angefordert werden.
Der SSST-Leistungsbaum enthält die auf erster Ebene die Art der Anforderung z. B. Radiologie und auf den weiteren Ebenen die Untersuchungen, die per SSST HL7Anforderung angefordert werden sollen.
Die Art der Anforderung entspricht jeweils einer Datenanbindung. Pro Art der Anforderung muss daher jeweils eine eigene Konfigurationslizenz erworben werden.
Die Leistungen im SSST Leistungsbaum können hierarchisch angelegt werden. Es sind maximal zehn Ebenen möglich, wobei die Art der Anforderung bereits als erste Ebene zählt.
Beispiel:
Die Konfiguration des SSST-Leistungsbaums erfolgt unter
NICE > Menüpunkt Extra > Systemverwaltung > Registerkarte Formulare > Registerkarte korr. Kataloge > Katalog SSST Leistungsbaum
Aufbau des Katalogs
Auf Ebene der Art der Anforderung:
Feld
Funktion
LID
LID der Art der Anforderung
Eindeutige Bezeichnung
(Textstring, max. 30 Zeichen)
Die LID kann nachträglich nicht mehr geändert werden!
Kurztext
Kurztext der Art der Anforderung
(Textstring, max. 30 Zeichen)
Langtext
Langtext der Art der Anforderung
(Textstring, max. 400 Zeichen)
Im Anforderungsformular wird der Langtext angezeigt.
Zusatztext1
Sortierung der Art der Anforderung
Die Sortierung hat i. d. R. das Format N0001, N0002, etc.
Das führende N sollte beibehalten werden, damit die führenden Nullen bei Pflege des Katalogs in Excel nicht gelöscht werden.
Zusatztext2
Vorbelegung der Dringlichkeit
Hier kann ein Wert für die Vorbelegung der Dringlichkeit in der Anforderung hinterlegt werden. (LID aus Katalog SSST Dringlichkeit).
Wird hier kein Wert für die Vorbelegung eingetragen, dann wird der Eintrag aus dem Katalog SSST Dringlichkeit vorbelegt, bei dem im Zusatztext4 ‚DEFAULT’ eingetragen ist.
Zusatztext4
Vorbelegung der Art der Anforderung
Beim Öffnen des Formulars SSST HL7Anforderung wird die Art der Anforderung vorbelegt, bei dem im Zusatztext4 ‚DEFAULT’ eingetragen ist.
 
Auf Ebene der Untersuchungen:
Feld
Funktion
LID
LID der Untersuchung
Eindeutige Bezeichnung
(Textstring, max. 30 Zeichen)
Die LID kann nachträglich nicht mehr geändert werden!
Kurztext
Kurztext der Untersuchung
(Textstring, max. 30 Zeichen)
Langtext
Langtext der Untersuchung
(Textstring, max. 400 Zeichen)
Im Anforderungsformular wird der Langtext angezeigt.
Zusatztext1
Sortierung der Untersuchungen
Die Sortierung hat i. d. R. das Format N0001, N0002, etc.
Das führende N sollte beibehalten werden, damit die führenden Nullen bei Pflege des Katalogs in Excel nicht gelöscht werden.
Zusatztext2
Modalität
Hier kann die Modalität zur Untersuchung als Freitext z. B. CT hinterlegt werden.
Diese wird im Formular SSST HL7Anforderung zur Untersuchung angezeigt und exportiert.
Zusatztext3
Textbeginnebene der Untersuchung
Hier kann als Ganzzahl eingegeben werden, wie viele Ebenen von der Untersuchung nach oben gezählt werden soll für die Anzeige.
Wird bei der Untersuchung eine 1 eingetragen, wird nur die Untersuchung selbst angezeigt.
Wird eine 2 eingetragen, wird die eine Ebene über der Untersuchung und die Untersuchung selbst angezeigt, usw.
Ist der Zusatztext 3 leer, wird ab Ebene der obersten Untersuchung angezeigt.
Zusatztext4
Zusatztext4 enthält verschiedene Steuerzeichen:
(Warning Time) für die Prüfung auf Doppelanforderung
#WT:AnzahlTage# z. B. #WT:14#
Die Konfiguration wird der Warning Time innerhalb des SSST Leistungsbaums nicht vererbt. Erfolgt kein Eintrag, so findet – für diese Untersuchung – keine Prüfung auf Doppelanforderung statt!
