ORBIS Anesthesia Sicherheitshinweise Warn- und Vorsichtshinweise für Anwender
Warn- und Vorsichtshinweise für Anwender

Anweisung

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Alle Warnungen, Sicherheitshinweise, Anmerkungen und Sicherheitskennzeichnungen in diesem Dokument und in den Handbüchern sind genau zu befolgen. Eine Definition der Symbole finden Sie im Glossar. Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise zu spezifischen Themen in den weiteren Kapiteln dieses Handbuchs.

Warnung

WARNUNG

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Verwendung von ORBIS Medical Device Interface (MEGS)
Prüfen Sie medizinische Messwerte anhand der Primärquelle, bevor Sie medizinische Entscheidungen treffen oder den klinischen Verlauf beurteilen.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN32
Bei Aufnahmen oder Verlegungen von Patienten müssen diese in ORBIS möglichst zeitnah dokumentiert werden, um sicherzustellen, dass die von ORBIS Medical Device Interface übermittelten Daten dem richtigen Patienten zugeordnet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN33
Achten Sie darauf, dass Patienten in ORBIS Anesthesia immer dem richtigen Behandlungsort zugewiesen sind. Dadurch stellen Sie sicher, dass die von ORBIS Medical Device Interface übermittelten Daten von angeschlossenen Geräten dem richtigen Patienten zugeordnet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN34

WARNUNG

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Bilanzen
Es liegt in der Verantwortung des Anwenders zu prüfen, dass Berechnungen, die in ORBIS konfiguriert sind, sicher und wirksam funktionieren, bevor diese Berechnungen im klinischen Ablauf verwendet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN12
Für eine einwandfreie Funktion der Bilanzkalkulation ist die adäquate Konfiguration der jeweiligen Infusionen, Medikamente und Spritzenpumpen notwendig. Im Falle von nicht vorhandenen Umrechnungsfaktoren für die Bilanzierung wird ein entsprechender Hinweis (n/a, Wert mit !, ) ausgegeben bzw. die ausführliche Information im Tooltip angezeigt. Kontaktieren Sie den Systemadministrator damit die entsprechende Konfiguration ggf. aktualisiert werden kann und ordnen Sie die Medikation neu an, um die Änderungen wirksam werden zu lassen.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN28

WARNUNG

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Anordnungen und Durchführungen
Stellen Sie sicher, dass Sie den richtigen Patienten und den gewünschten Zeitpunkt ausgewählt haben, bevor Sie eine Anordnung oder eine Durchführung dokumentieren. Dadurch vermeiden Sie Verwechselungen von behandlungsrelevanten Informationen.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN20

WARNUNG

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Prämedikation
CAVE-Einträge in einer vidierten Prämedikation können von aktuellen Einträgen in CAVE abweichen, da eine vidierte Prämedikation nicht automatisch aktualisiert wird. Prüfen Sie CAVE-Einträge immer direkt in CAVE vor der Patientenbehandlung, um die in der Prämedikation dokumentierte Behandlung zu reevaluieren.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS-SN37

WARNUNG

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Konfiguration des Laborsystems
Achten Sie bei der Konfiguration des Laborsystems und der Schnittstelle zwischen dem Laborsystem und ORBIS darauf, dass pro Befund ein eindeutiger Entnahmezeitpunkt übermittelt wird und ein eindeutiger Name für den Befund verwendet wird, sodass jeder Befund einem eigenen Zeitpunkt bzw. Befundart zugeordnet werden kann.
Wenn mehrere Laborbefunde mit gleichem oder eng beieinanderliegendem Entnahmedatum bzw. Zeitstempel in der Anästhesiedokumentation angezeigt werden, dann ändern Sie den Zoom Level. Verwenden Sie eine tabellarische Darstellung der Laborwerte oder die Labor Kumulativbefund Liste, um die Befunde korrekt interpretieren zu können.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN40

