Ausfüllen des Datenerfassungsformulars
An oberster Stelle des Formulars finden Sie die Schaltflächen neben der angeforderten Leistung und dem -Symbol.
1. Wenn Sie eine Untersuchung stornieren möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben .
Das zweite Kontrollkästchen dient zum Aufspalten von Gruppierungen, d.h. nach Aktivieren des Kontrollkästchens wird der markierte Auftrag von den restlichen Untersuchungen getrennt und nach Zwischenspeichern bzw. nach dem nächsten Workflowkantenübergang des Formulars als eigener Sub-Auftrag behandelt.

Anmerkung

Note Label
Ein Zusammenführen der gesplitteten Aufträge ist nicht mehr möglich!
Unterhalb dieser Informationen wird automatisch die Study-UID für die Bilder gemäß den Einstellungen im Systemverwaltungsformular von ORBIS RIS generiert und angegeben.
Die Datumsfelder am, um sowie die Untersuchungsdauer werden automatisch mit den aktuellen Systemdaten gefüllt. Im Feld am wird das heutige Datum eingetragen und je nach Einstellung im Systemverwaltungsformular wird die aktuelle Systemzeit vorgeblendet. Die eingetragene Dauer richtet sich nach den Einstellungen im Leistungsbaum. Im Feld AP (Arbeitsplatz) wird die Modalität eingetragen, an der die Untersuchung durchgeführt wurde. Vorgeblendet wird entweder die Leitstelle, der Arbeitsplatz oder die Modalität, die bei der Anforderung angegeben wurde bzw. der die Untersuchung im Terminbuch zugewiesen wurde.
2. Bei Klick auf MPPS wird das Feld AP hinsichtlich dreier Stufen geprüft:
1. Stufe: Prüft, ob der von der MPPS-Nachricht gesendete Arbeitsplatz für die entsprechende Untersuchung als gültiger Kalender ermittelt werden kann. Wenn ja, wird dieser Kalender in das Feld AP eingetragen.
2. Stufe: Wenn Stufe 1 kein Ergebnis bringt, wird geprüft, ob der von der MPPS-Nachricht gesendete Arbeitsplatz im Mappingkatalog „RIS LookupKatalog MPPSModality“ einem gültigen Kalender zugeordnet werden kann. Wenn ja, wird dieser Kalender in das Feld AP eingetragen.
3. Stufe: Wenn Stufe 1 und 2 kein Ergebnis gebracht haben, wird der aktuell für diesen Subauftrag vorgesehene Arbeitsplatz eingetragen.
3. Sie können die Modalität jederzeit im Rahmen der für die Organisationseinheit freigegebenen Arbeitsplätze ändern. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
a. Klicken Sie auf im Textfeld AP.
b. Doppelklicken Sie auf die Modalität an der Sie die Untersuchung durchführen möchten bzw. bereits durchgeführt haben.
4. In den Mitarbeiter-Feldern können Sie die Radiologie-Mitarbeiter angeben, die die Untersuchung durchgeführt haben.
Wenn im Systemverwaltungsformular das Kontrollkästchen Mitarbeiter automatisch vorbelegen (Registerkarte Datenerfassung) aktiviert ist, wird der aktuell eingeloggte Benutzer nach Klick auf vorbelegt. Die anderen Mitarbeiter können Sie jeweils nach Klick auf auswählen bzw. den vorbelegten Mitarbeiter ändern.
Der Eingabebereich für die Untersuchungsdaten wird wie im vorherigen beschrieben in drei Registerkarten unterteilt: EXPO, BILD und Zusatz.
Unter der Registerkarte EXPO werden die Expositionsdaten der Untersuchung erfasst. Dazu gehören die Strahlungsdaten und andere technische Parameter. Die Strahlendosiswerte können Sie mit Klick auf MPPS Daten bzw. direkt einfügen, falls diese vorhanden sind.

