Speech Recognition and Dictation (ORBIS Speech) (OMSE) Der Vidierungs- und Signierungsprozess
Der Vidierungs- und Signierungsprozess
Medizinische Dokumente müssen von einem Arzt unterschrieben werden. Dies geschieht in der Regel mittels elektronischer Signatur. Manche Krankenhäuser verlangen jedoch auch eine handschriftliche Unterschrift, damit ein medizinisches Dokument als vollständig gilt. Nach seiner Signierung ist das medizinische Dokument Teil der Patientenakte und gilt als rechtsgültiges Dokument.

Elektronische Signatur

Eine elektronische Signatur authentifiziert Ihre Identität als Unterschreibende(r) eines medizinischen Dokuments und bestätigt die Gültigkeit des medizinischen Dokuments. Durch Anwendung eines Unterschreibenden- wie auch eines Dokumenten-Authentifizierungssystems - gewährleistet ORBIS ein sicheres Dokumentenmanagement-Umfeld. Des Weiteren entspricht es für Unterschriften den für rechtliche Zwecke wesentlichen Anforderungen.

Elektronische Signatur versus handschriftliche Unterschrift

Am Ende des medizinischen Dokuments finden Sie drei Unterschriftenblöcke. Jeder Unterschriftenblock stellt einen Behandler im Workflow dar. Der Block ganz links ist für den vorgesetzten Behandler innerhalb des Signierungs-Workflows reserviert.
Ärzte verwenden eine elektronische Signatur, um medizinische Dokumente, die sie diktiert haben oder die von Behandlern diktiert wurden, die ihnen unterstehen, zu signieren oder zu überprüfen.
Assistenzärzte im Praktikum und Arztassistenten verwenden elektronische Signaturen für die Prüfung von Dokumenten. Ein geprüftes medizinisches Dokument gilt so lange als nicht signiert, bis ein vorgesetzter Behandler das Dokument signiert hat.
Obwohl möglichst alle Berichte von beiden Parteien (dem diktierenden Arzt und dem zuständigen Behandler) signiert werden sollten, benötigen nur medizinische Dokumente, die von Arztassistenten diktiert werden, beide Signaturen, um als vollständig zu gelten. Von Assistenzärzten diktierte Berichte gelten als nicht vollständig, wenn sie ausschließlich vom Behandler signiert worden sind.

Signierung mit oder ohne Passwort

Um ein medizinisches Dokument zu signieren, muss der Arzt ein Passwort eingeben. Je nach Konfiguration von ORBIS können Ärzte medizinische Berichte, Statusberichte, Dekurse und OP-Berichte auch ohne Passwort vidieren. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.

Gesicherte Signierung oder Vidierung mit einer Signatur- oder Smartkarte

Abhängig von Ihren ORBIS-Einstellungen können Sie Ihre Smartkarte oder Signaturkarte verwenden, um mithilfe des Fremdprogramms DigiSeal Office Pro© medizinische Dokumente elektronisch zu signieren. Diese Applikation ist von Secrypt Ltd. lizenziert und in ORBIS integriert. Gesicherte Signierung ersetzt dann das Validieren mithilfe eines Passworts.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.