Management relevanter familiärer Erkrankungen
Über den Typ „Familienanamnese“ können familiäre Erkrankungen als Risiko für den behandelten Patienten dokumentiert werden. Die so erfolgte Dokumentation wird in der Problemliste nicht als Erkrankung, sondern als Risiko vom Typ Familienanamnese geführt.
Eine familiäre Erkrankung (Familienanamnese) kann strukturiert mit folgenden Eigenschaften dokumentiert werden:
• “Familienanamnese”:
o Beschreibung der familiären Erkrankung mit klinischen Details.
• “Klassifizierung”:
o Klassifizierung der Erkrankung mittels Code-Suche.
o Identische Wertesets wie bei den Diagnosen
• “Beziehung”:
o Familiäre Verwandschaftsbeziehung zwischen dem Patienten und dem Familienangehörigen.
• “Schweregrad”:
o Schweregrad der familiären Erkrankung.
o Werte: „Leicht“, „Moderat“, „Schwerwiegend“, „Lebensbedrohlich“, „Tödlich“, „Unbekannt“.
• “Status”:
o Reduzierte Statusangabe der Familienanamnese
o Werte: „Bestätigt“, „Nicht vorhanden“.
„Nicht vorhanden“ umschreibt den Ausschluss.
• “Bemerkung”:
o Zusätzliche Freitext-Anmerkung