Funktion Befund extern stornieren
SSST bietet die Möglichkeit ein Befundstorno für einen SSST-Befund per HL7-Schnittstelle nach ORBIS zu importieren.
Der Befund erhält in ORBIS zunächst den Status ‚extern storniert’. Technisch bleibt der Befund bis zur aktiven Kenntnisnahme des externen Stornos jedoch ein gültiges Formular. Dadurch ist sichergestellt, dass der Befund für den Anwender nicht einfach aus Arbeitslisten und der Krankengeschichte verschwindet.
Extern Stornierte Befunde werden bis zur Kenntnisnahme des externen Stornos in den für die Schnittstelle aktivierten Arbeitslisten Fertige Befunde, Neuimport, Laboranforderungen dargestellt.
Extern stornierte Befunde müssen über die Schaltfläche ‚Gesehen’ von einem zum Gesehen-Workflow berechtigten Mitarbeiter zur Kenntnis genommen werden.
Durch das Gesehen-Setzen wird das Befundformular auch in ORBIS technisch storniert und ab diesem Zeitpunkt als storniertes Formular dargestellt.
Darstellung in der Krankengeschichte vor Kenntnisnahme über Gesehen-Button:
Darstellung in der Krankengeschichte nach Kenntnisnahme über Gesehen-Button:
Darstellung im Befundformular:
Zugriff auf die Funktionalität in ORBIS
Der Import des Status ‚extern storniert’ ist eine Schnittstellenfunktionalität.
Die Kenntnisnahme des externen Stornos erfolgt im Formular SSST HL7Befund über die Schaltfläche ‚Gesehen’.
Konfiguration
NICE > Systemformulare > Systemverwaltung SSST > Befundeinstellungen > (Schnittstellenname)> Abschnitt Inhalte
Unter dem HL7-Befundstatus muss die Zeichenfolge hinterlegt werden, welche das externe System in dem angegebenen Feld sendet um den Befund als ‚extern storniert’ zu markieren.
Der Status ‚extern storniert’ kann nur hinterlegt werden, wenn der Befundimportmodus ‚Mit Auftragsidentifizierung und Formularstorno’ aktiviert ist.