ORBIS Medication Planung der Verabreichungen Neuplanung der verbleibenden Verabreichungen einer Anordnung mit festen Intervallen
Neuplanung der verbleibenden Verabreichungen einer Anordnung mit festen Intervallen
Im Rahmen der Verabreichungen mit festen Intervallen muss die Pflegekraft den Abstand zwischen zwei Verabreichungen möglichst genau befolgen.
Es kann jedoch vorkommen, dass die Pflegekraft das Medikament kurz vor oder kurz nach der geplanten Zeit verabreicht. In diesem Fall schlägt ORBIS der Pflegekraft vor, die verbleibenden Verabreichungen zu verschieben, damit die Anordnungsintervalle für die folgenden Verabreichungen eingehalten werden.
Diese Funktionalität gilt für alle Anordnungsarten mit festen Intervallen.

Beschreibung

Wenn Sie eine Verabreichung verspätet oder verfrüht bestätigen, schlägt ORBIS Ihnen vor, die verbleibenden Verabreichungen für die Anordnung neu zu planen.
Wenn Sie die Neuplanung der verbleibenden Verabreichungen ablehnen, bleiben die Uhrzeiten der nächsten Verabreichungen unverändert.
Wenn Sie den Vorschlag zur Neuplanung annehmen, werden die verbleibenden Verabreichungen (d. h. die, die auf die gerade bestätigte Verabreichung folgen) verschoben, damit das Intervall zwischen zwei Einnahmen der Anordnung entsprechend eingehalten wird.

Einschränkungen bei der Neuplanung

Wenn durch das Verschieben (in die Vergangenheit oder in die Zukunft) der laufenden Verabreichung das Anordnungsintervall überschritten wird (wenn Sie z. B. eine Verabreichung drei Stunden nach der geplanten Uhrzeit durchführen, obwohl der Verordner für alle 2 Stunden eine Verabreichung verordnet hat), zeigt ORBIS Ihnen eine Meldung an. Darin werden Sie darüber informiert, dass die Planung der verbleibenden Verabreichungen nicht möglich ist, da dadurch Verabreichungen hinzugefügt bzw. ausgelassen würden.

Anmerkung

Note Label
Das Verschieben von nachfolgenden Verabreichungen wird nur beim Bestätigen einer Verabreichung vorgeschlagen. ORBIS schlägt das Verschieben von nachfolgenden Verabreichungen nicht vor, wenn es sich um eine einheitliche Planung handelt.
Wenn der Verordner ein Medikament in festen Intervallen verordnet, erhält die Pflegekraft durch das Beginn- und das Enddatum für die Anordnung einen gewissen Spielraum bei der Neuplanung der Verabreichungen. Jedoch bleibt die Verabreichungsplanung auf die Anordnungsdauer begrenzt, die der Verordner vorgesehen hat.
In der Anordnung werden das Beginn- und das Enddatum durch den Verordner auf der Registerkarte Dauer erfasst. Das Beginn- und das Enddatum der Anordnung werden anschließend in den Anordnungsdetails angezeigt.