WARNUNG

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Verwendung mehrerer Medikationen
Beachten Sie im Zusammenhang mit der Verlegung von Patienten:
Wenn der Patient von ORBIS ICU-Manager oder ORBIS Anesthesia mit ICU-Medikation zu einem anderen System mit Medikation verlegt wird, so müssen alle Medikationsanordnungen (z. B. in der Anwenderoberfläche Anordnungen verwalten) beendet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN45
Beachten Sie bei der Verwendung von ORBIS Medication mit ORBIS ICU-Manager und gleichzeitigem Einsatz von ORBIS Anesthesia mit ICU-Medikation:
ORBIS Medication Verordnungen können in ORBIS Anesthesia weder angezeigt noch in die Anästhesiedokumentation übernommen werden. Bestehende Medikationsverordungen aus ORBIS Medication können während der Anästhesiedokumentation nur in ORBIS Medication eingesehen werden. Medikationsverordnungen aus ORBIS Anesthesia, wenn ORBIS ICU-Manager mit ORBIS Medication verwendet wird, können im ORBIS ICU-Manager in der Anwenderoberfläche Anordnungen verwalten eingesehen und beendet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN46
Beachten Sie bei der Verwendung von ORBIS Medication mit ORBIS Anesthesia und gleichzeitigem Einsatz von ORBIS ICU-Manager mit ICU-Medikation:
ORBIS Medication Verordnungen können in ORBIS ICU-Manager mit ICU-Medikation nicht angezeigt werden.
Bestehende ICU-Medikationen können nicht in die Anästhesiedokumentation übernommen werden.
Medikationsverordnungen aus ORBIS ICU-Manager, wenn ORBIS Anesthesia mit ORBIS Medication verwendet wird, können im ORBIS Anesthesia in der Anwenderoberfläche Anordnungen verwalten eingesehen und beendet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN49

WARNUNG

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Da ORBIS die Dokumentation fallbezogen verwaltet, kann es vorkommen, dass z. B. die Anästhesiedokumentation für einen anderen Fall erstellt wird, als der, den die zuständige Station gerade bearbeitet. Oft erfolgen die Voruntersuchung und die Operationsplanung für ambulante Fälle, während die Stationen meist stationäre Fälle bearbeiten. Bitte überprüfen Sie, ob die Anästhesiedokumentation für den tatsächlichen vorliegenden Fall erstellt wurde.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS-DRR60

WARNUNG

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Jede Ärztin und jeder Arzt hat die Möglichkeit, eine laufende Arzneimittelverordnung der Anästhesieabteilung zu bearbeiten oder abzusetzen. Zwar wird den Benutzern ein modaler Dialog angezeigt, der darauf hinweist, dass die Medikation im Kontext einer Anästhesie angeordnet wurde, jedoch erfolgt keine strikte Unterbindung von Änderungen. Weisen Sie die Benutzer auf diesen Sachverhalt hin.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS-DRR61

Anweisung

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Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise zu spezifischen Themen in den weiteren Kapiteln dieses Handbuchs.

Achtung

ACHTUNG

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Wenn Sie eine Medikamentenverschreibung im Abschlussdialog beenden, müssen Sie unbedingt die zusätzlichen Schritte in der Patientenakte befolgen: Medikamente, die in ORBIS Anesthesia als abzusetzen gekennzeichnet sind, müssen dort noch vollständig bestätigt werden. Bei Dauerverordnungen zeigt die blaue Linie an, dass die Verabreichung noch läuft, bis der Benutzer sie explizit stoppt, während ein roter Hintergrund anzeigt, dass die Verordnung selbst gestoppt wurde. Es gibt zwei Szenarien: eine Verordnung, die vor Beginn der Verabreichung gestoppt wurde, oder eine, bei der die Verabreichung bereits begonnen hat und separat gestoppt werden muss, um das Verabreichungsvolumen zu bestätigen. In allen Fällen sind die Verordnungen nicht mehr aktiv und dürfen nicht zu weiteren Verabreichungen führen; andernfalls kann es zu einer unbeabsichtigten Medikamentengabe kommen.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS-DRR62

ACHTUNG

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Bei der Verwendung von AIMS Chronos (Ausfall-Backup-Konzept oder Langzeitarchivierung) oder dem Export-Manager führt die Erstellung von PDF-Dateien bei geplanten Fällen ohne zugewiesene Fallnummer zu einem Fehler.
In diesem Fall verarbeitet das System den Fall, ohne dem Benutzer eine Fehlermeldung anzuzeigen; PDF-Dateien werden jedoch weder erstellt noch archiviert. In Szenarien mit dem Export-Manager kann der gesamte Exportzyklus fehlschlagen, was sich möglicherweise auf andere Fälle auswirkt.
Dieses Verhalten ist eine bekannte Systembeschränkung und wird nicht behoben.
Um dieses unerwünschte Verhalten zu vermeiden, wird dringend empfohlen, keine Systemeinstellungen zu aktivieren, die geplante Fälle ohne Fallnummer zulassen (z. B. Fallnummern für geplante Fälle generieren auf Nein setzen).
Die Zuweisung einer Fallnummer zu allen geplanten Fällen gewährleistet eine zuverlässige PDF-Erstellung.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS-SN63