Anmerkung

Note Label
Abhängig von Ihren Systemeinstellungen können Werte aus der externen Datenerfassung bei entsprechend eingerichteter Schnittstelle übernommen werden. Dabei geht es primär um die Dosisdaten, welche für den Befunder von Interesse sein können.
Werden Werte mittels DOSE SR Nachricht kommuniziert, können diese in das GRID der Datenerfassung übernommen werden. Dabei ist zu beachten, dass entweder DOSE SR Werte oder MPPS Werte verwendet werden können, wobei die aus DOSE SR Nachrichten vorrangig behandelt werden.
Beim Übernehmen der Daten aus MPPS oder DOSE SR werden die Werte entsprechend der Einheiten des ermittelten Kalenders umgerechnet. Bei einem Kalenderwechsel werden die aus MPPS oder DOSE SR übernommenen Werte an den neuen Kalender angepasst. Manuell eingetragene Werte werden jedoch nicht verändert, da es eventuell sein könnte, dass Sie schon in der Einheit des neuen Kalenders eingetragen hat und ein weiteres umrechnen würde den Wert verfälschen.
Wenn bei einem Kalenderwechsel ein Einheitenwechsel festgestellt wurde, wird eine Meldung angezeigt.

Achtung

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Stellen Sie mit dem Systemadministrator sicher, dass in der Systemverwaltung RIS > Registerkarte Datenerfassung die korrekten Umrechnungsfaktoren definiert sind.
Daten die sich direkt auf das Bild beziehen werden unter der Registerkarte BILD erfasst. Dazu zählen Parameter wie das Filmformat, die verwendete Folie oder die Anzahl der Aufnahmen.
Die Registerkarte Zusatz listet die folgenden zusätzlichen Untersuchungsdaten auf:
SPS-ID: Gemäß Erzeugung der Scheduled Procedure Step ID (SPS-ID) aus ORBIS RIS.
Bemerkung: Pro Untersuchungsabschnitt kann ein Text eingegeben werden.
Storno Phase: Ganze Untersuchungen bzw. durch Markieren des Kontrollkästchens Stornophase können einzelnen Untersuchungsphasen storniert werden. Wird anschließend die MWL-Schaltfläche geklickt, wird die Nachricht aus ORBIS RIS kommuniziert.
Für die Untersuchungsart NUK gibt es zusätzlich drei weitere Infospalten innerhalb der Registerkarte Zusatz:
Termin: Erfasst Datum und Uhrzeit der durchgeführten Untersuchungsabschnitte. Speziell in der Nuklearmedizin kann sich eine Untersuchung über mehrere Tage erstrecken.
Vorbereitender Mitarbeiter: Dokumentiert wer die Nuklid-Injektionsspritze im Hot-Lab vorbereitet hat.
Injizierender Mitarbeiter: Dokumentiert wer die Nuklid-Injektionsspritze injiziert hat.
Die Datentabellen, in welchen die Daten erfasst werden, richten sich nach der Untersuchungsart. Das bedeutet, dass je Untersuchungsart verschiedene Tabellen mit unterschiedlichen Daten angeboten werden. Wenn Sie auf Alles erfassen geklickt haben, werden automatisch die vordefinierten Werte in der Tabelle vorbelegt, die jederzeit von Ihnen manuell geändert werden können. In einige Felder können Sie direkt Werte eintragen, in anderen Feldern müssen Sie durch Klick auf Werte aus einer Liste auswählen.

