ANBU-userAnlagegüterRegisterkarte Abgänge
Registerkarte Abgänge
Abgang erfassen
Um einen Abgang zu erfassen, gehen Sie im Editiermodus (Anlagegut bearbeiten) folgendermaßen vor:
Öffnen Sie die Registerkarte Abgänge. Dort werden Ihnen die bereits durchgeführten Abgänge angezeigt.
Über die Schaltfläche Neuer Abgang öffnet sich der Anwendungsbereich Anlagegüter > Abgangsdetails.
Hinterlegen Sie das Abgangsdatum. Dieses Datum wird bei der Buchung als Buchungsdatum verwendet.
Im Feld Abgangsgrund können Sie zwischen Verwertung, Entsorgung, Veräußerung und Rückgabegutschrift wählen. Veräußerung bedeutet einen Verkauf an einen Debitor, bei der Rückgabegutschrift erfolgt der Verkauf an einen Kreditor.
Wählen Sie die Abgangsart. Sie haben die Auswahl zwischen Teilabgang und Vollabgang und zwischen Ermittlung des Restbuchwertes Monatsgenau oder Tagesgenau. Bei Tagesgenau wird der Wert inklusive dem Abgangsdatum berechnet, bei Monatsgenau wird der Wert bis zum Vormonat des Abgangs errechnet. Im Feld Berechnet zum wird das Datum angezeigt, zu dem die Restbuchwertberechnung des Abgangs durchgeführt wird.
Im Standard wird der monatsgenaue Abgang vorgeblendet.
Ist bei der Anlage eine Menge größer 1 hinterlegt wird das Feld Menge Abgang eingeblendet. Hier kann die Anzahl der abgehenden Anlagegüter angegeben werden. Wird ein Vollabgang durchgeführt, wird automatisch die Gesamtmenge vorgeblendet. Bei einem Teilabgang wird die Menge 1 als Vorschlagswert hinterlegt.
Nachdem der Abgang durchgeführt wurde verringert sich die Menge Anlagegut in der Registerkarte Anlage um den Abgangswert.
Die Anzahl der abgegangenen Anlagegüter wird anschließend in der Abgangsliste in der Spalte Menge Abgang ausgewiesen.
Im Inhaltsbereich Rechnungspositionen werden alle Rechnungen der Anlage angezeigt.
Bei der Erfassung eines Teilabgangs sind die Spalten AfA kum. Abgang, Restbw. Abgang und AHK Abgang nicht gefüllt. Hinterlegen Sie den Betrag, der abgehen soll, in der Spalte AHK Abgang. Die weiteren Abgangsspalten werden daraufhin automatisch gefüllt. Sie können pro Kalendertag mehrere Teilabgänge durchführen.
Möchten Sie einen Vollabgang erfassen, sind keine manuellen Betragseingaben notwendig. Die Daten werden systemseitig ermittelt und vorgeblendet.
Im Inhaltsbereich Verkaufserlöse nehmen Sie nur Einträge vor, wenn es sich um eine Veräußerung oder eine Rückgabegutschrift handelt.
Wählen Sie die Währung, gegebenenfalls das Umrechnungsdatum und den Umrechnungskurs, sofern Sie den Beleg in Fremdwährung erstellen möchten. Im Standard wird der Beleg in der Hauswährung erstellt.
Sie können eine steuerpflichtigen Verkaufserlös erfassen. Wählen Sie hierzu in der Auswahlbox Steuersatz den entsprechenden Eintrag aus. Die notwendigen Stammdaten bzgl. der Steuersätze und Steuerkonten müssen vorher im Modul ORBIS-IRBM definiert worden sein.
Tragen Sie im Feld Nettobetrag den Verkaufserlös in der gewählten Währung ein. Ist dies eine Fremdwährung, wird der Hauswährungsbetrag im Feld Nettobetrag () und der Steuerbetrag im Feld USt-Betrag () angezeigt.
Sie können pro Anlagenabgang mittels dem Kontrollkästchen Abgangsbuchung brutto steuern, ob die Anlagenabgangsbuchungen brutto oder netto erfolgen sollen.
Bei der Bruttobuchung wird gebucht (ohne Sonderpostenbuchungen):
Debitor an Erlös aus Anlagenabgang (gesamter Verkaufserlös)
Aufwand aus Anlagenabgang an Anlagenbestand (Restbuchwert)
Im Inhaltsbereich Konten hinterlegen Sie bei einer Veräußerung das Debitorkonto im Feld Sollkonto. Bei einer Rückgabegutschrift hinterlegen Sie hier das Kreditorkonto. Anstatt kreditorisch oder debitorisch zu buchen, ist es auch möglich, eine Buchung auf Verrechnungskonto vorzunehmen. Über die Schaltfläche können Sie nach dem Konto suchen.
