Anästhesiedokumentation mit individuellen Anordnungen ergänzen
In ORBIS Anesthesia bezeichnet der Begriff Anordnung, dass in der Anästhesiedokumentation für eine bestimmte Information eine Zeile angelegt wird, in der dann Ausprägungen oder Durchführungen im Zeitverlauf dokumentiert werden können.
Anordnungen werden in der Legende der Anästhesiedokumentation aufgelistet.
• Jede Anordnung erhält dabei eine eigene Zeile und wird in einem Abschnitt mit anderen, gleichartigen Anordnungen zusammengefasst.
• Eine Anordnung gibt ein Muster für geplante Durchführungen vor, oder Bedingungen, bei deren Eintreten eine Durchführung erfolgen soll (Beispiel: „Bei Bedarf“, Bei Schmerzen“).
• Eine Anordnung wird ausgeführt, indem Sie die Durchführung der Anordnung bestätigen.
Sie können sowohl einzelne Anordnungen treffen, als auch Anordnungspläne mit mehreren Anordnungen verwenden. Es können einzelne oder mehrere Anordnungen innerhalb eines Abschnittes ausgewählt und bestätigt werden. Jede Änderung an einer Anordnung wird zusammen mit dem angemeldeten Benutzer protokolliert. In einer Anordnungshistorie ist so der Verlauf der Änderungen nachvollziehbar.
In der Bedienoberfläche des Anordnungsdialogs wird unterschieden, ob gerade eine einzelne Anordnung bearbeitet oder ob zwischen Anordnungen navigiert wird. Dies macht es stets deutlich, welche Aktion Sie gerade durchführen und welche Interaktionen dabei möglich und erlaubt sind.
Sie können nur das Eine oder das Andere tun und müssen explizit zwischen diesen beiden Modi umschalten.
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Anmerkung
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ORBIS Anesthesia bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, Verabreichungsschemata und Wiederholungsmuster anzuordnen. Im Rahmen der Anästhesie werden jedoch im Wesentlichen bei Bedarf (Medikamente), kontinuierliche Verabreichung (Spritzenpumpen und Infusionen) und regelmäßige Anordnungen („alle 5 Minuten“, z. B. Messwerte) Anwendung finden.
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Prüfung auf Medikations- und ärztliche Anordnungen
Vor dem Speichern von neuen Anordnungen bzw. Anordnungsänderungen wird eine Prüfung auf Medikations- und ärztliche Anordnungen durchgeführt.
Sie werden gegebenenfalls über Änderungen informiert, die an einem anderen Arbeitsplatz vorgenommen wurden. Dazu öffnet sich ein Dialog mit allen Anordnungen, die seit dem Öffnen des Anordnungsdialogs oder seit dem letzten Speichern an anderen Arbeitsplätzen geändert, gelöscht oder neu angelegt wurden.
Der Informationsdialog informiert über:
• Den Status der Anordnung (neu angelegt, geändert oder gelöscht)
• Die genaue Bezeichnung der Anordnung (bei Medikationen mit Dosierungsangaben)
• Den Medikationstyp (bei Medikationen)
• Das Beginn- und ggf. Endedatum der Anordnung
• Den Benutzer, der die Änderungen vorgenommen hat
• Den Arbeitsplatz, an dem die Änderungen vorgenommen wurden.
Sie können im Informationsdialog auf zweierlei Weise reagieren:
• Speichern: Die Änderungen des anderen Benutzers am anderen Arbeitsplatz sind nicht relevant in Bezug auf die eigenen Änderungen, und die eigenen Änderungen werden gespeichert.
• Abbrechen: Die eigenen Anordnungen müssen angesichts der Änderungen des anderen Benutzers noch einmal überarbeitet werden und werden nicht gespeichert. Sie bleiben zur Bearbeitung im Anordnungsdialog erhalten.