Einschränkungen
Die folgende Tabelle beschreibt die Einschränkungen bei der Verwendung des Fall-/Scheinwechsels.

Anmerkung

Note Label
Die Einschränkungen sind mit den ORBIS Fehlern, Warnungen und informativen Meldungen verknüpft. Weitere Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Siehe auch.

Allgemein

Einschränkung
Beschreibung
Datum
Das Datum des Daten muss mit dem Zeitraum des Falls, Scheins oder Besuchs übereinstimmen. Wenn es nicht übereinstimmt:
Scheine und Besuche: Keine Neuzuordnung möglich
Operationen, Diagnosen und Prozeduren: Keine Neuzuordnung möglich
Andere medizinische Daten: Neuzuordnung erst nach Bestätigung möglich

Anmerkung

Note Label
Medizinische Daten können nur als Gruppe zugeordnet werden.
Beispiel: Falls ein Dokument mit einer Operation verknüpft ist und die Operation nicht mit dem Datum übereinstimmt, kann das Dokument auch nicht zugewiesen werden.
Sie können über den Fall-/Scheinwechsel kein Datum ändern oder Daten löschen. Sie müssen dazu die entsprechenden Formulare verwenden, wie beispielsweise das Formular Fallkorrekturen .
ORBIS Meldung: … stimmt nicht mit dem Datumsbereich überein und darf deswegen nicht verschoben werden.

Daten

Einschränkung
Beschreibung
Externe Leistungen
Sie können nur Fremdleistungen zuordnen, die nicht aus tarifneutralen Leistungen abgeleitet wurden, wenn:
Die Leistungen wurden von einem Schein an einen anderen Schein des gleichen Falles umgehängt und sowohl Zeitraum als auch Leistung der Scheine stimmen überein,
Sie hängen einen Schein mitsamt seiner Fremdleistungen an einen andere Fall.

Tipp

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Wenn Sie eine Fremdleistung nicht umhängen können, löschen Sie sie und erfassen sie erneut für einen anderen Fall oder Schein.
ORBIS Meldung:
Das Tarifwerk auf dem neuen Fall/Schein stimmt nicht mit dem der externen Leistung überein. Beim Speichern wird die externe Leistung storniert und neu übergeleitet.
Auf diesem Schein sind bereits externe Leistungen erfasst. Da durch die Scheinverschiebung der Kostenträgerbezug verloren geht, müssen sie storniert werden. (Es wird automatisch versucht, eine neue Überleitung durchzuführen)
Bei externen Leistungen, die nicht durch Überleitung entstanden sind, darf der Fallbezug nicht geändert werden.
Diagnosen und Prozeduren mit Besuchskoppelung
Wenn Sie eine Prozedur oder Behandlungsdiagnose umhängen, die mit einem Besuch, einem anderen Fall oder Schein verknüpft sind, kann der Besuch nicht umgehängt werden, da andere medizinische Daten mit dem Besuch verknüpft sein können.
Wenn bisher kein passender Besuch für den Fall oder Schein besteht, wird automatisch ein Besuch angelegt.

