ORBIS Dokumentenausgabe
In vielen Bereichen des Krankenhauses werden Dokumente nach außen gegeben, deren Verbleib dann auch dokumentiert und überwacht werden sollte (Bilder, Filmtüten, Patienten-CDs, usw.).
Das wurde bisher in diversen Excel-Listen oder einfach auf Papier gelistet, hatte aber keinen direkt nachzuvollziehenden Bezug zum Patienten.
Das Modul Dokumentenausgabe setzt genau hier an:
• Jede Stelle im Haus kann eine elektronische Dokumentenanforderung stellen.
• Im Archiv wird zum Patienten dokumentiert:
◦ wann
◦ durch wen
◦ welches Dokument (kundenspezifischer Auswahlkatalog, zum Beispiel Fall-Akte, Patienten-CD, Röntgentüte, Chirurgische Akte, Unterschriftenmappe)
◦ an wen adressiert
◦ wem ausgehändigt
◦ wann und wie wieder zurückgebracht wurde.
Konsolidierung von dezentralen Archivverwaltungen
Das Modul Dokumentenausgabe konsolidiert mehrere ORBIS-Lösungen für dezentrale Archivverwaltungen:
• Dokumentenausgabe (DAUS), die nur für radiologische Archivverwaltung genutzt wurde.
• Stationäres und Ambulantes Patientenaktenarchiv (SAPA) (abgekündigt).
• Radiologisches Aktenarchiv (RAAV) (abgekündigt).
Diese Lösungen wurden in einer Applikation konsolidiert: die Dokumentenausgabe DAUS.
Weitere Merkmale
• Das Formular Dokumentenausgabe wird nur ein einziges Mal pro Archiv angelegt, nicht pro Fall.
Jede Dokumentenanforderung, die an dasselbe Archiv gesendet wird, ist im weiteren Workflow auch an dieselbe Dokumentenausgabe gekoppelt.
Beim Aufruf der Dokumentenausgabe aus der Patientenliste heraus untersucht das System, ob es zu dem aktuellen Archiv bereits ein Formular Dokumentenausgabe gibt. Falls ja, dann wird das bestehende Formular geöffnet. Wenn nein, wird ein Formular angelegt.
• Der Ausleih-Vorgang ist in einer patientenübergreifenden Liste sichtbar und besteht bis die Rückgabe des Dokuments oder die Abschreibung erfolgt.
• Es können mehrere Archivnummern vergeben werden, wahlweise durch:
◦ eine automatische Generierung der Nummer aus einem Nummernkreis
◦ freie Eingabe: ein Nummernkreis für alle Archive
◦ alternativ pro Archiv einen separaten Nummernkreis oder eine Kombination aus beiden Varianten
• Der Etikettendruck ist direkt integriert. Sowohl das Subformular für die Nummernvergabe als auch für das Etikett sind anpassbar.
• Radiologische Archive können zum Dokument (Filmtüten, einzelne Bilder oder Patienten-CDs) auch noch erfassen, welche radiologischen Leistungen im Dokument beschrieben sind.