#PRINTORDER#
Mit dem Steuerbefehl #PRINTORDER# kann der automatische Druck auf Untersuchungsebene konfiguriert werden, so dass ein automatischer Druck der SSST-Anforderung erfolgt, wenn mindestens eine der in der Anforderung enthaltenen Untersuchungen dieses Steuerzeichen enthält. (Alternativ kann der automatische Druck der Anforderung im SVF SSST generell aktiviert werden.)
 
Kalenderbezeichnung für Terminvergabe durch Auftragsstatusimport
#CAL:Kalenderbezeichnung# z. B. #CAL:Raum 1#
Werden per Auftragsstatusimport (per HL7-ORM) Termine erzeugt, kann hier optional abweichend zur Defaultkalenderbezeichnung aus dem Systemverwaltungs-formular hier eine untersuchungsbezogene Kalender-bezeichnung angegeben werden. Ein Kalender pro Untersuchung ist möglich.
Kalenderkategorie für Terminvergabe durch Auftragsstatusimport
#APPCAT:Kalenderkategorie# z. B. #APPCAT:EKG#
Werden per Auftragsstatusimport (per HL7-ORM) Termine erzeugt, kann hier optional abweichend zur Defaultkalenderkategorie aus dem Systemverwaltungs-formular hier eine untersuchungsbezogene Kalenderkategorie angegeben werden.
Kontingentkalender für Terminvergabe durch SSST-TVER
#KONTKAL:<Bezeichnung des Kontingentkalenders>#:
Der Kontingentkalender wird anhand der Bezeichnung des Kontingentkalenders ermittelt. Die Bezeichnung eines Kalenders in ORBIS muss immer eindeutig sein.
#KONTKAL#:
#KONTKAL# ohne jeglichen Zusatz bewirkt, dass diese Untersuchung einen Kontingentkalendertermin erzeugt, wobei Kontingentkalender und Terminkategorie aus dem Systemverwaltungsformular SSST ermittelt wird.
Hinweis:
Ist keiner der zwei Texte #KONTKAL:<># oder #KONTKAL# im Zusatztext4 des Katalogeintrags vorhanden, so wird für die entsprechende Untersuchung kein Kontingentkalendertermin erzeugt!
Terminkategorie für Terminvergabe durch SSST-TVER
#TERMKAT:<Bezeichnung der Terminkategorie>#:
Mit diesem Text wird die Terminkategorie des erzeugten Termins untersuchungsspezifisch bestimmt. Fehlt dieser Text im Zusatztext4, so wird der Defaultwert aus dem Systemverwaltungsformular SSST ermittelt. Ist auch dort nichts angegeben, so wird die Defaultkategorie des Kontingentkalenders verwendet.
Dauer des Termins für Terminvergabe durch SSST-TVER
#DAU:<Dauer in Minuten>#:
Mit diesem Text kann die Defaultdauer des Termins untersuchungsspezifisch übersteuert werden.
Leistende Stelle für Terminvergabe durch SSST-TVER
#LST:<Kürzel der Leistenden Stelle>#:
Durch die Angabe des Kürzels der Leistenden Stelle (Organisationseinheit) kann untersuchungsspezifisch der Default für die Leistende Stelle aus der SSST Anforderung (Katalog SSST Leistende Stelle) bzw. Systemverwaltung SSST übersteuert werden. In der Regel wird die Angabe einer Leistenden Stelle – an der die Termine aller Untersuchungen der Anforderung stattfinden – in der Systemverwaltung SSST ausreichen. Ist dies nicht der Fall, d.h. werden Untersuchungen einer Anforderungsart tatsächlich in verschiedenen Leistenden Stellen erbracht, kann mit dieser Einstellung entsprechend differenziert werden.
Zusatztext5
Untersuchungen der Leistungsstelle
Bei Verwendung von Leistungsstellen müssen bei den Untersuchungen im Zusatztext 5 die Leistungsstellen eingetragen werden, welche berechtigt sind, die Leistungen zu erbringen.
Im Anforderungsformular werden nach der Auswahl der Leistungsstelle nur die Untersuchungen zur Auswahl angeboten, bei denen die entsprechende Leistungsstelle im Zusatztext5 eingetragen ist.
Zu Beginn und zum Ende muss eine Raute stehen; mehrere Leistungsstellen (Kurztext) werden durch eine Raute getrennt.
Beispiel:
#TestLstgstelle1# TestLstgstelle2#
Wichtig: Diese Zuordnung darf nicht nur auf Blattebene gemacht werden, sondern muss auch für die darüber liegenden Einträge des Leistungsbaums vorgenommen werden, da diese ansonsten bereits nicht angezeigt werden und nicht auf die Blattebene zugegriffen werden kann.