KONV-userNachrichtenAltdatenfälle / gesperrte Fälle freischalten
Altdatenfälle / gesperrte Fälle freischalten
Mit dem Menüpunkt Nachrichten > Altdatenfälle/gesperrte Fälle freischalten können sowohl Altdatenfälle als auch gesperrte Fälle wieder freigeschaltet werden, um sie an die Kassen zu kommunizieren.
Dies gilt nur für Fälle für den Datenaustausch nach §301 Abs. 3 SGB V, mit der PKV und mit der DGUV.
Zunächst muss die Freigabeart (Altdatenfall / gesperrter Fall) ausgewählt werden.
Folgende weitere Suchkriterien stehen zur Auswahl:
* Fallnummer
* Aufnahmedatum ab bis
* aktueller Status (Aktuelle / Entlassene Fälle)
* Einrichtung
* Kostenübernehmer
Über die Auswahlbox Sortierung kann eingestellt werden, wie die Ergebnisliste sortiert werden soll. Folgende Sortiermöglichkeiten stehen zur Auswahl:
* Fallnummer
* Name
* Empfänger
* Aufnahmedatum
Über den Button Suchen werden alle den Such- und Sortierkriterien entsprechenden Fälle angezeigt.
Das Suchergebnis wird im Listenfeld nach den gewünschten Kriterien angezeigt.
Ein in dem Listenfeld aufgeführter Fall kann nun einzeln markiert werden oder es können über den Button Alle markieren alle aufgelisteten Fälle markiert werden um sie frei zu schalten. Alle markierten Fälle haben dann das Markierungskennzeichen .
Die Freigabe geschieht mit dem Button Freigabe.
Nach der Freigabe verschwinden sie sofort aus der Anzeige und bekommen den Status vorgemerkt.
Altdatenfälle:
Altdatenfälle stehen nur zur Verfügung wenn die Schnittstelle des Prozesses „AMIG-PM" gefüllt wurde. Dies erfolgt nur nach Absprache bei einem Softwarewechsel zu ORBIS. Wird in diesem Programm bei Auswahl der Freigabeart „Altdatenfall" kein Satz angezeigt, wurden keine Daten als Altdaten in die AMIG-Schnittstelle befüllt.
Durch die Freigabe (Reaktivierung) des Falles wird sowohl ein Fallstorno erzeugt als auch eine neue Aufnahmenachricht. Der Falltyp des Falles wird zusätzlich von Altdatenfall auf aktueller bzw. entlassener Fall abgeändert und der Fall kann aktiv in ORBIS bearbeitet werden. Sollte bei der Freigabe-Funktion ein Fehler auftreten (in der AMIG-Schnittstelle sind nicht alle nötigen Daten vorhanden) wird dieser Fall mit einem „Ausrufezeichen" gekennzeichnet und eine entsprechender Fehlerhinweis wird angezeigt.
Gesperrte Fälle:
Hier sind nicht die manuelle gesperrten Fälle gemeint, sondern die vom Prozess „Elektronischer Datenaustausch" automatisch gesperrten Fälle.
Gemeint sind Fälle für die bereits ein Fallstorno erzeugt wurde, z.B. auf Grund eines Statuswechsels von vor-, teil-, stationär auf ambulant und diese Änderung wurde wieder rückgängig gemacht, oder Wechsel auf einen anderen Kostenübernehmer und zurück. In solchen Fällen wird eine neue Aufnahmeanzeige erzeugt und der Fall wird auf gesperrt gesetzt. Diese Aufnahmeanzeige muss vom Anwender für die Übermittlung freigegeben werden.
Existiert für einen gesperrten Fall eine nicht versendete Fallstorno-Nachricht, die die Sperrung verursacht hat, wird diese Nachricht nach dem freischalten mit dem Status intern storniert versehen.
Nach der Freigabe wird durch das Drucken von externen Anzeigen für diese Fälle wieder Nachrichtensätze für die Datenübertragung nach §301 Abs. 3 SGB V, für die PKV oder für die DGUV erzeugt.