Einleitung
Mit dem Release 080416 SU1 wurde die Logik der QS-Filterfunktionalität für Fallketten optimiert.
Nach der Kopplung zweier oder mehrerer Fälle besteht die QS-Pflicht nur für den Urfall der Kette. Die QS-Filterprüfung berücksichtigt dann die Diagnosen und Prozeduren sämtlicher gekoppelter Fälle im Zeitraum zwischen Aufnahmedatum des Urfalls und Entlassdatum des letzten Falles der Fallkette.
Das hat zur Folge, dass bereits vorhandene Bögen überprüft und, da sich durch die Fallkopplung der Betrachtungszeitraum verändert hat, bearbeitet oder gegebenenfalls storniert werden müssen und neue Bögen erforderlich werden.
Um zu erkennen, welche QS-Bögen bereits zu welchem Fall angelegt wurden und ob eine QS-Pflicht besteht, wurde die Ansicht der QS Bögen im DRG Workplace überarbeitet.
Des Weiteren wurde mit dem Release 080418 und der damit verbundenen Einführung der neuen Arbeitsliste eine Möglichkeit gegeben, bereits angelegte QSOM Erhebungsbögen vom Kettenfall auf den Urfall umzuhängen.
Warum gilt die QS-Pflicht für den Urfall?
Orbis folgt im DRG Workplace den gesetzlichen Vorgaben einer Fallzusammenlegung. Sind die Voraussetzungen erfüllt (siehe dazu Dokumentation des DRG Workplace oder allgemein: www.g-drg.de), werden zwei oder mehrere Fälle unter der Nummer des ersten Falles (Urfalls) zu einem Fall zusammengefasst.
Für die Module 03/1, 12/1, 12/2, 15/1, 16/1, 18/1, 20/1, 21/3, DEK, HCH, HTXFU, LLS, LLSFU, LTXFU, LUTXFU, NLS, NLSFU, NNH, OSP, PNEU und PNTXFU darf nur eine Dokumentation pro Fall abgegeben werden, daher wird auch im Modul QSOM die Fallkette als ein einziger Fall betrachtet.