ORBIS Medication Regeln für das automatische Absetzen von Anordnungen
Regeln für das automatische Absetzen von Anordnungen
Das automatische Absetzen von Anordnungen erfolgt bei einer Änderung in der Patientenakte:
infolge des Endes einer Anästhesie
Konkret werden die Anordnungen an dem Tag abgesetzt, an dem ein Ereignis eintritt (Beispiel: Entlassung des Patienten, Ende der Anästhesie).
Das tatsächliche Absetzdatum jeder Anordnung entspricht dem aktuellsten Datum zwischen:
dem Datum der zuletzt dokumentierten Verabreichung
dem Enddatum der Anästhesie
dem Datum der Bewegung in der Patientenakte
Das Ereignis, aufgrund dessen eine Anordnung automatisch abgesetzt wird, wird in den Anordnungsdetails sowie im Verordnungs- und Signierverlauf angegeben.

Verwendung von ORBIS Medication im Rahmen einer Anästhesie

Beim automatischen Absetzen der Anordnungen einer Patientenakte werden nur diejenigen Anordnungen abgesetzt, die mit keiner Anästhesiedokumentation verknüpft sind oder aber mit einer beendeten Anästhesie verknüpft sind. Wenn die Anästhesie noch andauert, bleiben die Anordnungen unverändert.
Wenn die Anästhesie beendet ist, werden die mit dieser Anästhesie verknüpften Anordnungen automatisch abgesetzt, wenn sich der Patient auf einer Station befindet, auf der ORBIS Medication nicht verwendet wird.