SSST Befund - Funktionen
Befundimportmodus
Beim Befundimport ist es möglich, dass Befunde
a) zum Gesamtauftrag (d.h. zur Hauptauftragsnummer) und/oder
b) zu einzelnen Untersuchungen des Gesamtauftrags (d.h. zu den Subauftragsnummern gesendet werden).
Ein Befund wird jeweils durch ein Befundformular SSST HL7Befund repräsentiert.
Gemeinsam mit dem Haus und dem Fremdsystem muss festgelegt werden, nach welchem Ablauf die Befunde übermittelt werden.
Werden mehrere Befunde mit derselben Auftragsnummer (Gesamtauftragsnummer oder Subauftragsnummer) übermittelt, kann zwischen folgenden Importmodus gewählt werden:
a) Ohne Auftragsidentifizierung
Durch jeden Import wird ein weiteres Befundformular angelegt. Es wird nicht geprüft, ob eine Auftragsnummer (bzw. Befundidentifikationsnummer) bereits vorhanden ist.
Das existierende Befundformular mit derselben Auftragsnummer bleibt bestehen.
Beispiel KG-Eintrag:
b) Mit Auftragsidentifizierung und Formularstorno
Durch den Import wird ein weiteres Befundformular angelegt. Bei jedem eingehenden Befund wird geprüft, ob zu diesem Fremdschlüssel bereits ein Formular angelegt wurde. Ein existierender Befund mit derselben Auftragsnummer wird storniert.
Die Auftragsidentifizierung hat zur Konsequenz, dass beim Speichern des Formulars jeweils ein Datenbankeintrag gemacht wird, der den Fremdschlüssel (Präfix + Auftragsnummer) mit dem angelegten Primitivum (FormularID) in Zusammenhang bringt. Nur darüber können beim Import bereits bestehende Formulare mit gleicher Auftragsnummer gefunden werden.
Wird eine Auftragsidentifizierung gewünscht, sollte auch ein Präfix angegeben werden, das der übermittelten Auftragsnummer in ORBIS(intern) vorangestellt wird, um so sicherzustellen, dass die vom Fremdsystem vergebene Nummer in ORBIS systemweit eindeutig ist.
Beispiel KG-Eintrag:
Besonderheiten:
Ein externes Storno ist nur in diesem Modus möglich.
Verhalten beim Update eines Dokuments mit gleicher Auftragsnummer aber anderem Patient/Fall:
Je nach Konfiguration in der Systemverwaltung wird das Dokument beim Ursprungsfall (wo das Dokument vor dem Update zugeordnet war) storniert und als neues Dokument bei in der Update-Nachricht enthaltenen Patient/Fall angelegt. D.h. das Dokument wird durch das Update auf einen neue Patient/Fall umgehängt.
Oder das neue Dokument mit Verweis, dass es zu dieser Auftragsnummer schon Aufträge/Befunde bei anderem Patient/Fall gib, abgelehnt. Ein entsprechender Fehlereintrag wird ins HL7-Importprotokoll geschrieben.
c) Mit Auftragsidentifizierung ohne Formularstorno
Bei jedem eingehenden Befund wird geprüft, ob zu diesem Fremdschlüssel bereits ein Formular angelegt wurde. Ein existierender Befund mit derselben Auftragsnummer wird durch den Import überschrieben.
Hinweis: Nicht empfohlen für Befunde mit Textbestandteilen, da keine Nachvollziehbarkeit gewährleistet ist! Bei Befunden, die nur auf eine URL verweisen, kann dieser Modus dagegen sinnvoll sein.
Die Auftragsidentifizierung hat zur Konsequenz, dass beim Speichern des Formulars jeweils ein Datenbankeintrag gemacht wird, der den Fremdschlüssel (Präfix + Auftragsnummer) mit dem angelegten Primitivum (FormularID) in Zusammenhang bringt. Nur darüber können beim Import bereits bestehende Formulare mit gleicher Auftragsnummer gefunden werden.
Wird eine Auftragsidentifizierung gewünscht, sollte auch ein Präfix angegeben werden, das der übermittelten Auftragsnummer in ORBIS(intern) vorangestellt wird, um so sicherzustellen, dass die vom Fremdsystem vergebene Nummer in ORBIS systemweit eindeutig ist.
Achtung: Nur in diesem Befundimportmodus ist es möglich, beim Import den Status ‚extern storniert’ zu übernehmen.
Beispiel KG-Eintrag:
Besonderheiten:
Verhalten beim Update eines Dokuments mit gleicher Auftragsnummer aber anderem Patient/Fall:
Der Import wird abgelehnt mit der Fehlermeldung „Das Primitivum <> gehört nicht zum Fall <> sondern zum Fall <>.“. Es erfolgt kein Import.