ORBIS Medication Medikationsanordnung
Medikationsanordnung
Das ORBIS-Verordnungsmodul bietet dem medizinischen Personal eine operative Unterstützung beim gesamten Verordnungsablauf. Alle Anordnungen für einen Patienten werden aus der Patientenakte heraus erstellt und können, abhängig von den Berechtigungen, jederzeit vom Pflegepersonal über die Patientenkurve oder die Patientenakte selbst eingesehen werden.

Verordnungskontexte

Es gibt drei Verordnungskontexte:
Die Aufnahmeverordnung, die die Anordnungen des Patienten zum Zeitpunkt seiner Aufnahme ins Krankenhaus beinhaltet.
Die Krankenhausverordnung, die die Anordnungen des Patienten während seines Aufenthalts im Krankenhaus beinhaltet.
Die Entlassverordnung, die die Anordnungen des Patienten bei seiner Entlassung beinhaltet.

Schweregrade der Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise können vom oder unmittelbar von ORBIS generiert werden. Diese Sicherheitshinweise werden von kritischen Warnungen bis informative Hinweise eingestuft.
Absicht dieser Sicherheitshinweise, die mit spezifischen Symbolen gekennzeichnet werden, ist es, die Aufmerksamkeit des Arztes (oder des Apothekers während der pharmazeutischen Beratung) auf mögliche Risiken von bestimmten Medikamenten oder Kombinationen von Medikamenten für den Patienten zu lenken.

Zugriff auf die Verordnungsansicht

In ORBIS können Sie auf unterschiedliche Weisen auf die Verordnung zugreifen:
Patientenakte > Medikation
Öffnet die Liste mit den Anordnungen des Patienten aus der Patientenakte heraus.
Patientenkurve

Verwendung von ORBIS Medication in einem Anästhesiekontext

Sie können mit ORBIS Medication Medikamente für eine Anästhesiedokumentation verordnen (siehe Benutzerhandbuch ORBIS Anesthesia).
Sofern von Ihrem Systemadministrator entsprechend konfiguriert, können Sie in einem Anästhesiekontext auf alle Aktionen im Zusammenhang mit dem Verordnen von Medikamenten zugreifen.
Bei fehlender Konfiguration werden Sie durch eine Meldung darauf hingewiesen, dass ORBIS Medication nicht für die Anästhesie konfiguriert ist, und es sind keine Aktionen verfügbar.
Wenn Sie eine Anordnung, die mit einer Anästhesietätigkeit verknüpft ist, außerhalb des Anästhesiekontexts bearbeiten möchten, werden Sie bei der Ausführung einer Aktion für die Anordnung, z. B. bei einer Änderung, von ORBIS über den besonderen Kontext der Anordnung informiert und dazu aufgefordert, Ihre Aktion zu bestätigen.
Wenn Sie in ORBIS in einem Anästhesiekontext arbeiten und im Begriff sind, eine Anordnung abzusetzen, die nicht mit der Anästhesiedokumentation verknüpft ist, informiert Sie ORBIS auch darüber, dass Sie eine Anordnung außerhalb des Kontexts bearbeiten, und Sie müssen Ihre Aktion bestätigen.

Medikationsanordnungen außerhalb von ORBIS Medication

Sie haben auch die Möglichkeit, Medikamente im Rahmen der Auftragsübersicht des Produkts ORBIS CPOE zu verordnen. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch „Computerized Physician Order Entry (CPOE) für Endanwender“.