Direkte Inventarisierung
Bei der direkten Inventarisierung legen Sie sich eine neue Anlage manuell an. Dieser ordnen Sie über die Registerkarte Rechnungen Rechnungspositionen aus der Arbeitsliste zu.
Wir empfehlen die Inventarisierung über die Rechnungspositionen aus der Arbeitsliste heraus. Ebenso sollten Sie GWGs und GGs, die einer Inventarnummernvorgabe unterliegen, immer über die Arbeitsliste inventarisieren, da die Inventarnummer automatisch zugeordnet werden muss.
Zur direkten Inventarisierung gehen Sie wie folgt vor:
Klicken Sie in der Navigation auf den Bereich Anlagenbuchhaltung.
Klicken Sie auf die Übersicht Anlagegüter.
Der Anwendungsbereich Anlagegüter öffnet sich.
Über die Schaltfläche im Inhaltsbereich der Anlagedetails können Sie eine neue Anlage erfassen. Die Pflichtfelder sind farblich markiert.
Nach der Eingabe aller Pflichtfelder können Sie die Anlage speichern. Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Zwischenspeichern. Über die Schaltfläche speichern Sie die Daten und verlassen den Editiermodus. Die Anlagennummer wird systemseitig hinterlegt. Die Inventarnummer kann manuell oder über einen Nummernkreis automatisch hinterlegt werden.
Unter der Registerkarte Rechnungen ordnen Sie Rechnungspositionen aus der Arbeitsliste zu. Klicken Sie auf die Schaltfläche im Inhaltsbereich Zugeordnete Rechnungspositionen.
Der Anwendungsbereich Rechnungspositionen suchen öffnet sich.
Es werden im Standard alle Rechnungen angezeigt, mit Buchungsdatum ab dem Bestandsdatum innerhalb des letzten offenen Geschäftsjahres. Die Suchfelder Buchungsdatum von / bis sind entsprechend vorgeblendet. Weiterhin können Sie noch auf Konto und Rechnungsnummer filtern. Über das Kontrollkästchen Auch bereits inventarisierte Rechnungspositionen anzeigen können Sie sich Rechnungspositionen anzeigen lassen, die bereits Anlagen zugeordnet sind.
Markieren Sie eine oder mehrere Rechnungspositionen und übernehmen Sie die Auswahl über die Schaltfläche .
Der Anwendungsbereich Rechnungspositionen suchen wird geschlossen.
Die Rechnungspositionen sind nun unter der Registerkarte Rechnungen im Inhaltsbereich Zugeordnete Rechnungspositionen hinterlegt. Es erfolgten einige Validierungen. Den Status erkennen Sie am Symbol in der ersten Spalte:
à neue, noch nicht gespeicherte Rechnungsposition. Keine Beanstandungen.
à bei der Validierung sind Unstimmigkeiten aufgefallen (bspw. abweichende Kostenstelle oder Bewertungsbereich passt nicht).
Möchten Sie nur einen Teilbetrag zuweisen, ändern Sie den Zuordnungsbetrag. Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Zwischenspeichern.
Wechseln Sie in die Registerkarte Finanzierung. Im Inhaltsbereich Nicht finanzierte Beträge werden die Rechnungsbeträge angezeigt, die noch keine Finanzierungsart zugewiesen haben. Die Sortierung erfolgt nach Buchungsdatum der jeweiligen Rechnung.
Wählen Sie eine Finanzierungsart in der Spalte Gewünschte Finanzierungsart. Die noch freien Mittel werden automatisch ermittelt. Soll der Betrag auf mehrere Finanzierungen aufgeteilt werden (mischfinanziert) können Sie den prozentualen Anteil in der Spalte Gewünschter Anteil (%) oder wertmäßig in der Spalte Gewünschter Betrag eine Änderung vornehmen. Im Standard wird von einer 100%-Zuordnung ausgegangen.
Über die Schaltfläche oder per Doppelklick wird die Zuordnung durchgeführt und der finanzierte Betrag ist im Inhaltsbereich Finanzierungshistorie sichtbar. An dieser Stelle können auch noch einmal Korrekturen durchgeführt werden, wenn bspw. ein anteiliger Betrag (Eintrag in Spalte Anteil Betrag) oder die gesamte Zuordnung rückgängig gemacht werden soll. Entfernen Sie die Zuordnung über die Schaltfläche .
Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Zwischenspeichern.
Unter der Registerkarte bil. AfA muss das AfA-Verfahren gewählt, die Nutzungsdauer erfasst und eine AfA-Simulation durchgeführt werden. Die Anschaffungs- und Herstellkosten (Feld AHK (EUR)) werden automatisch über die Rechnungszuordnungen in der Registerkarte Rechnungen ermittelt.
Wählen Sie ein Abschreibungsverfahren im Feld AfA-Verfahren.
Sofern Sie der Anlagengliederung Nutzungsdauern zugewiesen haben, wird die Nutzungsdauer bereits im Feld Dauer (Jahre) vorgeschlagen. Beim Abschreibungsverfahren Restnutzungsdauer gibt es die Felder Dauer (Jahre) und Monate. Bearbeiten Sie die Nutzungsdauer direkt oder suchen Sie über die Schaltfläche im Nutzungsdauerkatalog nach dem Eintrag. Die Nutzungsdauer ist ab dem Erfassdatum gültig (systemseitiger Eintrag im Feld ND gültig ab).
Im Feld Inbetriebnahme wird automatisch das Anschaffungsdatum eingetragen. Das Inbetriebnahmedatum können Sie im Jahr der Anschaffung editieren. Es muss größer oder gleich dem Anschaffungsdatum sein. Das Inbetriebnahmedatum bestimmt den Beginn der Abschreibungsberechnung (AfA-Beginn). Die Nutzungsdauer richtet sich entsprechend nach dem Abschreibungsbeginn. Führen Sie im Jahr der Anschaffung eine außerplanmäßige Abschreibung durch, so ist das Datumsfeld der Inbetriebnahme nicht mehr editierbar.
Über die Schaltfläche im Inhaltsbereich Bilanzielle Abschreibung wird die AfA-Simulation durchgeführt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Zwischenspeichern.
Nun sind alle Pflichtangaben beim Anlagegut hinterlegt. Schließen Sie die Aktivierung über die Schaltfläche ab. Unter der Registerkarte Anlage sollten nun die Kontrollkästchen Rechnung zugeordnet, Anlage finanziert und Abschreibung simuliert angekreuzt sein.