Systemeinstellungen in der Systemadministration (ISYS)
Auf Einrichtungsebene können hier folgende Einstellungen gesteuert werden:
Nachrichtenübertragung nach §301
Durch diese Einstellungen wird gesteuert, dass alle Anzeigen (Aufnahme, Entlassung…), wie es das Verfahren nach §301 Abs. 3 SGB V vorschreibt, zu den Kassen geschickt werden sollen.
Dies ist eine generelle Einstellung, ob die Einrichtung überhaupt am Datenaustausch nach §301 Abs. 3 SGB V teilnimmt.
Nachrichtenübertragung nach §302
Durch diese Einstellungen wird gesteuert, dass die Abrechnung nach §302 Abs. 2 SGB V zu den Kassen geschickt werden sollen.
Dies ist eine generelle Einstellung, ob die Einrichtung überhaupt am Datenaustausch nach §302 Abs. 2 SGB V teilnimmt.
Anzeigendruck neben Nachrichtenübertragung nach §301
Bei dieser Einstellung werden die Anzeigen (Aufnahmen, Entlassungen,…) parallel zum Generieren einer §301-Nachricht zusätzlich in Papierform erzeugt.
Rechnungsdruck, obwohl §301:
Bei dieser Einstellung wird beim Rechnungsdruck parallel zum Generieren einer §301-Nachricht eine Rechnung zusätzlich in Papierform erzeugt. Diese Einstellung greift nicht für die Datenübermittlung mit der PKV und DGUV.
Rechnungsdruck, obwohl §301 PKV:
Bei dieser Einstellung wird beim Rechnungsdruck parallel zum Generieren einer §301-Nachricht für die PKV eine Rechnung zusätzlich in Papierform erzeugt.
Rechnungsdruck, obwohl DTA-UV:
Bei dieser Einstellung wird beim Rechnungsdruck parallel zum Generieren einer §301-Nachricht für die DGUV eine Rechnung zusätzlich in Papierform erzeugt.
Rechnungsübermittlung nach §301
Durch diese Einstellungen wird gesteuert, dass die Rechnungen, wie es das Verfahren nach §301 Abs. 3 SGB V vorschreibt, zu den Kassen geschickt werden sollen.
Die Versichertennummer ist ausreichend
Durch diese Einstellung wird das Vorhandensein des Versichertenstatus nicht mehr abgeprüft. Die Nachrichten werden dann nur mit der Versichertennummer versendet. Bei den Nachrichten AUFN und AMBO kann auch die Versichertennummer fehlen.
Werden von den Kassen die übrigen Felder mitgeteilt, müssen diese natürlich, wie bisher, wieder mit übermittelt werden.
Ausnahme I : Auslandsversicherte. Hier reicht auch der Versichertenstatus „99999“ alleine aus bzw. die Kennzeichen Versichertenart „9“, besonderer Personenkreis „9“ und DMP-Teilnahme „9“.
Ausnahme II : Wird von den Kassen zusätzlich zu der Versichertennummer nur die Gültigkeit der Karte übermittelt, wird nur die Versichertennummer zurück übermittelt.
Ausnahme III : Wird von den Kassen zusätzlich zu der Versichertennummer nur die Versichertenart übermittelt, so wird diese auch wieder mit zurück übermittelt.
§301-Checkbox Auftragsdatei erstellen aktiv
Mit dieser Einstellung kann gesteuert werden, ob der Benutzer die Möglichkeit haben soll, den Wert für die Checkbox "Auftragsdatei automatisch erstellen" zu ändern. Der Standardwert der Checkbox sollte immer "aktiviert" sein und da nur in Ausnahmefällen keine Auftragsdatei gewünscht ist. Daher ist der Standardwert dieser Einstellung "Nein".
KONV- Anzeige Nachrichten-Erstelldatum mit ursprünglichem Datum
Im Konverter unter „Nachrichten > Nachrichten bearbeiten“ wird für die Sortierung, der Filterung und in der Spalte „Datum“ das Datum der ersten Erstellung einer Nachricht angezeigt.
Über die neue Systemeinstellung kann ausgewählt werden, welches Datum genutzt werden soll.
Der Wert „Ja“, der auch als Standard ausgeliefert wird, bewirkt, dass das Datum der ersten Erstellung der Nachricht verwendet wird. Bei Einstellung „Nein“ wird das Datum der letzten Erstellung (Änderung) verwendet.
Zur Kennzeichnung wird die Spaltenüberschrift verändert. Bei Verwendung des ersten
Erstelldatums lautet die Spaltenüberschrift „Datum (Erst.)“, bei Verwendung des Erstelldatums
der letzten Änderung „Datum (Änd.)“.
Gleiches gilt für die Nachrichtenliste der Fallübersichten. Hier wird bei der Einstellung „Ja“ der Filter „Erstellung“ und die Spalte „Erstellungsdatum“, bei Einstellung „Nein“ der Filter „Änderung“ und die Spalte „Änderungsdatum“ dargestellt und verwendet.
§301-Hinweis RG-Prüfung bei manuellem DA-Fallstorno-Aufruf
Mit dieser Einstellung kann gesteuert werden, ob bei jedem manuellen Aufruf eines DA-Fallstornos, über den Konverter oder die Fallübersichten, geprüft wird, ob noch „nicht stornierte“ Rechnungen nach §301 vorhanden sind. Ist dies der Fall, wird ein Warnhinweis ausgegeben.
KONV – Checkbox „Mit Nachrichten vor Fallstorno“
Wird ein Fallstorno per Datenaustausch nach §301 durchgeführt, werden alle bereits vorher übertragenen Nachrichten dieses Falles mit einem eigenen Status (Status 96) versehen. Der Anwender hat mit Hilfe der Checkbox unter „Nachrichten bearbeiten“ die Möglichkeit sich diese Nachrichten anzusehen.
Mit dieser Systemeinstellung kann der Anwender die Checkbox standardmäßig auf aktiv setzen.
KONV - DAV-spezifische Nachrichtenversion verwenden
Da die DAV-spezifische Nachrichtenversion in Datenübertragung – Einstellungen Datenannahmestellen für den Datenaustausch nach §301 seit Jahren keine Verwendung mehr gehabt hat und die falsche Nutzung dieser Einstellung immer wieder für Aufträge sorgt, kann die „DAV-spezifische Nachrichtenversion“ per Systemeinstellung aus dem Konverter entfernt werden.
Der Standard dieser Einstellung ist „Nein“ - Bei dieser Einstellung ist die oben markierte Einstellung nicht mehr zu sehen / nutzbar!
Zusatzeinstellung „Ja“ - Bei dieser Einstellung ist die oben markierte Einstellung weiterhin zu sehen / nutzbar!
301-Rechnungen zus. auf dem Drucker drucken
Beschreibt, ob ein Druck bei 301-Rechnungen zus. auf dem Drucker erfolgen soll, oder nicht.
Druck der Verlängerungsanzeige neben Nachrichtenübertragung nach §301
Verlängerungsanzeigen werden zusätzlich zur §301-Datensatzerstellung ausgedruckt (bezieht sich nur auf ersten Druck, Nachdruck erfolgt generell als Papierdruck).
KONV-Aktivierung eventbasierte Erstnachrichtenerstellung der Aufnahmeanzeige
Mit dieser Einstellung können die Erstnachrichten der Aufnahmeanzeige über Events automatisch erstellt werden. Ein explizites drucken der Aufnahmeanzeige ist nicht mehr nötig.
Die Standard-Einstellung dieser ISYS-Einstellungen ist „Nein“. Erst durch die aktive Änderung dieser ISYS-Einstellungen, kann die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung durch den Anwender aktiviert werden.
Diese ISYS-Einstellungen kann nur Global gesetzt werden.
Durch die Vervollständigung der Daten in den administrativen und medizinischen Prozessen in ORBIS werden Events ausgelöst. Durch die Abarbeitung dieser Events wird die Vollständigkeit der Daten überprüft. Sollten alle §301-relvanten Daten vorhanden sein, werden die Nachrichten automatisch im Konverter mit dem Status „vorgemerkt“ angelegt.
Ein Druck über den DDEServer ist nach Änderung der Einstellung nicht mehr erforderlich.
Die Abarbeitung bzw. Weiterverarbeitung der Nachrichten im Konverter bleibt davon unberührt.
Der Anwender kann natürlich auch weiterhin ohne Änderung der ISYS-Einstellung die Erstnachrichten über den Druck der Anzeigen über den DDESVR manuell erstellen.
Auch kann der Anwender den Druck mit dieser neuen Einstellung trotzdem aufrufen. Die eventbasierte Erstnachrichtenerzstellung und ein Druck der Anzeige blockiert sich nicht gegenseitig.
Sollten Nachrichten ausnahmsweise einmal nicht durch die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung erzeugt werden, kann das spätestens mit dem Druck nachgeholt werden.
Sonderfall: Vorstationäre Fälle
Ein vorstationärer Fall nach §115a SGB V darf in der Regel innerhalb von 5 Tagen 3 mal vorstationär behandelt werden (es gibt innerhalb der Bundesländer unterschiedliche Regelungen).
Vor der Erzeugung der Nachricht für den Konverter muss mindestens diese Frist abgewartet werden.
Die Frist wird über folgende zwei System-Einstellung berechnet:
Abgrenzung der vorstationären Behandlung
Die Frist für die vorstationäre Behandlung beträgt nach § 115a SGB V drei Behandlungstage innerhalb von fünf Tagen vor Beginn der stationären Behandlung. Da teilweise auf Landesebene hiervon abweichende Regelungen getroffen wurden, besteht hier Möglichkeit, die Frist zu verlängern. Die eingegebene Zahl wird zu den fünf Tagen addiert.
KONV- Eventbasierte Erstnachrichtenerstellung der vorstationären Aufnahmeanzeige – Wartezeit
Tragen sie hier die Anzahl Tage ein, die das System warten soll, bis die rein vorstationäre Aufnahmeanzeige an die Kassen versendet werden soll. Beachten sie die ISYS-Einstellung „Abgrenzung der vorstationären Behandlung“. Auf die dort eingestellten Tage wird dieser Wert addiert. Erst danach wird die Aufnahmeanzeige automatisch erzeugt.
