Infektionsmanagement: Hintergrundinformationen
Das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen beschreibt im Paragraph 23 IfSG die Anforderungen an Krankenhäuser:
"Leiter von Krankenhäusern und von Einrichtungen für ambulante Operationen sind verpflichtet, die vom Robert Koch-Institut nach § 4 Abs. 2 Nr. 2 Buchstabe b festgelegten nosokomialen Infektionen und das Auftreten von Krankheitserregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen fortlaufend in einer gesonderten Niederschrift aufzuzeichnen und zu bewerten. Die Aufzeichnungen nach Satz 1 sind zehn Jahre aufzubewahren. Dem zuständigen Gesundheitsamt ist auf Verlangen Einsicht in die Aufzeichnungen zu gewähren."
Nosokomiale Infektionen können mit der vom Nationalen Referenz Zentrum (NRZ) entwickelten Surveillance-Methode KISS (Krankenhaus Infektions Surveillance System) bewertet werden. Das KISS Modul DEVICE KISS deckt ungefähr 80 % aller Krankenhausinfektionen ab und ist als State of the art Methode im ORBIS Infektionsmanagement umgesetzt worden.
• Katheterinduzierte Harnwegsinfektionen
• Venenkatheter Septiden
• Beatmungspneumonien
• Postoperative Wundinfektionen
Das Infektionsmanagement von ORBIS deckt also über die Dokumentation der Device-assoziierten Infektionen und der postoperativen Wundinfektionen weit über die Hälfte aller Infektionen ab.
Neben einer guten Dokumentation ist jedoch auch die Auswertung der Daten notwendig, um endemischen Verläufen Einhalt zu gebieten und Patienten sowie Mitarbeiter zu schützen. Das ORBIS Infektionsmanagement ermöglicht diese Auswertung und unterstützt Sie in der Interpretation der Daten.