Barcode scannen
Verwenden Sie diesen Arbeitsschritt, um während einer Operation Artikel-Barcodes zu scannen. Beispiel: Strichcodes auf Implantaten, Nahtmaterial oder Sieben.

Anmerkung

Note Label
Sie können Barcodes scannen und sie in der Zwischenablage speichern. So ist es Ihnen möglich, Barcodes zu scannen, die nicht vom CRID-Modul ausgelesen werden können und sie zu einem bestimmten Feld hinzuzufügen. Beispiel: OP-Bestandsdokumentation für einen unbekannten Artikel.
Scannen der Sieb-Strichcodes ist nur möglich, wenn die Strichcodes dem GS1 Standard entsprechen, der sowohl Siebnummer wie auch die Chargennummer (Herstellungsnummer) enthalten kann. Wenn der GS1 Standard unterstützt wird, besitzt jeder Artikel eine eindeutige Artikelnummer (wie GTIN, EAN etc.). Diese Nummer ist ein Bestandteil des Strichcodes und ermöglicht ORBIS die Identifikation des Siebes. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
1. Öffnen Sie die OP-Dokumentation.
2. Klicken Sie auf Barcode scannen.
Der gescannte Barcode wird im Bereich OPAP Barcodescannen angezeigt.
3. Falls es mehr als ein OP-Protokoll gibt, wählen Sie das, zu dem Sie die Artikel hinzufügen möchten.

Anmerkung

Note Label
Wenn die erforderlichen Informationen im Barcode enthalten sind, wird das Verfallsdatum des Artikels überprüft. Wurde das Datum überschritten, so wird das Feld Verfallsdatum in Rot markiert, und ein entsprechender Hinweis wird angezeigt. Der Artikel kann dennoch in die OP-Dokumentation übernommen werden.
4. Scannen Sie den Barcode mit dem Barcode-Scanner.
Der Artikel wird zur Registerkarte Artikel hinzugefügt.

Anmerkung

Note Label
Der Artikel muss einem Artikelbereich zugeordnet werden. Falls der gescannte Artikel bereits einem Artikelbereich zugeordnet wurde, wird diese Information automatisch angezeigt.

Einschränkung

restriction Label
Artikel, die das Merkmal Medizinisch irrelevant aufweisen, werden nicht hinzugefügt. Ein Warnhinweis wird angezeigt.
Abhängig von Ihren ORBIS-Einstellungen werden in die Felder Menge und Einheit die Gebindeeinheit (z.B. 1 Packung), die Grundeinheit (1 Stück, auch wenn eine Packung 100 Stück enthält) oder die Grundeinheit mit einem Umrechnungsfaktor (z.B. 100 Stück) eingegeben. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
In der Spalte Nummer wird das Artikelnummer angezeigt.
Wenn Sie in der OP-Dokumentation den Barcode eines Artikels scannen und das System den Artikel nicht finden kann (GTIN- oder HIBC-Nummer fehlt), erscheint ein Dialogfeld. Klicken Sie auf , um nach dem entsprechenden Artikel zu suchen und ihn manuell hinzuzufügen. Dem Artikel wird dann der Code (GTIN/HIBC) zugeordnet. Andernfalls können Sie einen entsprechenden Dummy-Artikel auswählen. wird dann in der OP-Dokumentation angezeigt.
Wenn konfiguriert, wird der Dummy-Artikel automatisch in der OP-Dokumentation ersetzt, sobald der entsprechende Artikel verfügbar ist. Die automatische Ersetzung erfolgt, wenn Sie die OP-Dokumentation fortsetzen oder einen Nachtrag erstellen und ergänzen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
5. Aktivieren Sie gegebenenfalls das Kontrollkästchen chargennummernpflichtig oder seriennummernpflichtig, um eine Chargennummer oder eine Seriennummer zu scannen.
6. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten aus:
Wenn
dann
Sie den Artikel bzw. das Sieb zur OP-Dokumentation hinzufügen möchten,
klicken Sie auf Artikel übertragen.

Anmerkung

Note Label
Sie können das gesamte OP-Sieb oder nur die einzelnen Siebe scannen. Ein OP-Sieb kann aus mehreren Sieben bestehen. Jedes Sieb hat eine eindeutige Sieb-Seriennummer.
Sie den Artikel bzw. das Sieb zur OP-Dokumentation hinzufügen und den Anwendungsbereich OPAP Barcodescannen schließen möchten,
klicken Sie auf Übertragen und schließen.
Sie den Anwendungsbereich OPAP Barcodescannen speichern und schließen möchten,
klicken Sie auf Speichern und schließen.
Sie den Artikel in der OP-Dokumentation zur Registerkarte Ausschuss hinzufügen möchten,
klicken Sie rechts auf Artikel in Ausschuss übertragen.

Einschränkung

restriction Label
Wird nicht auf OP-Siebe angewendet.