ACHTUNG

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Übernahme auf die Intensivstation
Nach Übernahme des Patienten von ORBIS Anesthesia auf die Intensivstation, muss die in ORBIS ICU-Manager dokumentierte Behandlung des Patienten in jedem Fall durch den verantwortlichen Arzt überprüft werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN36

ACHTUNG

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Anästhesie-Tagesliste
Patienten ohne angeforderte oder terminierte Operation werden in der AN-Tagesliste nicht angezeigt. Die AN-Tagesliste kann daher nicht zur Planung der Prämedikationen für diese Patienten verwendet werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS-SN1

Anweisung

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Beachten Sie auch die Sicherheitshinweise zu spezifischen Themen in den weiteren Kapiteln dieses Handbuchs.

Hinweise

Anweisung

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Verwendung von ORBIS Anesthesia
Achten Sie darauf, dass Sie vor medizinischer Entscheidungsfindung alle dafür relevanten Informationen zur Kenntnis genommen haben. Erweitern Sie ggf. den Ansichtsbereich der Patientenkurve, oder verschaffen Sie sich einen Überblick über vergangene, aktuelle und geplante Anordnungen im Anordnungsdialog oder einer anderen Übersicht.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN18
ORBIS Anesthesia unterstützt Sie in der Dokumentation klinischer Daten und Verwaltung Ihrer klinischen Abläufe. In Form von Plausibilitätsprüfungen bietet ORBIS Anesthesia an zahlreichen Stellen Unterstützung, eine konsistente Dokumentation sicherzustellen. Achten Sie jedoch darauf, vollständige und medizinisch korrekte Informationen nach den Regeln guter medizinischer Dokumentation zu erfassen, da ORBIS Anesthesia dies prinzipbedingt nicht prüfen kann.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN19
Beachten Sie bezüglich der Duplikatprüfung für Anordnungen: Die Prüfung auf doppelte Anordnungen erfolgt auf Basis der angeordneten Maßnahme. Für jegliche Medikation und Ernährung gilt, dass keine Prüfung auf Wirkstoffbasis erfolgt. Doppelte Anordnungen werden nur erkannt, wenn die angeordneten Präparate (Medikation, Infusion, Spritzenpumpe, Ernährung) übereinstimmen.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN13
Beachten Sie, dass in ORBIS in der Kopfleiste der Patientenname (Akteninformationsanzeige) immer angezeigt wird, um das Risiko der Verwechselung von Patienten zu minimieren. Vergewissern Sie sich, dass Dokumentationen zum richtigen Patienten durchgeführt werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN44

Anweisung

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Verwendung von ORBIS Medical Device Interface
Teile der in ORBIS Anesthesia verwalteten medizinischen Daten werden von Patientenmonitoren, Infusionspumpen, Beatmungsmaschinen etc. von Drittanbietern übernommen.
Einige Gerätehersteller definieren in ihrer Schnittstellenbeschreibung, dass sie keine Garantie für die Richtigkeit der über die Schnittstelle übermittelten Daten gewähren. Bitte prüfen Sie dazu das entsprechende Handbuch des Geräteherstellers.
In Verbindung mit diesen Geräten empfiehlt DH Healthcare GmbH die Daten anhand der Primärquellen zu verifizieren und zu bestätigen, bevor diese für Diagnostik oder Therapieentscheidungen herangezogen werden.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN7

Anweisung

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ORBIS Update
Informieren Sie die Anwender über den Zeitpunkt bzw. die Dauer des Updates. In diesem Zeitraum sollten keine Anordnungen erstellt werden, da dies zu korrupten Datensätzen führen kann. Nach erfolgtem Update der Datenbank ist ein Neustart der Arbeitsstationen / Clients notwendig, um mit der neuesten Programmversion zu arbeiten.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz: AIMS/ICU-SN43

Anweisung

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Um die medizinische Dokumentation bei Update-Problemen nicht zu gefährden, empfiehlt DH Healthcare GmbH, vor der Durchführung von Systemupdates aktualisierte PDF-Versionen oder Ausdrucke der Patientenkurve bereitzuhalten und die Benutzer auf der Station zu informieren.
DH Healthcare GmbH-eigene Referenz:AIMS/ICU-SN51