Toleranzfrist beim Scannen
In Ihrer Einrichtung kann Ihr Systemadministrator sowohl für Medikamentendispenser als auch für druch den Unit-Dose-Automaten gestellte Beutel auf globaler Ebene oder auf Ebene der Organisationseinheiten einen möglichen Abgabezeitraum vor dem tatsächlichen Beginn der Tageszeit festlegen.
Beim Scannen des durch den Unit-Dose-Automaten gestellten Beutels wird die Toleranzfrist überprüft.
Die Regeln für die Abgabe der durch den Unit-Dose-Automaten gestellten Beutel nach Tageszeiten sind die gleichen wie die für die Abgabe der Medikamentendispenser nach Tageszeiten.
Wenn die Einnahmen für die aktuelle Tageszeit gestellt sind, der Arzt aber in der Zwischenzeit eine oder mehrere Anordnungen geändert hat, blockiert ORBIS die Abgabe, und eine Meldung weist Sie darauf hin, dass Sie den Inhalt des Beutels überprüfen müssen.
Wenn die Einnahmen der aktuellen Tageszeit bereits ausgegeben sind und die Toleranzfrist der nächsten Tageszeit noch nicht begonnen hat, werden Sie anhand einer Meldung darauf hingewiesen, dass Sie für diese Tageszeit keine Medikamente ausgeben müssen.
Wenn die Einnahmen der aktuellen Tageszeit bereits ausgegeben sind und die Toleranzfrist der nächsten Tageszeit bereits begonnen hat, kann die nächste Tageszeit ausgegeben werden, wenn die Einnahmen gestellt sind und nach denselben Regeln wie oben beschrieben verfahren wird.
Es ist nur dann möglich, die nächste Tageszeit während seiner Toleranzfrist auszugeben, wenn alle Einnahme der aktuellen Tageszeit ordnungsgemäß dokumentiert sind, d. h. ausgegeben oder storniert wurden. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie auf den tatsächlichen Beginn der nächsten Tageszeit (außerhalb der Toleranzfrist) warten, um sie über den Scanworkflow ausgeben zu können.
Wenn das System für die Tageszeit keine verordneten Einnahmen erkennt, werden Sie anhand einer Meldung darauf hingewiesen, dass keine Dosis geplant ist.