Verabreichung von Medikamenten
Die Verwaltung von Verabreichungen
In ORBIS können Sie die Verabreichung der Produkte steuern über:
• >
• >
|
Anmerkung
|
|
Abhängig von den Einstellungen in Ihrem Krankenhaus werden Verordnungen von Medikamenten standardmäßig auf der Registerkarte Maßnahmen oder auf der dritten Registerkarte der Arbeitsliste Maßnahmen angezeigt, dessen Bezeichnung frei einstellbar ist.
|
|
Wichtig
|
|
Produkte können nur auf Basis einer signierten Verordnung verabreicht werden.
|
Sie können:
• überprüfen, ob eine Anordnung verabreicht werden darf.
• überprüfen, welches Produkt Sie wann welchem Patienten verabreichen müssen.
Sie können Verabreichungsmaßnahmen bis zu 24 Stunden im Voraus dokumentieren. Der Zeitraum ist konfigurierbar und kann verkürzt werden. Bei allen Verabreichungsmaßnahmen, die ab 12 Stunden im Voraus geplant werden, werden Sie darüber in Kenntnis gesetzt und müssen Ihre Aktion bestätigen.
Bestätigung der Verabreichung
ORBIS bietet verschiedene Lösungen, um die Verabreichung von Produkten zu bestätigen.
Sie können die dazu vorgesehenen Schaltflächen in den folgenden Ansichten benutzen:
• die Patientenkurve (ORBIS NICE und ORBIS ME!)
• Anwendungsbereich Arbeitsliste Maßnahmen (ORBIS NICE)
|
Einschränkung
|
|
Sie brauchen zusätzliche Berechtigungen, um auf die Verabreichungsansicht zugreifen zu können. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Systemadministrator.
|
Abhängig von der Verordnung, können Sie die Verabreichung der Produkte bestätigen:
• mit einem Klick (Schnelldurchführung)
• indem Sie Informationen in der Verabreichungsansicht erfassen.
Beispiel: Eine Bemerkung erfassen, wenn Sie bestätigen, dass Sie ein Produkt nicht verabreicht haben.
|
WARNUNG
|
|
|
|
Anmerkung
|
|
Die Reihenfolge der Verabreichungen muss der Anordnung entsprechend eingehalten werden. Wenn der Arzt eine Verabreichung um 12 Uhr und um 16 Uhr verordnet, muss zuerst diejenige um 12 Uhr bestätigt werden.
|
Wenn Sie eine zukünftige Verabreichung bestätigen, zeigt ORBIS immer eine Warnung oder eine Sperrmeldung an:
• Wenn Sie versuchen, eine Verabreichung, die mehr als 12 Stunden, aber weniger als 24 Stunden in der Zukunft liegt, zu bestätigen, zeigt ORBIS eine Warnung an. Sie können aber weiterarbeiten.
• Wenn Sie versuchen, eine Verabreichung, die mehr als 24 Stunden in der Zukunft liegt, zu bestätigen, zeigt ORBIS eine Sperrmeldung an. Sie können die Verabreichung nicht bestätigen.
|
Einschränkung
|
|
Wenn die Verabreichung im Kontext einer Anordnung mit Bedingung stattfinden soll, zeigt ORBIS nur eine Sperrmeldung an (ORBIS erlaubt nur eine Verabreichung am selben Tag, da keine verordneten Zeiten vorliegen).
|
|
WARNUNG
|
|
|
Wenn Sie eine Verabreichung außerhalb des Verordnungszeitraums oder nach dem Verlegungsdatum bestätigen, erinnert Sie eine Warnung an den Gültigkeitszeitraum der Verordnung.
Überprüfung der verordneten Dosis
Wenn Sie eine Verabreichung bestätigen, überprüft ORBIS, ob die verabreichte Dosis die täglich verordnete Dosis überschreitet. Wenn das der Fall ist, zeigt ORBIS eine Warnung an:
• im Optionsbereich Zusatzinfos (ORBIS NICE)
• in einem Dialogfeld, wenn Sie versuchen, eine Verabreichungsbestätigung zu speichern.
ORBIS überprüft:
• Anordnungen mit Bedingung
• kontinuierliche Anordnungen von Infusionen
Bei dieser Überprüfung vergleicht ORBIS die verordnete tägliche Gesamtdosis (von 0:00 bis 23:59 Uhr) und die am Tag verabreichte Gesamtdosis (von 0:00 bis 23:59 Uhr). Nur die Verabreichungen mit Status Verabreicht werden berücksichtigt. Wenn eine Verabreichung mehrere Status hat (Geplant, dann Verabreicht), wird nur der letzte Status berücksichtigt.
Wenn ORBIS die maximale Tagesdosis nicht berechnen kann (z. B. weil dem Datenblatt zwischen dem Augenblick der Verordnung und der Verabreichung eine Einheit ohne Äquivalent hinzugefügt wurde), wird eine Warnung angezeigt.
Intermittierend kontinuierliche Verabreichung: Beenden der vorherigen Verabreichung
Beim Verabreichen einer intermittierend kontinuierlichen Anordnung können Sie eine neue Verabreichung nur starten, wenn es keine andere laufende Verabreichung mehr gibt.
Wenn eine vorherige Verabreichung nicht beendet wurde, wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Ihnen vorgeschlagen wird, die vorherige Verabreichung automatisch zu beenden.
Wenn Sie eine vorherige Verabreichung beenden möchten:
• wird die Aktion dieser Verabreichung automatisch auf Beendet gesetzt.
• wird die Bemerkung Die Verabreichung wurde automatisch beendet. hinzugefügt.
• ORBIS wird automatisch als beendender Benutzer eingetragen.
Verabreichung einer unbekannten Dosis, die zu einer bestimmten Uhrzeit verabreicht werden soll
Bei einer Anordnung mit einer unbekannten Dosis, die zu einer bestimmter Uhrzeit verabreicht werden soll, muss jede zu verabreichende Einnahme zuvor durch den Arzt signiert werden. Bei der Dokumentation der Verabreichung einer Einnahme kann weder die Pflegekraft noch der Verordner außerhalb des Verordnungsvorgangs das Verabreichungsdatum für diese Einnahme ändern.
Das Feld mit Datum/Uhrzeit einer Signierung wird nicht angezeigt (auch nicht bei Anordnungen einer Bedarfsmedikation): Der Arzt kann in der Patientenkurve den Zoom verwenden und auf eine korrekte Uhrzeit klicken).