ORBIS Medication Planung der Verabreichungen Globale Planung einer intermittierenden Anordnung mit der Wiederholungsoption Tageszeiten
Globale Planung einer intermittierenden Anordnung mit der Wiederholungsoption Tageszeiten
Es ist möglich, eine gesamte Behandlung (neu) zu planen.
Wenn Sie über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, können Sie eine globale Neuplanung der Verabreichung vor der ersten Verabreichung durchführen. Diese Neuplanung sämtlicher Medikamenteneinnahmen gilt ausschließlich für intermittierende Anordnungen, bei denen die Einnahmen nach Tageszeiten verteilt sind.
1. Vor dem Bestätigen der ersten Verabreichung einer Anordnung mit der Wiederholungsoption Tageszeiten können Sie die Verabreichungszeiten planen. Erfassen Sie die neuen Zeiten, falls erforderlich, über den Anwendungsbereich für die Neuplanung der Einnahmen.

Tipp

tip Label
Klicken Sie in der Verabreichungsansicht auf Neu planen, um den Anwendungsbereich für die Neuplanung anzuzeigen.
2. Wenn Sie die Uhrzeit der Verabreichung verschieben, wird die neue Planung für alle Verabreichungen der Anordnung übernommen.

Blockierende Sicherheitshinweise

Die Verabreichungsplanung muss in ORBIS aktiviert werden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
Sie können Verabreichungen nur planen, wenn die entsprechenden Anordnungen nicht einer Auffüllbestellung (entweder in Verbrauchs- oder Bestands-Modus) unterliegen.
Wenn Sie Verabreichung planen, kann der Verordner sie über den Anwendungsbereich Medikation einsehen.

Automatische Medikationsplanung

Vor der ersten Verabreichung einer Anordnung mit der Wiederholungsoption Tageszeiten (d. h. es wurde noch keine Verabreichung durchgeführt) können Sie die Verabreichungen planen, indem Sie auf Neu planen klicken.
Für eine Anordnung, bei der die erste Verabreichung für den Folgetag vorgesehen ist, können Sie den ersten Verabreichungstag verschieben.
Es wird eine Meldung angezeigt, dass durch die Neuplanung der Tag der ersten Verabreichung, den der Arzt vorgesehen hat, verschoben wird.

Warnmeldungen

Wenn Sie Verabreichungen planen, führt ORBIS eine Reihe von Überprüfungen durch und meldet mögliche Probleme.
Auswirkungen auf die Planung
Verhalten in ORBIS
Abhängig von der ursprünglichen Anordnung fügt die Planung Einnahmen hinzu oder löscht sie, was sich auf den ersten oder den letzten Behandlungstag auswirken kann.
Beispiel: Die Häufigkeit der Einnahmen der ersten Verabreichung wird nicht beibehalten; ein Arzt verschreibt für den ersten Tag 1 Einheit zu Mittag und 2 Einheiten abends. Aufgrund der Planung findet aber die erste Verabreichung des Tages abends statt und sie enthält 2 Einheiten. Am Folgetag wird es zwei Verabreichungen geben: 1 Einheit mittags und 2 Einheiten abends.
ORBIS zeigt im Optionsbereich Zusatzinfos eine Warnung an.
Wenn Sie die Planung speichern, wird eine Warnmeldung angezeigt.
Die Planung ändert die Reihenfolge der verordneten Einnahmen.
Beispiel: Ein Arzt verordnet 1 Einheit / 2 Einheiten / 1 Einheit. Aufgrund der Planung wird daraus 2 Einheiten / 1 Einheit / 1 Einheit.
ORBIS zeigt im Optionsbereich Zusatzinfos eine Warnung an.
Wenn Sie versuchen, die Planung zu speichern, zeigt ORBIS eine Sperrmeldung an, die Ihnen meldet, dass Sie die Reihenfolge geändert haben. Sie können die Verabreichung nicht speichern.
Die Planung hat Einfluss auf die erste vom Arzt verordnete Verabreichung.
ORBIS zeigt im Optionsbereich Zusatzinfos eine Warnung an.
Wenn Sie versuchen, die Planung zu speichern, zeigt ORBIS eine Sperrmeldung an, die Ihnen meldet, dass Sie das Datum der ersten Verabreichung geändert haben. Sie können die Verabreichung nicht speichern.