Zinslauf erstellen
Hinweis
Beachten Sie, dass vor der Durchführung eines Zinslaufes in ORBIS-IRBM
ein aktiver Nummernkreis für Umbuchungsjournale definiert wurde. Dies ist notwendig, da beim Zinslauf die Belegnummer automatisch vergeben wird.
Zur Berechnung und Buchung von Zinsen gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie den Bereich Kassenbuch.
2. Öffnen Sie die Übersicht Zinsläufe.
Der Anwendungsbereich Zinsläufe öffnet sich.
3. Betätigen Sie die Schaltfläche

im Inhaltsbereich
Zinsläufe. In der Ergebnistabelle wird eine neue Zeile eingefügt.
4. Hinterlegen Sie die Vorgangsart. Das Feld Patientenkontoart wird systemseitig gefüllt.
5. Möchten Sie einen Zinslauf für einen Patienten durchführen, füllen Sie das Feld Patient oder Fall.
6. Hinterlegen Sie den Berechnungszeitraum.
Hinweis:
Beachten Sie, dass jedes Konto pro Zeitraum nur einmal verzinst werden darf. Nach der Verzinsung werden keine Zahlungen mehr auf das Konto zugelassen, deren Buchungsdatum älter ist, als der letzte Zinseintrag.
Lücken zwischen den Berechnungszeiträumen sind nicht zulässig.
7. Speichern Sie den Zinslauf über die Schaltfläche

. Über

können Sie den Vorgang rückgängig machen.
Die Spalte
Angelegt am wird automatisch mit dem Tagesdatum gefüllt.
8. Öffnen Sie das Buchungsjournal über die Schaltfläche

im Inhaltsbereich
Journale.
Das Buchungsjournal öffnet sich.
9. Im Inhaltsbereich
Buchungen ist der Zinsvorschlag dargestellt.
Die vorgeschlagenen Betragswerte können editiert werden. Einzelne Zeilen können über die Schaltfläche

gelöscht werden. Neue Zeilen können hinzugefügt werden.
Hinweis:Beachten Sie, dass die geänderten Werte keine Auswirkung auf zukünftige Zinsberechnungen haben. Es wird immer nur der Zinsbetrag für den gewählten Zeitraum ermittelt ohne Berücksichtigung vorheriger manueller Anpassungen.
Wenn Sie mit dem Cursor in der Spalte
Fallnummer des Buchungsjournals stehen und die Fallnummer bereits eingetragen haben, können Sie die Schaltfläche

betätigen, um in den Anwendungsbereich
Patientenkonten zu gelangen. Die eingetragene Fallnummer wird übernommen, so dass Ihnen die Konten des Patienten unmittelbar angezeigt werden.
Wenn Sie mit dem Cursor in der Spalte
Fallnummer des Buchungsjournals stehen und die Fallnummer noch nicht eingetragen haben, können Sie über die Schaltfläche

in den Anwendungsbereich
Patientenkonten gelangen. Die Patientenkontoart wird übernommen, so dass Ihnen nur die Patienten mit der entsprechenden Kontoart unmittelbar angezeigt werden.
Dort können Sie den Patienten suchen. Durch Betätigen der Schaltfläche

wird die Fallnummer in die Spalte
Fallnummer des Buchungsjournals übernommen.
Über die Schaltfläche

können Sie die bisher gemachten Einträge ausdrucken. Alle vollständig erfassten Zeilen werden vor dem Druck automatisch gespeichert.
10. Mit der Schaltfläche

lösen Sie die Buchung der Zinsen aus. Beim Buchen wird geprüft, ob es zu den Kombinationen aus Erfolgskonten und Kostenstellen gültige Kontierungsrichtlinien gibt. Gesperrte Kostenstellen können nicht gebucht werden. Es werden zunächst alle Buchungssätze erstellt. Danach erfolgt ein kompletter Ausdruck des Buchungsjournals. Mit Beendigung des Buchungsvorgangs ist das Buchungsjournal abgeschlossen. Die Buchungen stehen zum Export in ORBIS-FKMS bereit. Die Zinsen wurden den entsprechenden Patientenkonten gutgeschrieben.
Möchten Sie den Zinslauf zu einem späteren Zeitpunkt weiter bearbeiten, schließen Sie den Anwendungsbereich über die Schaltfläche

. Um Änderungen vorab zu speichern klicken Sie auf die Schaltfläche
.
Hinweis
Beachten Sie, dass die Zinsmethode vorsieht, dass die Zinstage kalendermäßig bestimmt werden und ein ganzes Jahr mit 360 Zinstagen berechnet wird.