Definitionen
Ein Anordnungsplan ist eine Kombination von Medikamenten, die gemeinsam verordnet werden können, um ein bestimmtes Krankheitsbild oder ein bestimmtes medizinisches Ereignis zu behandeln.
Die Anordnungspläne enthalten nur Medikamente, da sie nicht mit der Pflege des Patienten im Rahmen der Anwendung eines solchen Anordnungsplans in Verbindung gebracht werden.
In ORBIS ermöglicht die Konfiguration eines Anordnungsplans insbesondere:
• Das vereinfachte Verordnen.
• Das Anlegen von allgemeinen Verordnungspraktiken in einer Einrichtung, unabhängig von der Organisationseinheit.
Die Vergabe der entsprechenden Rechte und Berechtigungen ist notwendig, um diese Konfiguration durchzuführen. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Systemadministrator.
Anordnungspläne und Teilanordnungspläne
Die Produkte können in Anordnungsplänen und Teilanordnungsplänen neu gruppiert werden.
• Die Anordnungspläne sind Gruppen von Teilanordnungsplänen. Sie ermöglichen die Anlage einer geordneten Baumstruktur der Teilanordnungspläne.
Zum Beispiel kann ein Anordnungsplan „Infarkt des Herzmuskels” lauten und die zugeordneten Teilanordnungspläne gehören zu anderen Anordnungsplänen, die gemäß der Symptomatik des Infarkts eingesetzt werden.
Im Sinne von ORBIS sind die Anordnungspläne keine verordneten Elemente.
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Die Teilanordnungspläne sind Gruppen von Produkten, von denen es mehrere Arten gibt:
◦ Ein Verordnungsmodell ist eine Sammlung von Anordnungen, die als Grundlage für die Verordnung einer Behandlung durch den Arzt herangezogen werden kann.
Ab der Version 03.21.01.00 von ORBIS Medication kann kein Verordnungsmodell mehr erstellt oder bearbeitet werden. Die bereits vorhandenen Modelle bleiben dennoch aktiv und anordnungsfähig. Es wird eine manuelle Umstellung angeboten, um bestehende Verordnungsmodelle in die Optionen Dosierungsmodell oder Medikamentöser Anordnungsplan umzuwandeln.
Weitere Informationen zur Umstellung des Verordnungsmodells finden Sie im Abschnitt
Siehe auch.
◦ Ein Medikamentöser Anordnungsplan ist eine Gruppe von Anordnungen, die im Rahmen eines offiziellen, durch das Krankenhaus oder eine medizinische Gemeinschaft festgelegten Behandlungsplans erstellt wurde.
Es handelt sich in diesem Fall um allgemeine Anordnungspläne für ein definiertes Krankheitsbild (Anordnungsplan Schlaganfall, Anordnungsplan Tuberkulose, Anordnungsplan Dehydration usw.). Bei der Verordnung ist ein medikamentöser Anordnungsplan bezüglich der Änderung seines Inhalts bestimmten Regeln unterworfen.
◦ Ein Dosierungsmodell besteht aus einer einzelnen, vorkonfigurierten Anordnung, die der Arzt routinemäßig verwenden kann. Diese Anordnung kann ohne Vorschau konfiguriert werden und ihre Bezeichnung kann automatisch basierend auf dem Inhalt (Dosierung, Wiederholungsoption usw.) generiert werden.
Definieren von Anordnungsplänen und Teilanordnungsplänen
Die Konfiguration von Anordnungsplänen und Teilanordnungsplänen ist möglich über > (Navigationsbereich).
Verwenden von Anordnungsplänen und Teilanordnungsplänen
Beim Verordnen kann der Verordner einen Anordnungsplan oder einen Teilanordnungsplan über den Anwendungsbereich Medikation im Feld Hauptmedikament auswählen; er kann nach einem Teilanordnungsplan über die Bezeichnung oder ein in dem Teilanordnungsplan beinhaltetes Fachgebiet suchen.