Ausdruck eines Insulinplans
Bei Vorliegen einer signierten subkutanen Anordnung für Insulin (ATC-Code: A10AB, A10AC, A10AD, A10AE) gibt es die Möglichkeit, einen Insulinplan zu generieren. Dieser Insulinplan visualisiert sowohl Langzeit-Insuline als auch Bolus-Insuline mit Schemata und steht für die Krankenhaus- oder Entlassmedikation zur Verfügung.

Erstellung

Für die Erstellung eines Insulinplans gibt es folgende Möglichkeiten:
Manuell aufrufen aus dem Medikationsbaustein:
Im Medikationsbaustein eines Arztbriefes wird das Symbol für die Erstellung eines Insulinplans angezeigt.
Aufrufen als eigenständiges Dokument:
Sie können den Insulinplan separat vom Arztbrief als eigenständiges Dokument aufrufen und bearbeiten.
Automatisch aufrufen:
Wenn das Formular, welches als Medikation ein Insulin enthält, vidiert wird, wird der Insulinplan automatisch erstellt.

Anmerkung

Note Label
Die Verfügbarkeit der einzelnen Optionen hängt von der Konfiguration von ORBIS ab. Wenden Sie sich für weitere Informationen an Ihren Systemadministrator.
Wenn der Insulinplan manuell oder automatisch bei der Vidierung aus dem Medikationsbaustein aufgerufen wird, werden die Darstellung und die eventuell manuell geänderten Daten aus dem Medikationsbaustein übergeben. Wenn der Insulinplan über das Kontextmenü erstellt wird, werden immer die Daten aus ORBIS Medication verwendet.
Bestehen mehrere Anordnungen für schnellwirksame Insuline mit Schema, erscheint beim Öffnen des Insulinplans ein Dialog zur Auswahl des anzuzeigenden Insulins. Es kann nur ein schnellwirksames Insulin angezeigt werden.
Dasselbe gilt für langwirkende Insuline. Nur ein langwirkendes Insulin kann im Insulinplan angezeigt werden. Wenn mehrere langwirkende Insuline verordnet sind, wird die gleiche Meldung angezeigt.
Der Insulinplan wird basierend auf der Medikation bei Krankenhausentlassung (Entlassmedikation) oder während des Krankenhausaufenthalts (Krankenhausmediaktion) erstellt, wobei die Entlassmedikation Vorrang hat.
Sollten beide Medikationsbausteine Insulinanweisungen enthalten, ist die Entlassmedikation maßgeblich für den Plan. In diesem Fall ist das Symbol für die Krankenhausmedikation inaktiv ().
Änderungen im Rahmen der Entlassmedikation erfordern eine Aktualisierung des Insulinplans mit den neuen Informationen.

Anmerkung

Note Label
Bei der Erstellung des Insulinplans werden nur aktive und aktuell pausierte Insulin-Anordnungen berücksichtigt. Abgesetzte oder gelöschte Anordnungen werden nicht verwendet.

Bearbeitung

In einem Insulinplan gibt es das Kontrollkästchen Insulinplan bearbeiten. Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, kann das Schema manuell bearbeitet werden. Um die Änderungen zu speichern, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen wieder.

Wichtig

important Label
Die manuell vorgenommenen Änderungen werden nicht in ORBIS Medication und andere Formulare zurück übergeben.

Aktualisierung

Gibt es Aktualisierungen an den Verordnungen mit Insulin und wird der Insulinplan erneut erstellt, werden Sie gefragt, ob der bestehende Insulinplan aktualisiert werden soll:
Mit der Schaltfläche Ja werden die aktuellen Daten in den Insulinplan übergeben. Etwaige vorherige manuelle Änderungen im Insulinplan gehen verloren.
Mit der Schaltfläche Nein wird der bestehende Insulinplan geöffnet.
Mittels der Schaltfläche Abbruch wird der Aufruf abgebrochen.
Es erfolgt kein automatischer Abgleich, wenn ein gespeicherter Insulinplan aus der Krankengeschichte des Patienten heraus geöffnet wird. Um immer den aktuellsten Insulinplan zu erhalten, empfehlen wir den Aufruf über den Formularaufruf.

Wichtig

important Label
Es existiert stets nur ein Insulinplan pro Fall, der bearbeitet, gespeichert oder vidiert werden kann.
Wenn ein vidierter Insulinplan für den Patienten vorhanden ist, wird beim Versuch, einen neuen Insulinplan zu erstellen, eine Meldung angezeigt. Soll der Insulinplan dennoch aktualisiert werden, muss der bisherige Insulinplan zuerst korrigiert () oder storniert () werden, bevor ein neuer erstellt werden kann. Wir raten davon ab, den Insulinplan während des Patientenaufenthalts zu vidieren.