Sicherheitshinweise
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ACHTUNG:• Das Scannen einer PZN soll das Risiko der Medikamentenverwechslung reduzieren. Diese Prüfung beinhaltet lediglich den Abgleich des richtigen Präparates. Eine vollständige Prüfung der Medikationsverordnung mindestens nach der 5-R-Regel durch eine verantwortliche Person wird nicht ersetzt. Wird der gesamte Workflow wie im Handbuch beschrieben angewendet, wird sichergestellt, dass das „richtiges Medikament zum richtigen Patienten“ gelangt.
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Anweisung:• Die PZN darf nur zum Scannen verwendet werden, wenn die Medikamente zum Richten in der Originalverpackung verbleiben.
• Der Aufkleber für den Dispenser ist vor dem Richten der Medikamente aufzukleben. Der Aufkleber für die Einzelgabe ist direkt nach dem Richten der Medikamente aufzukleben. Sollte ein Nachdruck notwendig sein, ist sicher zu stellen, dass es sich um das richtige Medikament bzw. den richtigen Dispenser handelt, ggf. ist das Formular zu stornieren und der Workflow neu zu starten.
• Wird der Dispenser in der Nacht gerichtet, so ist besonders darauf zu achten, dass um 00:00 Uhr der Dispenser des Folgetages geladen wird. Über das Feld Datum im Filter der Arbeitsliste kann das gewünschte Bezugsdatum gewählt werden.
• Auf Anordnungsänderungen wird zu jedem Zeitpunkt im Workflow verwiesen, solange diese Kennzeichnung über die Verordnungsübersicht nicht ausgeschaltet wird. Es obliegt der verantwortlichen Person, die daraus resultierenden Maßnahmen einzuleiten (z.B. Dosis des gerichteten Medikamentes anpassen, Medikament verwerfen). Wird ein neuer Dispenser gestellt oder das Medikament für die Einzelgabe neu gerichtet, so ist das bereits angelegte Formular zu stornieren und der Workflow neu zu starten.
• Die verwendeten Aufkleber werden kundenspezifisch angepasst. Dabei ist darauf zu achten, dass neben dem Barcode alle Angaben wie folgt gut lesbar eingebunden sind.
o Aufkleber für den Dispenser: Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten sowie die Fallnummer und das Datum für den der Dispenser gestellt wurde (Ausgabedatum).
o Aufkleber für die Einzelgabe: Es sollten alle Angabe für die Prüfung nach der 5-R-Regel enthalten sein, d.h. Dosis, Medikamentenname, Auftragsdatum und –zeit, Name und Geburtsdatum des Patienten, Darreichungsform, Fallnummer
o Aufkleber für den Patienten: Name, Vorname und Geburtsdatum des Patienten sowie die Fallnummer
o Aufkleber für die Mitarbeiter: Name und Vorname des Mitarbeiters
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Anmerkung:• Um Konflikte mit einer Medikationsänderung zu minimieren, ist der Workflow für die Einzelgabe zeitnah zum Applikationszeitpunkt zu starten.
• Es werden nur verordnete Medikamente in beiden Workflows integriert, d.h. Medikamente im Status vorbereitet werden nicht in den Arbeitslisten für den Dispenser bzw. der Einzelgabe gelistet.
• Das Richten und Verabreichen von Medikamenten gehört zu den kritischen Tätigkeiten in der Patientenbehandlung. Es wird empfohlen, das sogenannte Vier-Augen-Prinzip anzuwenden.
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