ORBIS Medication Ändern einer Anordnung
Ändern einer Anordnung
Wenn eine Anordnung signiert, gespeichert oder im Namen eines anderen Verordners signiert wurde, wird jede Änderung berücksichtigt.
Zum Ändern einer Anordnung können Sie:
auf die Anordnung klicken und sie nach links ziehen.
auf die Anordnung klicken und die Schaltflächen im oberen Bildschirmbereich benutzen.

Anmerkung

Note Label
Sie können die Anordnungen eines entlassenen Patienten innerhalb einer durch den Systemadministrator festgelegten Frist nach der Entlassung ändern. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
Wenn Sie eine Anordnung vor der ersten Verabreichung ändern oder absetzen, wird die ursprüngliche Anordnung nach der Signierung automatisch gelöscht.

Wichtig

important Label
Jede Änderung einer Anordnung erfolgt immer nach der letzten gespeicherten Verabreichung.
Wenn Sie eine Anordnung zu einer bestimmten Uhrzeit absetzen bzw. pausieren und eine geplante Verabreichung vorhanden ist, wird diese Verabreichung beibehalten. Es wird empfohlen, die Anordnung zu einer Uhrzeit vor dem geplanten Verabreichungszeitpunkt abzusetzen bzw. zu pausieren, um diese Verabreichung zu stornieren.
Wenn Sie eine Anordnung ändern:
Wenn Einnahmen vorhanden sind, die dem Patienten zu einem späteren Zeitpunkt verabreicht werden, müssen Sie die Änderung auf einen Zeitpunkt nach der letzten verabreichten Einnahme verschieben.
Wenn Einnahmen vorhanden sind, die von einer Pflegekraft für einen späteren Zeitpunkt geplant wurden, können Sie die Änderung der Anordnung bestätigen oder die Änderung auf einen Zeitpunkt nach der letzten geplanten Einnahme verschieben.
Wenn Sie eine Anordnung ändern, obwohl eine Pflegekraft dem Patienten bereits die nächsten Einnahmen ausgegeben hat, können Sie die Anordnung ändern, auch wenn Einnahmen vorhanden sind, die dem Patienten bereits für einen späteren Zeitpunkt ausgegeben wurden. ORBIS informiert Sie über das Risiko und fordert Sie dazu auf, sich mit einer Pflegekraft in Verbindung zu setzen, um zu überdenken, ob dem Patienten neue Einnahmen verabreicht werden sollen oder ob diese storniert werden sollen. ORBIS schlägt Ihnen zudem vor, Ihre Änderung auf einen Zeitpunkt nach der letzten ausgegebenen Einnahme zu verschieben.
Wenn Sie die Anordnung eines Medikaments bearbeiten, das mit mehreren täglichen Dosen verordnet wird, dabei die Schreibweise der Mehrfachdosierung verwenden (Beispiel: 1-1-1) und anschließend diese Mehrfachdosierung durch einen einzelnen numerischen Wert ersetzen (Beispiel: 1), wird die Anzahl der täglichen Einnahmen auf einmal pro Tag zurückgesetzt. Dasselbe Verhalten gilt für die Eingabe der Dosis eines zusätzlichen Bolus in einer kontinuierliche Anordnung. Eine Warnmeldung weist Sie in der Verordnungsansicht auf diese Änderung hin.
Wenn Sie die Wiederholung des täglichen Verabreichungsplans für die nächsten Tage ändern, wird das Datum für den Verabreichungsbeginn automatisch ab dem Referenzdatum neu berechnet. Als Datum des Verabreichungsbeginns wird somit das nächstmögliche Datum ab dem Referenzdatum festgelegt.
Sobald das Datum des Verabreichungsbeginns festgelegt wurde, wird der Beginn des Anordnungszeitraums neu festgelegt, und zwar auf den Beginn der Tageszeit, falls die Verabreichung zu Tageszeiten geplant ist, oder andernfalls auf die geplante Uhrzeit der Verabreichung.