Zwangsmaßnahmen (COME) Das Modul COME - Dokumentation von Zwangsmaßnahmen
Das Modul COME - Dokumentation von Zwangsmaßnahmen
Das Modul COME dient der Dokumentation von Zwangsmaßnahmen und bietet dazu zwei Formulare.

Erforderliche Lizenzen

Zur Verwendung von COME benötigen Sie eine der folgenden Lizenzen:
ORBIS-COME
ORBIS-PSAP

Formular Zwangsmaßnahmen Anordnung

Dieses Formular ermöglicht die Dokumentation der ärztlichen Anordnung von Zwangsmaßnahmen über Details wie z.B. Vollzug der Maßnahme, Auffälligkeiten, ergriffene Maßnahmen, Details zu Einzelbetreuung, Komplikationen, Kontrollen, Unterbrechungen sowie Erläuterungen.

Wichtig

important Label
Wenn die Zwangsmassnahmen Anordnung nicht von Ärzten, sondern von der Pflege angeordnet wird, wird im Formular Zwangsmaßnahmen Durchfuehrung die Bezeichnung Anordnung: Art, Beginn und maximale Dauer der Maßnahme angezeigt.
Außerdem werden auch Informationen zur ärztlichen Anordnung angezeigt, wie Art, Beginn, Ende (laut Anordnung bzw. laut Verlängerung) und maximale Dauer der Maßnahme und Details zur Maßnahme.

Anmerkung

Note Label
Für die Abschnitte Art der Maßnahme und Auffälligkeiten können Textbausteine verwendet werden. Zudem steht eine Rechtschreibprüfung zur Verfügung.
Sie können auch eigene Inhalte hinzufügen. Dazu müssen Sie:
die Vorlage COME STD DU frei Sub kopieren und einen entsprechenden für Ihr Haus eindeutigen Namen vergeben
die Vorlage Ihren Anforderungen gemäß parametrieren
den Namen der Vorlage in Systemverwaltung COME > Protokoll > freies Subformular eintragen
Gegebenenfalls werden auch länder- oder regionsspezifische Inhalte dargestellt. Das gilt beispielsweise für:
Baden-Württemberg (Erfassung, Auswertung)
Beispiel: Erfassung des Landkreises des Patientenwohnorts. Dies geschieht im Subformular COME STD AN BW Sub, das bei Auswahl von Systemverwaltung COME > Allgemeine Einstellungen > Standort des Krankenhauses > Region > Baden-Württemberg automatisch in der Anforderung integriert ist.

Anmerkung

Note Label
Der Landkreis des Patientenwohnorts wird beim Öffnen des Formulars anhand der Postleitzahl, welche zum Patienten erfasst wurde, automatisch aus den ORBIS Stammdaten ermittelt (sofern diese entsprechend gepflegt wurden). Alternativ dazu wird ein Katalogauswahlfeld zur manuellen Auswahl des Landkreises eingeblendet. Ist dieses Feld über die Systemeinstellung als Pflichtfeld definiert und kein Landkreis erfasst, erscheint ein entsprechender Hinweis.
Wird der Eintrag Baden-Württemberg ausgewählt, wird unter der zweiten Registerkarte Anordnung > Zwangsmaßnahmen Anordnung das Feld regionen-/länderspezifisches Subformular automatisch mit dem Subformularbezeichnung COME STD AN BW Sub vorbelegt.
Schweiz (ANQ-EFM-Anbindung)
Ablauf
Mit der Schaltfläche Vorbereiten kommt die Anordnung in die Arbeitsliste Station > Arbeitsliste Medizin > Vorbereitete Anforderungen und kann von dort oder aus der Krankengeschichte des Patienten aufgerufen werden, um sie später zu vidieren.

Anmerkung

Note Label
Die Schaltfläche Vorbereiten ist nur bis zur Aktion Vidierung verfügbar.
Das Formular wird vom erstellenden Arzt unmittelbar vidiert. Die Signatur dieses Arztes befindet sich unten rechts. Durch die unmittelbare Relevanz einer Zwangsmaßnahme erfolgt die Vidierung durch den mittleren und linken Unterzeichnenden im Normalfall, wenn die Maßnahme schon läuft oder sogar bereits vorbei ist.
Wenn eine Zwangsmaßnahmen-Anordnung anfänglich nur vidiert, aber noch von keinem Arzt unterschrieben wurde, kann sie bei entsprechender Konfiguration aus der Arbeitsliste Medizin > Anordnung Zwangsmaßnahmen aufgerufen und unterschrieben werden.
In der Zwangsmassnahmen Durchfuehrung wird ein entsprechender Hinweis angezeigt.
Die zusätzlich Unterschreibenden finden die Anordnung bei entsprechender Konfiguration (über Systemverwaltung COME > Registerkarte Anordnung > Bereich Bestätigungen) ebenfalls in der Arbeitsliste Medizin > Anordnung Zwangsmaßnahmen.

Anmerkung

Note Label
Für einen schnellen Überblick können gezielt Listenprofile für Personengruppen erstellt werden: Chefärzte oder Oberärzte (Kontrolle der vidierten Anordnungen), Pflegemitarbeiter oder Ärzte (Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen).

Zwangsmassnahmen Durchfuehrung

Die Pflegekräfte finden die Anordnung in der Arbeitsliste Station > Arbeitsliste Medizin > Durchführung Zwangsmaßnahmen und dokumentieren die Maßnahme im Formular der Durchführung.

Wichtig

important Label
Wenn die Zwangsmassnahmen Anordnung nicht von Ärzten, sondern von der Pflege angeordnet wird, wird hier im Formular Zwangsmaßnahmen Durchfuehrung die Bezeichnung Anordnung: Art, Beginn und maximale Dauer der Maßnahme angezeigt.
In diesem Formular können Sie die erforderlichen Details zum Vollzug der Maßnahme, Auffälligkeiten, ergriffene Maßnahmen, Details zu Einzelbetreuung, Komplikationen, Kontrollen, Unterbrechungen sowie Erläuterungen erfassen.
Sie sehen zudem Informationen zur ärztlichen Anordnung: Art, Beginn, Ende (laut Anordnung bzw. laut Verlängerung) und maximale Dauer der Maßnahme und Details zur Maßnahme.

Anmerkung

Note Label
Für die Abschnitte Art der Maßnahme und Auffälligkeiten können Textbausteine verwendet werden. Zudem steht eine Rechtschreibprüfung zur Verfügung.
Die Einträge zur Häufigkeit der Kontrolle und Art der Kontrolle werden rot und fett formatiert dargestellt, wenn die angezeigten Häufigkeiten und Kontrollarten für die aktuelle Verlängerung gelten.
Sie können auch eigene Inhalte hinzufügen, indem Sie:
die Vorlage COME STD DU frei Sub kopieren und einen entsprechenden für Ihr Haus eindeutigen Namen vergeben
die Vorlage Ihren Anforderungen gemäß parametrieren
den Namen in Systemverwaltung COME > Protokoll > freies Subformular eintragen

Anmerkung

Note Label
Für einen schnellen Überblick können gezielt Listenprofile für Personengruppen erstellt werden: Chefärzte oder Oberärzte (Kontrolle der vidierten Anordnungen), Pflegemitarbeiter oder Ärzte (Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen).