Richten aller nicht im Dispenser vorhandenen Medikamente als Einzelgabe
Zugriff über linke Navigation: Station > Arbeitsliste Medikation > Registerkarte Einzelgabe.
Diese Registerkarte steht optional zur Verfügung und bietet eine Übersicht der Medikamente für die Patienten einer Station/Fachabteilung für den aktuellen Tag. Folgende Optionen stehen zur Nutzung zur Verfügung:
a) Nutzung in Kombination mit dem Workflow Dispenser
Wird diese Option gewählt, so ist mindestens die Klassifikation per-os für den Workflow Einzelgabe zu nutzen. Alle weiteren Klassifikationen können beliebig aktiviert werden.
b) Nutzung ohne Kombination mit dem Workflow Dispenser
Wird diese Option gewählt, so können alle Klassifikationen beliebig gewählt werden.
Anmerkung: Die Konfiguration ist unter 2.2 Systemverwaltung
Arbeitsliste beschrieben.
Einschränkungen des Workflows für die Einzelgabe:
• Medikationen, die mit dem Formular Akutmedikation erzeugt werden, werden nicht in diesen Workflow integriert.
• Alle kontinuierlichen Verordnungen sind nicht in diesen Workflow integriert. (Kontinuierliche Infusionen oder Spritzenpumen, Inhalationen).
• Die Bedarfsmedikation wird nur mit folgender Option in diesen Workflow unterstützt. Systemadministration > Systemformulare > Systemverwaltung KURV > Registerkarte Medikation > Checkbox die Bedarfsmedikation im neuen Modus wird unterstützt aktivieren
Die Konfiguration des Fieberkurvenabschnitts für die Bedarfsmedikation entnehmen Sie bitte dem Handbuch Pflege (CARE) für Administratoren
• Die Bedarfsmedikation „nach Schema“ kann für diesen Workflow nicht verwendet werden.
• In der Systemverwaltung der Arbeitsliste unter der Registerkarte AL Maßnahmen dürfen nicht die Klassifikationen der KURV-Medikation aktiviert werden.
• In den Optionen der Stationsgrafik unter der Registerkarte Arbeitslisten darf für die AL Medikation nicht die Klassische Arbeitsliste verwendet werden.
Mit dem Workflow für die Einzelgabe können Sie:
• pro Medikation eines Patienten einen eigenen Barcode (Typ GS1 DataMatrix) erstellen und ausdrucken.
• vorhandene Barcodes von Medikamenten (PZN) für einen Abgleich der Medikamente einscannen.
Hinweis: NTIN/PPN lt. EU Falsified Medicines Directive wird ebenso unterstützt, sobald die Hersteller diese umsetzen (Directive 2011/62/EU).
• die Mitarbeiter per Scan vermerken, die die Medikamente gerichtet, kontrolliert und ausgegeben haben.
Einschränkung: Für die Verwendung dieser Funktionalität müssen Mitarbeiterbarcodes vorhanden sein. Alternativ kann sich der Mitarbeiter mit seinem Benutzerkürzel und Passwort validieren.
• den Patienten per Scan vermerken, der das Medikament erhalten hat.
Einschränkung: Für die Verwendung dieser Funktionalität müssen Patientenbarcodes vorhanden sein. Alternativ kann die Fallnummer des Patienten angegeben werden.
• Die Verordnungsbestätigung eines Medikamentes durch einen Scan des ausgedruckten Medikamenten-Barcodes in der Arbeitsliste Medikation oder in der Fieberkurve öffnen.
Medikationsänderungen werden in der Registerkarte Einzelgabe richten der Arbeitsliste Medikation und in der Verordnungsbestätigung der Medikamente für die Einzelgabe angezeigt.