Endoskopie (ENDO) Die Applikation Endoskopie
Die Applikation Endoskopie
Endoskopie inklusive Befundung nach Vorgabe der MAG und optionaler Bildarchivierung.
1999 ist von der DGVS (Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten) eine Leitlinie veröffentlicht worden, die für die Befundung von Magen- und Darmspiegelungen sowie für die ERCP (Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie) eine einheitliche endoskopische Terminologie vorsieht.
Diese Leitlinie wurde von der Münchner Arbeitsgruppe Gastroenterologie (MAG) und Referenzzentren der DGVS entwickelt. Diese Terminologie gibt einen Befundungsstandard vor, der in erster Linie eine Qualitätsverbesserung der Befundung bewirken soll. (Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten: Endoskopische Terminologie-Ergebnis eines Konsensusprojektes (Z Gastroenterologie (Suppl. 3) 1999)).

Das Modul ENDO

Die Applikation Endoskopie vereinigt die Vorteile dieser gerichteten Befundung mit den bekannten der integrierten ORBIS-Lösung.
Die Befundung ist komplett in einen Workflow eingebettet, der Folgendes vorsieht:
die Anforderung der Untersuchung von Station
die Terminierung in der Leitstelle (mit elektronischer Rückübermittlung des Termins an die Station)
optional (erfordert gesonderte Lizenz) eine Bilddokumentation mit Speicherung der Bilder in einem digitalen Archivsystem
die Befundung mit Nachbildung des Unterschriftenworkflows (Untersucher-Oberarzt-Chefarzt)
den elektronischen Versand des Befundes an die Station
Die Befunde mitsamt den Bildern sind jederzeit aus der Krankengeschichte wieder aufrufbar. Aus der Befundung ergibt sich nicht nur ein automatisch generierter Befundtext, sondern es werden die korrespondierenden ICD- und OPS-Codes vorgeschlagen und im Hintergrund Tarifneutrale Leistungen generiert, die für die innerbetriebliche Kosten- und Leistungsrechnung zur Verfügung stehen. In der Kommunikationshistorie des Befundes, deren Zugriff in der Krankengeschichte erfolgt, werden sowohl der Empfänger als auch der Sender z. B. in Form <Krankenhaus>, <Fachabteilung>, <Station> etc. vermerkt. Der Befund kann entweder direkt als Arztbrief verwendet oder in andere Formulare übernommen werden.