Aus Verordnungssoftware eines Drittanbieters übertragene Anordnungen
Bei der Verlegung eines Patienten von einer Station, auf der eine externe Verordnungssoftware verwendet wird, auf eine Station, auf der ORBIS Medication verwendet wird, können die Medikationsanordnungen aus der externen Software automatisch zur Patientenakte in ORBIS hinzugefügt werden, wenn zwischen den beiden Systemen eine Verbindung besteht. Die Anordnungen müssen dann eine zwingende Überprüfung seitens eines Arztes in ORBIS Medication durchlaufen.
Die aus der Verordnungssoftware eines Drittanbieters übertragenen Anordnungen werden im Status Zu signieren oder Zu vervollständigen angezeigt, wenn aus Sicht von ORBIS Medication noch Informationen fehlen.
Alle Anordnungsarten können in ORBIS Medication übertragen werden:
• Die übliche Medikation als Aufnahmeanordnungen
• Krankenhausanordnungen
• Entlassanordnungen.
Solange die Krankenhausanordnungen nicht signiert sind, werden den Pflegekräften keine Aufgaben zum Stellen und Verabreichen von Medikamenten übermittelt.
Im Anwendungsbereich Medikation werden die Anordnungen aus dem System eines Drittanbieters mit der Information Quelle: Verordnungssoftware angezeigt. Diese Information ist in den Anordnungsdetails oder in der Liste der Anordnungen verfügbar, wenn die Anzeigeoption Anordnung Quelle/Kontext ausgewählt ist.
Bei der Verlegung analysiert ORBIS Medication die Daten der Anordnungen aus dem System des Drittanbieters:
• Falls Daten fehlen oder von ORBIS Medication nicht erkannt werden, werden die Anordnungen im vereinfachten Format angezeigt. Alle erhaltenen Informationen werden in den Anordnungsbemerkungen angezeigt, und der Verordner muss die Anordnungen vervollständigen, bevor er sie signieren kann.
Beispiel: Bei der Medikamentensuche wird das übertragene Medikament nicht erkannt.
• Falls alle Daten erkannt wurden und gültig sind: Die Anordnungen können signiert werden.
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Anmerkung
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• Die ursprüngliche Bezeichnung des aus dem System eines Drittanbieters übertragenen Medikaments wird unterhalb der in ORBIS Medication gelisteten Medikamentenbezeichnung angezeigt, sofern diese sich voneinander unterscheiden.
• Sobald ein Verordner die Daten der Anordnung ändert, werden die Information Quelle: Verordnungssoftware und die ursprüngliche Bezeichnung des Medikaments entfernt.
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