Automatisches (Zwischen-)Rechnungsstorno bei Fallzusammenführungen

Bei der Erzeugung eines neuen Abrechnungsfalls, dem sogenannten Sternchen-Fall, sieht die Änderungsverarbeitung automatisch die Stornierung der bestehenden Zwischen- und Schlussrechnungen aus der Fallkopplung vor.
Das System zeigt den automatisch erzeugten Änderungsvorschlag in der Patientenakte im Ordner Abrechenbare Leistungen auf der Registerkarte Leistungen beim ursprünglichen Behandlungsfall an.
Wenn Sie den Abrechnungsfall ("Sternchen-Fall") abrechnen, übernimmt das System die Änderungsvorschläge zum Behandlungsfall, wodurch die Schluss- bzw. Zwischenrechnungen automatisch storniert werden.
Um die korrekte Reihenfolge der §301-Nachrichten an die Krankenkassen sicherzustellen, erfolgt bei der Erzeugung eines neuen Abrechnungsfalls durch die Fallkopplung eine automatische Vormerkung von Rechnungsstornonachrichten im Modul Konverter.
• Vormerkung absichtlich fehlerhafter Stornonachrichten
Die Stornonachrichten werden absichtlich fehlerhaft erstellt, solange die zugehörigen Rechnungen im IBIL noch nicht endgültig storniert sind. In diesem Fall zeigt IBIL eine entsprechende Warnmeldung an.
• Nachrichtenreihenfolge bei mehreren Stornonachrichten
Falls nach der durch die Fallzusammenführung erzeugten Fallstornonachricht weitere Rechnungsstornonachrichten für den zweiten Behandlungsfall vorgemerkt werden, wird die Fallstornonachricht automatisch hinter diese verschoben. Dadurch bleibt die korrekte Reihenfolge der Nachrichtenübermittlung erhalten.
Dieses Verhalten funktioniert für alle Rechnungen, die DRG- oder PEPP-Leistungen enthalten.
Achtung |
 | Damit diese Funktionalität greift, muss im Systemverwaltung DRGW > Registerkarte DRG Workplace das Kontrollkästchen Keine Kopplungsmöglichkeit bei abgerechnetem Urfall deaktiviert werden. |