Anmerkung

Note Label
Sobald Sie beginnen, eine Zeile der Tabelle auszufüllen, wächst die Tabelle automatisch um eine Zeile nach unten. Sie müssen diese leere Zeile nicht ausfüllen.
Da die Datenerfassung bei Untersuchungen mit sehr vielen GRID-Zeilen sehr unübersichtlich werden kann, kann die maximale Anzahl der angezeigten Spalten eingeschränkt sein. Ist dies der Fall, können Sie durch die Tabelle scrollen bzw. die rechts neben dem GRID angezeigten Schaltflächen verwenden , wobei durch ausgegraute Symbole gekennzeichnet wird, dass Sie sich am Ende bzw. am Anfang befinden.
5. Unterhalb der Tabelle finden Sie ein leeres Dropdown-Menü, mit der Schaltfläche und rechts davon .
6. Um zusätzlich zur bereits angeforderten Leistung eine Weitere aus dem Leistungsbaum zu wählen, klicken Sie entweder direkt in das Feld oder auf die Lupe.
In beiden Fällen öffnet sich die Oberfläche der Leistungsauswahl und Sie können wie gewohnt eine weitere Untersuchung anfordern.
7. Klicken Sie auf .
8. Im Listenfeld Befundender Arzt können Sie bereits bei der Datenerfassung angeben, welcher Arzt die Untersuchung befunden soll.
9. Mit Klick auf öffnet sich eine Liste der möglichen Ärzte, die automatisch gefiltert wird, wenn Sie manuell einen Namen eingeben.
10. In der Arbeitsliste Befundung können dann alle Aufträge nach den befundenden Ärzten im Sinne des Zielbenutzers gefiltert werden.
11. Für Untersuchungsarten, in denen Flächendosisprodukte oder Dosislängenprodukte erfasst werden, können Sie in den beiden Eingabefeldern Gesamtdosisflächenprodukt und Gesamtdosislängenprodukt (zu finden im nicht-untersuchungsspezifischen Teil) die über allen Untersuchungen automatisch aufsummierten Werte sehen.
Sie können diese auch manuell eintragen, die automatisch generierten Summenwerte werden dann überschrieben.

Achtung

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Wenn eine Einheit oder ein Umrechnungsfaktor fehlt, wird der Wert nicht mehr weiterverwendet. Wenden Sie sich in dem Fall bitte an Ihren Systemadministrator.
12. Je nach Untersuchungsart werden weitere Feldeinträge angeboten, z. B. ein Strahlenschutz bei Untersuchungsarten mit radiologischer Strahlung, wie Röntgen Angiographie bzw. Durchleuchtung oder Aufklärung erfolgt beim CT. Bei allen Untersuchungen hingegen gibt es die Felder Komplikationen, Schweregrad, Bemerkung und Rückweisegrund.

Anmerkung

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Je nach Systemeinstellung kann eine Altersabfrage zum Strahlenschutz erfolgen.

Anmerkung

Note Label
Ist die Option ja beim Strahlenschutz aktiviert, kann über die Katalogauswahl eine Spezifikation ausgewählt oder im zugehörigen Freitextfeld hinterlegt werden. Ist die Option nein aktiviert, kann in dem angezeigten Freitextfeld eine zugehörige Begründung dokumentiert werden.
13. Die Felder Komplikationen und Bemerkung erlauben die Freitexteingabe, außerdem können Sie per Rechtsklick im System hinterlegte Textbausteine verwenden.

Anmerkung

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Weitere Informationen zu Textbausteinen finden Sie im Abschnitt Siehe auch.
14. Das Feld Schweregrad besteht aus zwei Eingabebereichen. Im Ersten wählen Sie per Klick einen Grad aus und im Zweiten können Sie zur genaueren Beschreibung einen Freitext formulieren, ebenfalls unter Verwendung der hinterlegten Textbausteine.
15. Den Rückweisegrund wählen Sie per Mausklick aus einer vorgegebenen Liste, allerdings ist dies nicht möglich, wenn die Prozesskante Sofort erfassen betätigt wurde.
16. Wenn Sie einen Rückweisegrund eingetragen haben, können Sie im radiologischen Workflow lediglich Rückweisen wählen.
In der Arbeitsliste Alle Aufträge wird der Auftrag als Rückgewiesen gekennzeichnet und in der Verweisliste der Krankengeschichte wird der ausgewählte Katalogseintrag für den Rückweisegrund und die zugehörige Bemerkung angezeigt.

Anmerkung

Note Label
Die Gründe einer Rückweisung werden in der Systemverwaltung von Ihrem Administrator eingestellt.

WARNUNG

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Wenn ein Auftrag aus dem Status Befundung, Signierung oder Sekretariat zurück in die Datenerfassung geschickt wird, werden in dem Datenerfassungsformular zusätzlich alle eventuell zu diesem Auftrag gehörenden Subaufträge anderer Untersuchungsarten über entsprechende Registerkarten angeboten. Das ist notwendig, da ein Befund eine untersuchungsart-übergreifende Sicht haben kann, weil z. B. eine Röntgen- und eine Sonographieuntersuchung gemeinsam befundet wurden. Die begleitenden Daten der ursprünglichen Datenerfassung können unterschiedlich sein.