Tipp

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Wenn Sie nicht möchten, dass ORBIS automatisch einen Besuch anlegt, können Sie:
Den kompletten Besuch umhängen oder
Zuerst einen Besuch für den Fall oder Schein anlegen und ihn dann während der Neuzuordnung der Behandlungsdiagnose auswählen.
ORBIS Meldung: Es sind Abrechnungsdiagnosen kodiert. Diese werden beim Umhängen storniert.
Prozeduren, identifiziert von erfassten Zusatzentgelten
Die Zusatzentgelte des Falles, an den Sie die Prozeduren umhängen, werden berücksichtigt. Sie können die Prozeduren nicht umhängen, wenn:
Sie gehören zu einem (Fall eines) Abrechnungsfall.
Sie wurden über eine Schnittstelle erfasst.
Der Zielfall hat keinen Fallstatus.
Der Fallstatus des Zielfalls ist für das Zusatzentgelt ungültig.
Der Zeitstempel der Erbringung oder der Zeitraum stimmt nicht mit der Zeitspanne überein.
Es gibt keinen Behandlungstag für den Zeitstempel der Erbringung.
Die Fälle verwenden nicht den gleichen DRG-Katalog.
ORBIS Meldung: Die Prozedur ... vom [Datum], [Zeit] kann nicht verschoben werden.
Besuche
Abhängig von Ihren ORBIS-Einstellungen kann das Umhängen von Besuchen zu Fällen erlaubt sein, wenn das Datum des Besuchs nicht mit dem Zeitraum des Falls übereinstimmt.
Diese Ausnahme gilt nicht für das Umhängen von Besuchen zu Scheinen. Wenn das Besuchsdatum nicht mit der Scheingültigkeit übereinstimmt, kann der Besuch nicht zugeordnet werden.
Scheine
Sie können ambulante Scheine nur umhängen, wenn
Das Beginndatum der Scheingültigkeit mit dem Aufnahmedatum des Falls übereinstimmt, oder
Der Schein wurde nach dem Aufnahmedatum des Falls erfasst.
Wenn der Fall ein Entlassdatum hat, muss die Scheingültigkeit innerhalb des Fallaufenthalts liegen.
ORBIS Meldung:
Der von Ihnen selektierte Schein kann nicht für den Fall-/Scheinwechsel verwendet werden, weil er einer anderen Orgaebene zugeordnet ist, für die Sie kein Recht zur Ansicht besitzen.
Scheine dürfen nur auf andere ambulanten Fälle umgehängt werden.
Schein mit der Abrechnungsart Rechnung Chefarztwahl stationär bei stationären Fällen
Sie können lediglich die folgenden medizinischen Daten umhängen:
Leistungen
Diagnosen
Prozeduren
Sie können Dokumente und Operationen nicht umhängen.

Fälle

Einschränkung
Beschreibung
Nachstationärer Fall
Wenn Sie medizinische Daten an einen nachstationären Fall umhängen und das Datum der medizinischen Daten außerhalb des Fallaufenthalts liegt, muss der nachstationäre Fall einen Besuch haben.
Falls es keinen Besuch gibt, müssen Sie zuerst einen erfassen, da das Datum sonst nicht übereinstimmt und folgendes passiert:
Operationen, Prozeduren und Diagnosen: Keine Neuzuordnung möglich
Andere medizinische Daten: Neuzuordnung erst nach Bestätigung möglich
Versiegelter Fall
Sie können keine Daten eines versiegelten Falls einsehen. Die Registerkarten Schein und Besuch sind nicht verfügbar.
Sie können keine Daten eines versiegelten Falls umhängen. Wenn das Umhängen von Daten erforderlich ist, müssen Sie zunächst das Siegel brechen.
Sie können den versiegelten Fall an keine andere Person umhängen.
Stationärer Fall des gleichen Patienten
Wenn Sie Daten von einem stationären Fall an einen anderen stationären Fall des gleichen Patienten umhängen, kann das Datum der Daten problematisch sein, da es mit dem Fall übereinstimmen muss und da parallele Fälle meist nicht erlaubt sind.

Tipp

tip Label
Um diese Probleme zu vermeiden können Sie:
Die Daten für den neuen Fall erfassen und im alten Fall löschen, oder
Entscheiden Sie sich für eine der folgenden Möglichkeiten, bevor Sie den Fall-/Scheinwechsel verwenden:
Sie können einen neuen ambulanten Fall für den Patienten anlegen oder einen neuen Patienten mit einem stationären Fall. Der neue Fall muss den Zeitraum des bestehenden stationären Falls abdecken.
Sie können die Daten dann an den Fall umhängen, das Datum der Daten korrigieren und sie dann dem aktuellen Fall zuordnen.
ORBIS Meldung: Durch die Verschiebung kommt es zu parallelen Fällen. Bitte hängen Sie den Fall an eine andere Person oder korrigieren Sie zuerst die Aufenthaltsdaten.
Fall mit Intensivaufenthalt
Die Berechtigung, Daten eines Falles einem Intensivaufenthalt zuzuordnen, hängt von ihrer ORBIS Konfiguration ab.
Es ist erlaubt, diese Falltypen zuzuordnen.
Es ist erlaubt, diese Falltypen zuzuordnen, aber ein Warnhinweis wird angezeigt.
Es ist nicht erlaubt, diese Falltypen zuzuordnen und eine Fehlermeldung wird angezeigt.