Die Study UID der Modalität über DICOM MPPS übernehmen
Verwenden Sie diesen Arbeitsschritt, um die Study UID von der Modalität in ORBIS RIS zu übernehmen.
Kann die von ORBIS RIS generierte Study-Instance-UID (Study UID) nicht von der Modalität übernommen werden (z. B. Störung an der Worklist, Gerät nicht DICOM-fähig etc.) oder wird ein Notfallpatient direkt ohne vorherigen ORBIS RIS Auftrag an Modalitäten untersucht, steht eine komfortable Möglichkeit zur Verfügung, die von der Modalität generierte Study UID in die ORBIS-Datenbank zu übernehmen.
Dies ist allerdings nur möglich, wenn Sie DeepUnity Diagnost verwenden.

WARNUNG

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Die Study UID ist die wichtigste Verbindung im Zusammenspiel zwischen RIS und PACS. Im Sinne der Patientensicherheit und um versehentliche Verwechslung von Patienten bzw. PACS-Studien zu vermeiden, ist ein sorgfältiger Umgang mit den Study UIDs besonders wichtig. In den folgenden Fällen sollte daher immer überprüft werden, ob die Study UID erfolgreich verknüpft werden konnte und somit in den Systemen ORBIS RIS und angeschlossenem PACS identisch ist:
Notfallbehandlung eines Patienten (Patient wird, bevor ein ORBIS RIS Auftrag erstellt werden kann, ohne DICOM Worklist-Eintrag am radiologischen Gerät behandelt).
DICOM Worklist weist Störungen auf: Study UID von ORBIS RIS konnte nicht vom radiologischen Gerät empfangen werden.
Nach dem Umhängen von Studien mittels PACS-Tools (z.B. IMPAX DataCare,DeepUnity XChange Client, etc.) von einem Patienten an einen anderen Patienten oder einem radiologischen Auftrag an einen anderen.

Anweisung

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Wir empfehlen in den oben aufgeführten Fällen dringend, nach allen Verknüpfungsaktionen die Übereinstimmung von RIS-Untersuchung und PACS-Studie manuell zu prüfen, bevor eine Befundung vorgenommen wird. Beachten Sie ebenfalls, dass es im PACS-Bereich aufgrund von Caching- oder Prefetchingprozessen zu temporären und lokalen Effekten kommen kann.
1. Rufen Sie den Menüpunkt Extra > Untersuchungszuordnungsmodus auf bzw. klicken Sie auf der Informationsfunktionsleiste.
2. Klicken Sie auf neben der Untersuchung, zu der Sie eine Studie verknüpfen möchten.
Die Untersuchung wird als Pflichtfeld markiert und der Untersuchungszuordnungsdialog wird geöffnet. Ihnen erscheint eine Übersicht aller nicht mit ORBIS Untersuchungen verknüpften Studien für den aktuell bearbeiteten Patienten. Zusätzlich können Sie sich die Verknüpfungshistorie über die gleichnamige Registerkarte anzeigen lassen.
3. Wählen Sie im Listenbereich die Studie aus, die Sie mit dem aktuellen ORBIS RIS Auftrag verknüpfen möchten. Dazu können Sie die Schaltflächen der neuen Registerkarte verwenden: Suche, Filter rücksetzten, Übernahme und Abbruch.
Innerhalb der Suche wird anhand Ihrer eingetragenen Filterkriterien nach passenden PACS-Studien gesucht. Eine Änderung der Filtereinstellungen bewirkt keine automatische Suche, diese wird immer durch Klick auf die Suche-Schaltfläche angestoßen.

Anmerkung

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In der Systemverwaltung RIS kann in der Registerkarte PACS unter Einstellungen für die Untersuchungszuordnung festgelegt werden, welche Filter standardgemäß bei jedem Aufruf eingestellt sein sollen.
Im Listenbereich sehen Sie – entsprechend der Filterkriterien – eine Liste von PACS-Studien, die mittels MPPS-Nachrichten an ORBIS RIS gesendet wurden. Eine Studie wird allerdings nur dann angezeigt, wenn sie noch mit keiner gültigen RIS-Untersuchung verknüpft wurde.
4. Filter rücksetzten löscht alle aktuell eingestellten Filter, lediglich der Datumsbereich wird beibehalten.
5. Haben Sie die passende Studie gefunden und möchten diese mit der Untersuchung verknüpfen, klicken Sie Übernahme
Die ausgewählte Studie ist nun mit der ORBIS RIS Untersuchung über die Study UID der Modalität verknüpft.
Sobald der RIS-Auftrag gespeichert oder durch eine Workflow-Schaltfläche-Option weitergeleitet wird, wird die neu übernommene Study UID dauerhaft mit der markierten RIS Untersuchung verbunden.