Ist der hier eingetragene Wert negativ, so wird diese Prüfung im Konverter übergangen und die vorstationäre Aufnahmeanzeige wird ohne warten sofort versendet.
Die Aufnahmenachricht wird erstellt aber mit dem internen Fehler „Die Versendefrist für die vorstationäre Aufnahmenachricht ist noch unterschritten“ und dem Nachrichtenstatus „vorgemerkt“ versehen.
Ist diese Einstellung gar nicht gesetzt, wird keine Nachricht für vorstationäre Fälle automatisch erzeugt.
Sonderfall: Gesunder Säugling
Die Aufnahmenachricht eines gesunden Säuglings wird erst nach DRG-/Faktura -Freigabe eventbasiert generiert. Bei der Erstellung der Aufnahmenachricht im Konverter wird zudem auf das Vorhandensein der Krankenversichertennummer geprüft. Fehlt diese, wird die Nachricht mit der Meldung "Die Versichertennummer (siehe Fall der Mutter) für den gesunden Säugling fehlt! " fehlerhaft erstellt.
KONV-Aktivierung eventbasierte Erstnachrichtenerstellung der Verlängerungsanzeige
Mit dieser Einstellung können die Erstnachrichten der Verlängerungsanzeige über Events automatisch erstellt werden. Ein explizites drucken der Verlängerungsanzeige ist nicht mehr nötig.
Die Standard-Einstellung dieser ISYS-Einstellungen ist „Nein“. Erst durch die aktive Änderung dieser ISYS-Einstellungen, kann die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung durch den Anwender aktiviert werden.
Diese ISYS-Einstellungen kann nur Global gesetzt werden.
Durch die Vervollständigung der Daten in den administrativen und medizinischen Prozessen in ORBIS werden Events ausgelöst. Durch die Abarbeitung dieser Events wird die Vollständigkeit der Daten überprüft. Sollten alle §301-relvanten Daten vorhanden sein, werden die Nachrichten automatisch im Konverter mit dem Status „vorgemerkt“ angelegt.
Ein Druck über den DDEServer ist nach Änderung der Einstellung nicht mehr erforderlich.
Die Abarbeitung bzw. Weiterverarbeitung der Nachrichten im Konverter bleibt davon unberührt.
Der Anwender kann natürlich auch weiterhin ohne Änderung der ISYS-Einstellung die Erstnachrichten über den Druck der Anzeigen über den DDESVR manuell erstellen.
Auch kann der Anwender den Druck mit dieser neuen Einstellung trotzdem aufrufen. Die eventbasierte Erstnachrichtenerzstellung und ein Druck der Anzeige blockiert sich nicht gegenseitig.
Sollten Nachrichten ausnahmsweise einmal nicht durch die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung erzeugt werden, kann das spätestens mit dem Druck nachgeholt werden.
KONV-Aktivierung eventbasierte Erstnachrichtenerstellung der Entlassungsanzeige
Mit dieser Einstellung können die Erstnachrichten der Entlassungsanzeige über Events automatisch erstellt werden. Ein explizites drucken der Entlassungsanzeige ist nicht mehr nötig.
Die Standard-Einstellung dieser ISYS-Einstellungen ist „Nein“. Erst durch die aktive Änderung dieser ISYS-Einstellungen, kann die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung durch den Anwender aktiviert werden.
Diese ISYS-Einstellungen kann nur Global gesetzt werden.
Durch die Vervollständigung der Daten in den administrativen und medizinischen Prozessen in ORBIS werden Events ausgelöst. Durch die Abarbeitung dieser Events wird die Vollständigkeit der Daten überprüft. Sollten alle §301-relvanten Daten vorhanden sein, werden die Nachrichten automatisch im Konverter mit dem Status „vorgemerkt“ angelegt.
Ein Druck über den DDEServer ist nach Änderung der Einstellung nicht mehr erforderlich.
Die Abarbeitung bzw. Weiterverarbeitung der Nachrichten im Konverter bleibt davon unberührt.
Der Anwender kann natürlich auch weiterhin ohne Änderung der ISYS-Einstellung die Erstnachrichten über den Druck der Anzeigen über den DDESVR manuell erstellen.
Auch kann der Anwender den Druck mit dieser neuen Einstellung trotzdem aufrufen. Die eventbasierte Erstnachrichtenerzstellung und ein Druck der Anzeige blockiert sich nicht gegenseitig.
Sollten Nachrichten ausnahmsweise einmal nicht durch die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung erzeugt werden, kann das spätestens mit dem Druck nachgeholt werden.
KONV-Eventbasierte Entlass-Erstnachrichtenerstellung nach Fakturafreigabe
Mit dieser Einstellung kann gesteuert werden dass die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung der Entlassanzeige erst nach der Fakturafreigabe erfolgt.
KONV-Eventbasierte Entlass-Erstnachrichtenerstellung nach DRG-Freigabe
Mit dieser Einstellung kann gesteuert werden dass die eventbasierte Erstnachrichtenerstellung der Entlassanzeige erst nach der DRG-Freigabe erfolgt.