Aus Verkaufserlös und Restbuchwert wird unmittelbar eine Differenz Aufwand/Ertrag ermittelt. Handelt es sich um einen positiven Betrag, so müssen Sie im Feld Ertragskonto ein Konto für Erträge aus Anlagenabgang eintragen. Handelt es sich um einen negativen Betrag, so müssen Sie im Feld Aufwandskonto ein Konto für den Aufwand aus Anlagenabgang erfassen.
Sie können alternativ bei der Vergabe des Aufwands- bzw. Ertragskontos auf ein vorher der Finanzierungsart zugeordnetes Sachkonto zugreifen. Der manuelle Eintrag eines Kontos übersteuert die Werte aus der Finanzierungsarten-Administration.
Über die Schaltfläche Finanzierungsarten wechseln Sie in den Anwendungsbereich ADM Finanzierungsarten. Hinterlegen Sie bei den Finanzierungsarten entsprechende Konten, bevor Sie Anlagenabgänge vornehmen.
Hinterlegen Sie gegebenenfalls die Zahlungsbedingung, die auf dem Fakturabeleg ausgegeben werden soll.
Ist die einrichtungsbezogene Systemeinstellung Zielbank für den Lieferanten in der Eingangsrechnung berücksichtigen auf Ja eingestellt, müssen Sie eine Bankverbindung aus dem Lieferantenstamm hinterlegen. Diese Zielbank wird an die E+S-Finanzbuchhaltung übermittelt.
Speichern Sie die Eingaben über die Schaltfläche im Inhaltsbereich Abgangsdaten. Klicken Sie auf , um die Eingaben zu verwerfen.
Wurden die Eingaben gespeichert, kann über die Schaltfläche der Abgang gebucht werden. Möchten Sie noch Änderungen am Beleg vornehmen, können Sie die Daten über die Schaltfläche editieren.
Soll die Abgangsdaten gelöscht werden, klicken Sie auf die Schaltfläche .
Wurde gebucht, öffnet sich der Anwendungsbereich Buchungsvorschau Anlagenabgang. Der Anwendungsbereich ist aufgeteilt in die Inhaltsbereiche Buchungsvorschau, Kostenstellenaufteilung der Anlage, Belege und Buchungen.
Die Buchungen können Sie nicht verändern.
Im Inhaltsbereich Belege können Sie definieren, ob der Buchungsbeleg des Anlagenabgangs an die Finanzbuchhaltung übermittelt werden soll. Im Standard ist das Kontrollkästchen in der Spalte Export angekreuzt. Das bedeutet, es werden Buchungsbelege an die FiBu-Schnittstelle (ORBIS-FKMS) übermittelt. Sie können pro Bewertungsbereich entscheiden, ob Belege exportiert werden sollen oder nicht. Über die Schaltfläche Markierung für Export aufheben können Sie den Haken aus allen Bewertungsbereichen entfernen. Möchten Sie alle Belege exportieren, setzen Sie den Haken über die Schaltfläche Alle für Export markieren.
Hinweis:
Sie können die Belege ermitteln, die nicht für den Export bereitgestellt wurden über Anlagenbuchhaltung > Belegübersicht. Wählen Sie im Inhaltsbereich Suche den Transferstatus nur Belege, die nicht für den Export bereitgestellt wurden. Im Inhaltsbereich Belege können Sie anschließend über die Schaltfläche den Beleg nachträglich an die FiBu-Schnittstelle (ORBIS-FKMS) übergeben (vgl. Belege nachträglich exportieren).
Im Inhaltsbereich Buchungsvorschau buchen Sie den Beleg über die Schaltfläche . Wenn eine der Anlage zugeordnete Kostenstelle gesperrt ist, erhalten Sie eine Fehlermeldung, mit dem Hinweis, dass die Kostenstelle geändert oder entsperrt werden muss.
Klicken Sie auf , um den Vorgang abzubrechen. Über die Schaltfläche öffnet sich die Druckvorschau des Buchungsbelegs. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Belegnummern anzeigen, wird im Inhaltsbereich Belege eine neue Spalte Belegnummer sichtbar. Diese wird nach dem Buchen systemseitig gefüllt. Die Anlagenabgänge werden unter den Belegnummern 95000000 ff. gebucht. Das Kontrollkästchen Gebuchte Belege drucken aktivieren Sie, wenn Sie nach dem Buchen einen Buchungsbeleg ausdrucken möchten.
Über die Schaltfläche verlassen Sie den Anwendungsbereich Buchungsvorschau Anlagenabgang. Das Kontrollkästchen Gebucht ist nun angekreuzt.
Ist der Anlagenabgang gebucht, werden im Anwendungsbereich Abgangsdetails, im Inhaltsbereich Abgangsdaten, die Schaltflächen für Storno Abgang und für Faktura Abgang (bei Veräußerung bzw. Rückgabegutschrift) aktiv (vgl. die folgenden Kapitel).
Nachdem der Fakturabeleg erzeugt wurde, ist das Kontrollkästchen Fakturiert angekreuzt.