Psychiatrische Komplexcodes (PSYKO) Umfang und Aufbau der OPS Regelungen zu den Pseudo-OPS
Regelungen zu den Pseudo-OPS
OPS können aus den Psych-PV-Einstufungen entstehen.
Ein Patient ist bei Aufnahme (für den Aufnahmetag) nach den Vorgaben der Psych-PV einzustufen und eine entsprechende OPS ist zu erzeugen.
Weitere OPS entstehen in der Folge nur noch dann, wenn ein sogenannter Behandlungsbereichwechsel stattfindet, also eine Änderung der Einstufung im Vergleich zur vorangegangenen Einstufung, unabhängig davon, wann die letzte Einstufung erfolgt ist.

Beispiel

Tag
Beschreibung
Aufnahmetag
Einstufung des Patienten in den Psych-PV-Behandlungsbereich A2 im Bereich Allgemeine Psychiatrie (Intensivbehandlung).
Tag 2
Keine Einstufung.
Tag 3
Einstufung in A2 im Bereich Allgemeine Psychiatrie (Intensivbehandlung).
Tag 4 und 5
Keine Einstufung.
Tag 6
Einstufung in A1 im Bereich Allgemeine Psychiatrie (Regelbehandlung).
Tag 7
Keine Einstufung.
Tag 8
Einstufung in A1 im Bereich Allgemeine Psychiatrie (Regelbehandlung).
Tag 9 bis 11
Keine Einstufung.
Tag 12
Entlassung.
Daraus folgt:
Tag
Beschreibung
OPS
Aufnahmetag
Einstufung am Aufnahmetag.
OPS 9-980.1 wird erzeugt.
Tag 2
Keine Einstufung.
Keine Änderung zum Vorwert.
Keine OPS.
Tag 3
Keine Änderung zum Vorwert.
Keine OPS.
Tag 4 und 5
Keine Einstufung.
Keine OPS.
Tag 6
Änderung zum Vorwert.
OPS 9-980.0 wird erzeugt.
Tag 7
Keine Einstufung.
Keine Änderung zum Vorwert.
Keine OPS.
Tag 8
Einstufung in A1 aber keine Änderung zum Vorwert.
Keine OPS.
Tag 9 bis 11
Keine Einstufung.
Keine Änderung zum Vorwert.
Keine OPS.
Tag 12
Entlassung.
Keine Einstufung.
Keine Änderung zum Vorwert.
Keine OPS.