Das Befundungsformular ausfüllen
Verwenden Sie diesen Arbeitsschritt, um das Befundungsformular direkt auszufüllen, zu signieren und abzuschließen.
Sie können entweder das Befundungsformular direkt ausfüllen, oder aber den Befund mittels der Diktatfunktion erstellen.
1. Wählen Sie aus der Sektion Zu befundende Untersuchungen des Optionsbereichs der Navigation die Untersuchungen aus, die Sie befunden möchten.
2. Füllen Sie die Felder Methodik, Befund und Ergänzung für jede Untersuchung einzeln aus.

WARNUNG

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Obwohl das Feld der zu befundenen Untersuchung auf der Registerkarte Befundung der Befundungs-, Sekretariats- und Signierungsmaske editierbar ist, empfiehlt Dedalus Healthcare, diese Möglichkeit nur mit höchster Vorsicht zu verwenden.
Wenn trotzdem erforderlich, z. B. zur Anzeige im Befundbrief, sind nur Formatkorrekturen oder Ergänzungen erlaubt.
Auf keinen Fall darf die Untersuchung inhaltlich geändert werden, weil derartige Änderungen zu fehlerhaften Darstellungen in ORBIS führen.
Beispiel: RÖ Thorax ap/pa zu RÖ Thorax ap.

Anmerkung

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In tqm|DOSE erfasste Dosisdaten können optional auf den RIS-Befund übernommen werden. Dosisdaten, die in tqm|DOSE erfasst wurden und mittels der DOSE ORU IN-Schnittstelle zu Studien in ORBIS RIS übernommen werden, können optional auf den RIS Befund übernommen werden. Dazu kann der Systemadministrator einen Text definieren, der auf den RIS Befund, in das Feld Befund übernommen wird. Die Dosisdaten werden beim Öffnen eines noch nicht gespeicherten Befundes automatisch übernommen. Sollte der Text durch einen Benutzer gelöscht worden sein, besteht die Möglichkeit diesen wieder neu einzufügen über: Kontextmenü im Feld Befund > Dosisdaten einfügen.
Wenn Sie das Kontextmenü anwenden, um Dosisdaten einzufügen, können Sie nur die Daten übernehmen, die für den aktuellen Befund einschlägig sind.
Wenn beim Öffnen des Kontextmenüs noch keine Dosisdaten vorliegen, erscheint ein entsprechender Hinweis und der Eintrag Dosisdaten übernehmen für die Übernahme mit dem entsprechenden Textbaustein ist inaktiv. Sie können das Kontextmenü jedoch beliebig oft öffnen, um zu prüfen, ob neue Werte zur Übernahme vorliegen und bis dahin importierte Daten aufnehmen.
Soweit innerhalb der Befundung das Dosismanagement System DOSE integriert wurde und die entsprechenden Systemeinstellungen aktiviert wurden, kann das Feld Anmerkung Dosismanagement zur Dokumentation von Dosismanagement-relevanten Anmerkungen verwendet werden. Die hier hinterlegten Anmerkungen werden nach der Befundfreigabe an DOSE übermittelt.

Tipp

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Wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Systemadministrator, wenn das Anmerkungsfeld ein Pflichtfeld ist oder sein soll.
3. Füllen Sie die Felder Beurteilung, Empfehlung und Diagnosen übergreifend für alle aktuell befundeten Untersuchungen aus.
4. In das Feld Befundender Arzt wird automatisch der aktuell eingeloggte Benutzer vorgeblendet, sofern er/sie die Rolle für einen Radiologie-Arzt besitzt. Über Klick auf können Sie aus der angezeigten Liste den befundenden Arzt auswählen.
5. Falls Sie den Befund zur Korrektur oder Formatierung in das Sekretariat schicken möchten, geben Sie in das Feld Sekretariat den Zielbenutzer ein.
6. In die Felder gesehen wird gemäß der Signierlogik (von rechts nach links) der Arzt links vorgeblendet, der als befundender Arzt eingetragen ist.
7. Unterhalb der gesehen-Felder haben Sie, insofern ein Arzt in das Feld eingetragen wurde, drei Kontrollkästchen zur Verfügung. Um sich die jeweilige Funktion anzeigen zu lassen, fahren Sie mit der Maus über das Kontrollkästchen und der zugehörige Tooltip öffnet sich:
Das erste Kontrollkästchen markiert, dass der eingetragene Arzt das Dokument gesehen hat. Wählen Sie diese Option aus, wird die Zweite automatisch deaktiviert.
Das zweite Kontrollkästchen aktivieren Sie, wenn Sie in Vertretung für den im gesehen-Feld eingetragenen Arzt unterzeichnen. Es wird automatisch der aktuell angemeldete Benutzer als Vertretung eingetragen.
Das dritte Kontrollkästchen ermöglicht die gleichzeitige Aktivierung aller i.V. gesehen-Kontrollkästchen, wenn Sie für alle eingetragenen Ärzte in Vertretung signieren wollen. Dieses Kontrollkästchen wird nur angezeigt, wenn dies von Ihrem Systemadministrator konfiguriert wurde.
8. Abhängig von Ihren ORBIS-Einstellungen wählen Sie im Feld Befunddringlichkeit bspw. Lebensgefahr inklusive Titel aus.
Eine patientenbezogene Benachrichtigung für den Patienten inklusive des hinterlegten Schweregrades, Titel, Beschreibung, Antwortmöglichkeiten, Deaktivierungsgrund und Fälligkeit wird erzeugt und an den Empfänger per ORBIS Alert kommuniziert.

Anmerkung

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Wird die Befunddringlichkeit aus einem Auftrag nach Erzeugung der Benachrichtigung wieder gelöscht oder verliert der Auftrag seine KG-Relevanz, so wird diese Benachrichtigung mit dem hinterlegten Deaktivierungsgrund wieder deaktiviert.
Für die Konfiguration wenden Sie sich bitte an Ihren Systemadministrator.
9. Um das Befundungsformular abzuschließen, klicken Sie auf neben aus, was mit dem Befund passieren soll:
Kurzbefundung: Der Befund wird als Kurzbefund sofort in die Krankengeschichte geschrieben. Der ursprüngliche Subauftrag bleibt weiterhin in der Arbeitsliste Befundung stehen.
Zum Sekretariat: Der Befund wird in die Arbeitsliste Sekretariat gestellt.
Zur Datenerfassung: Diese Option kann lediglich dann ausgewählt werden, wenn noch kein Befund für einen Subauftrag eines Auftrages erstellt wurde. Der Auftrag wird wieder in die Arbeitsliste Datenerfassung zurückgestellt.
Zur Signierung: Falls Sie weitere Ärzte zur Signierung angegeben haben, wird der Befund über diese Option in die Arbeitsliste Signierung gestellt. Dort können die einzelnen Aufträge nach den Zielbenutzern, die sich automatisch aus den signierenden Ärzten ergeben, gefiltert werden.
Fertig ohne Befund: Es wird ein automatischer Befund erstellt, sofern Daten im Systemverwaltungsformular RIS hinterlegt sind und mit dem Status fertig in die KG des Patienten verschoben.
Sofortsignierung: Sie signieren den Befund, er wird abgeschlossen und steht ab sofort als fertiger Befund in der Krankengeschichte zur Verfügung. Diese Option steht nur zur Verfügung, wenn nur ein signierender Arzt eingetragen ist.
Sofortsignierung und Druck: Der Befund kann sofort abgeschlossen, signiert und gedruckt werden.