Zwangsmaßnahmen (COME) Eine Zwangsmaßnahme anordnen Zwangsmaßnahmen Anordnung: Registerkarten
Zwangsmaßnahmen Anordnung: Registerkarten
Der Anwendungsbereich Zwangsmaßnahmen Anordnung enthält zwei Standard- und sieben optionale Registerkarten.
Registerkarte
Beschreibung
Anordnung
Standardregisterkarte.
Dokumentation von Fixierungen, Isolierungen, Schließungen, Sitzwachen und sonstigen Maßnahmen entsprechend dem Katalog COME Zwangsmassnahmen Art.
Medikation
Optionale Registerkarte.
Details zur Zwangsmedikation.
Es kann eine Medikation allgemein angelegt werden. Daten, die Sie in der Medikation allgemein eingeben, werden als Verweis dargestellt.
Druckvorlage Protokoll
Optionale Registerkarte.
Zeigt das Formular Druckvorlage Protokoll an.
Über die Schaltfläche Drucken können Sie das Formular ausdrucken, um Ihre Handzeichen zu dokumentieren.
DMS
Optionale Registerkarte.
Ermöglicht den Zugriff auf das Dokumentenmanagementsystem.
Durchführung
Standardregisterkarte.
Dokumentation der Durchführung der Zwangsmaßnahme in all ihren Facetten:
Vollzugsdetails der Maßnahme und mögliche Aufhebungsgründe
Kontrollen der Fixiergurte, mit Mehrfachauswahl (wenn konfiguriert) der Arten der Kontrolle

Anmerkung

Note Label
Die angeordnete Häufigkeit von Kontrollen und die Art der Kontrolle werden nicht nur für die ursprüngliche Anordnung, sondern auch für die derzeitige Verlängerung angezeigt.
Hauseigenes Durchführungssubformular
Auffälligkeiten, ergriffene Maßnahmen, Einzelbetreuungen
Entfixierungsversuche, Unterbrechungen, Komplikationen
usw.

Einschränkung

restriction Label
Diese Registerkarte kann erst geöffnet werden, wenn bereits ein Protokoll angelegt wurde.
aktuelle Verlängerung
Optionale Registerkarte.
Stellt die derzeitige Verlängerung dar. Die Registerkarte ist allerdings nicht bearbeitbar und ist ausgegraut, wenn noch keine Verlängerung erstellt wurde. Wird direkt die Verlängerung aus der Krankengeschichte oder aus der Arbeitsliste Medizin geöffnet, kann man mittels Protokoll anzeigen direkt in die dazugehörige Durchführung wechseln.
Verlängerungen
Optionale Registerkarte.
Nähert sich das geplante Ende der Maßnahme, müssen Sie entscheiden, ob die Maßnahme fortgesetzt wird oder nicht. Eine Verlängerung ist nötig, wenn der Zeitraum bis zum geplanten Maßnahmenende beim Öffnen des Formulars geringer ist als die konfigurierte Anzahl. In der Durchführung wird in dem Fall die Schaltfläche Verlängerung nötig angezeigt, auch wenn keine Minutenanzahl hinterlegt wurde. Diese Schaltfläche öffnet die Registerkarte Verlängerungen, auf der eine Übersicht über die bisherige Anordnung und die getätigten Verlängerungen zu sehen ist. In dieser Registerkarte wird die Schaltfläche Verlängerung angezeigt, über die Sie eine Verlängerungsanordnung dokumentieren können.
Mit dem Vidieren oder dem Vorbereiten der Verlängerungsanordnung kehren Sie in die Durchführung zurück.
Sie können eine Verlängerung mehr als einmal dokumentieren.
Hinweis: Sollte bei der Verlängerung einer Zwangsmaßnahme das Verlängerungsdatum und/oder die -zeit vor der letzten Verlängerung liegen, wird ein Hinweis eingeblendet.
Art der Maßnahme: Bei der Anordnung einer Verlängerung ist es zwar nicht möglich, die Art der Maßnahme zu ändern, aber innerhalb der Art kann eine Änderung wie beispielsweise eine Minderung vorgenommen werden.
Die aktuelle Anordnung einer Verlängerung wird im oberen Bereich der Durchführung angezeigt.

Anmerkung

Note Label
Optional wird bei der Neuerstellung einer Verlängerung bei der ersten Verlängerung die initiale Anordnung als Grundlage für die Parameter verwendet. Für alle anderen Verlängerungen wird die aktuellste vorherige Verlängerung als Vorlage verwendet.
Nachbesprechung
Optionale Registerkarte.
Dokumentieren Sie im Formular systematisch und standardisiert die Nachbesprechung (Postvention) von Zwangsmaßnahmen, die das multiprofessionelle Behandlerteam mit dem betroffenen Patienten/der Patientin durchführt. Abhängig von den Systemeinstellungen wird in der Registerkarte Nachbesprechung ein kundenspezifisches Formular angezeigt.
Weitere Informationen zur Definition von hauseigenen Nachbesprechungsfragen finden Sie im Kapitel Das Einrichten von hauseigenen Nachbesprechungsfragen.
Checkliste
Optionale Registerkarte.
Das Formular COME Checkliste ermöglicht Ihnen, um mittels des kundenspezifischen Katalogs COME Checkliste Basis Aufgaben zu dokumentieren.
Dazu gibt es die Möglichkeit, in einem kundenspezifischen Subformular eigene Inhalte zu definieren. Der Katalog COME Checkliste Basis darf erweitert werden, vorgegebene Inhalte können beendet werden.
In der Checkliste können Sie folgende Parameter verwenden:
000 - cbxTestInhaltHilfsfelderAnzeigen (Schaltfläche)
001 - FormularIDAnordnung (Ganzzahl)
002 - FormularIDDurchfuehrung (Ganzzahl)

Anmerkung

Note Label
Abhängig von den Systemeinstellungen ist eine Vidierung nicht möglich, solange die Checkliste zum Auftrag nicht angelegt ist.
Antrag auf richterliche Anordnung
Optionale Registerkarte.
Diese Registerkarte enthält das Formular COME Antrag auf richterliche Anordnung.
Es dient der zusammengefassten Dokumentation der im Zusammenhang mit der Maßnahme erstellten Arztbriefe wie etwa dem AB COME Antrag auf Genehmigung einer Fixierung.
000 - cbxTestInhaltHilfsfelderAnzeigen (Schaltfläche)
001 - FormularIDAnordnung (Ganzzahl)
002 - FormularIDDurchfuehrung (Ganzzahl)
Historie
Optionale Registerkarte.
Zeigt an, was bisher bei dem Patienten an Zwangsmaßnahmen dokumentiert wurde.
In der Registerkarte Historie kann zwischen der Ansicht von allen Zwangsmaßnahmen zu einem Fall und der Ansicht von allen Zwangsmaßnahmen zu einem Patienten (Kontrollkästchen Fallübergreifend) gewechselt werden. Ist das Kontrollkästchen Fallübergreifend aktiviert, wird zu den Zwangsmaßnahmen auch die Fallnummer angezeigt.
Vorhandene Symbole:
: öffnet die Zwangsmassnahme Anordnung bzw. die Zwangsmassnahme Durchfuehrung, je nachdem aus welchem Formular Sie die COME Historie öffnen.
Spalte NB:
: eine Nachbesprechung ist vorhanden.
: eine Nachbesprechung ist nicht vorhanden.

Tipp

tip Label
Sie können diese Infos auch als Formular COME Historie z. B. im Kontextmenü aufrufen.